Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, Jan-Christian Dressen, hat in einer Medienrunde in der Allianz Arena Frage und Antwort zum Poker um Nick Woltemade und den Transfer von Luis Diaz gestanden.
"Unsere Branche ist so verrückt, dass alles normal ist und auch manchmal unnormal", kommentierte der 57-Jährige das Hin- und her in den Verhandlungen zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart um Offensivspieler Nick Woltemade.
Der VfB hat zuletzt ein Angebot von 50 Millionen Euro und Boni von fünf Millionen Euro abgelehnt. Der FC Bayern hat sich danach vorerst aus den Verhandlungen verabschiedet. Der Vertrag des deutschen Nationalspielers ist beim VfB Stuttgart noch bis 2028 datiert, Woltemade war erst im vergangenen Sommer ablösefrei aus Bremen gekommen.
Der Bayern-Boss erklärte nun seine Sicht: "Ich würde nicht von verhärtet sprechen. Wir hatten ein Angebot abgegeben. Das hat bis dato nicht zu einem Gespräch geführt."
Bayern-Boss über Diaz-Deal: Klares Statement
Am Mittwoch gaben die Münchener stattdessen den Transfer von Luis Diaz offiziell bekannt. Dreesen kommentierte stolz: "Wir haben mit Luis Diaz ein klares Statement gesetzt. Wir haben einen der besten Premier-League-Außenstürmer zu uns holen, vom FC Bayern überzeugen können."
Der 57-Jährige gab zudem preis, dass auch er in den Poker mit dem FC Liverpool involviert gewesen war: "Es hat echt Spaß gemacht. Wir (Max Eberl, Christoph Freund und Dreesen selbst; Anm. D. Red.) haben bei dem Transfer jeden Tag x-fach zusammen gesprochen, wir haben uns die Aufgaben zusammen geteilt."
Dreesen verriet zudem, wie viel der FC Bayern München 2024/25 mit Ticket-Verkäufen verdient habe. Mit den wettbewerbsübergreifend 25 Heimspielen in der Allianz Arena habe man über 100 Millionen Euro eingenommen. Pro Spiel scheint der FCB also etwa vier Millionen Euro zu verdienen. Bei 75.000 Sitzplätzen kostet eine Karte im Schnitt also wohl etwa 53 Euro.





























