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Viele Transfers, viele Fragezeichen

So läuft der große Kader-Umbruch beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok will mit dem Effzeh aufs Gas drücken
Lukas Kwasniok will mit dem Effzeh aufs Gas drücken
Foto: © IMAGO/Jan Huebner
30. Juli 2025, 09:03

Der 1. FC Köln will nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga angreifen. Einige Baustellen hat der Klub schon beackert, ein paar wichtige sind aber noch offen. Wie ist der Stand?

Die (wieder mal) einjährige Auszeit ist vorbei: Der 1. FC Köln ist zurück in der Bundesliga. Dort, wo er sich als Gründungsmitglied und erster Meister auch selbst verortet.

Trotz des Aufstiegs endete die vergangene Saison und startet die neue mit einem Umbruch. Nicht nur städtetechnisch gibt es in Köln viele Baustellen.

Die gute Nachricht zuerst: Die dicksten Bretter hat der 1. FC Köln schon im Frühsommer gebohrt. Nach dem bizarren Aufstiegs-Finish unter Feuerwehrmann Friedhelm Funkel war die Trainerfrage wochenlang ungeklärt. Zunächst bestätigte der Klub Ex-Keeper Thomas Kessler als neuen Sportchef und Nachfolger von Christian Keller. Kessler lotste dann wiederum Lukas Kwasniok als Cheftrainer an den Rhein. Das neue, starke FC-Duo steht also.

Die Marschroute gibt der neue Coach gleich mal vor. Ihm schwebt ein Fußball vor, der dauernd "aufs Gaspedal" drückt und das emotionshungrige Kölner Publikum wieder begeistert. Die Aufgabe von Kessler ist es, ihm diesen Kader zu stellen.

In der Tat schlugen die Domstädter relativ fix auf dem Transfermarkt zu.

Überzeugen die Transfers des 1. FC Köln auch in der Bundesliga?

In der Offensive verstärken Knipser Ragnar Ache (1. FC Kaiserslautern) und Wirbelwind Isak Johannesson (Fortuna Düsseldorf) das Team. Zwei namhafte Spieler, die in der 2. Bundesliga für Furore gesorgt haben. Ob sie ihr Potential auch eine Etage höher ausschöpfen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Klar ist aber auch: Sie alleine werden nicht alle Tor-Hoffnungen stillen können. Neben Ache fehlt es noch an einem zweiten Bundesliga-tauglichen Stürmer. Imad Rondic erwies sich bislang eher als Transfer-Flop.

Der Klub will und muss daher noch nachlegen und einen weiteren Angreifer verpflichten. Es braucht einen zweiten Mann neben Ache als (mindestens) Backup und Kaderoption.

In den vergangenen Tagen machte der Name Marius Bülter die Runde. Der Ex-Schalker spielte zuletzt bei der TSG Hoffenheim, erzielte 2024/25 immerhin sieben Tore und vier Vorlagen. Der 32-Jährige brächte eine gehörige Portion Erfahrung und Mentalität mit. Genau das soll sich Coach Kwasniok wünschen.

Video: Neuer Köln-Coach mit Kampfansage an Gladbach

Eben jenes Mentalitäts-Profil erfüllt auch ein weiterer Zugang. Als Reservekeeper holte der 1. FC Köln seinen Ex-Jugendspieler und Weltmeister Ron-Robert Zieler zurück in dessen Heimat. Gerade auf dieser Position ist der Klub gut aufgestellt. Routinier Marvin Schwäbe ist die klare Nummer eins, in Zieler steht eine äußerst erfahrene Vertretung sofort zu Stelle, falls Schwäbe pausieren muss.

Ein großes Fragezeichen hängt hingegen noch hinter der Defensive. In der vergangenen Spielzeit war Timo Hübers als Kapitän gesetzt. An seiner Seite fehlt allerdings noch ein starker Mann, eine Art Türsteher. Derzeit steht eigentlich nur Dominique Heintz als abgezockter Kandidat zur Stelle.

Als Kandidat für das Defensivzentrum galt unter anderem Ajax-Profi Ahmetcan Kaplan, ein möglicher Deal aber platzte. Die Position bleibt vorerst vakant. Womöglich kommt nun Calvin Brackelmann aus Paderborn. Kwasniok kennt den Defensivmann aus Paderborner Tagen noch gut. 

1. FC Köln sucht dringend Defensiv-Verstärkungen

Eine weitere dicke Baustelle in Köln ist die Außenverteidiger-Position auf der linken Seite. Dort machte Eigengewächs Maximilian Finkgräfe nach Saisonende den Abgang und wechselte zu RB Leipzig. Hier muss der Effzeh noch nachlegen, um über eine ganze Saison gut aufgestellt zu sein. Bislang hat der FC keinen Nachfolger präsentiert. Spekuliert wird eifrig über Derrick Köhn, der zuletzt bei Werder Bremen auf Leihbasis spielte. Das erste FC-Angebot war laut Medienberichten aber noch zu niedrig.

Auf der rechten Verteidigerseite gilt Jusuf Gazibegovic als gesetzt, dahinter wird sich der norwegische Zugang Sebastian Sebulonsen wohl zunächst mit der Rolle als Herausforderer und Backup anfreunden müssen. Der eigentlich offensiv ausgerichtete Jan Thielmann kann zur Not wie in der vergangenen Saison auch hinten aushelfen.

Im Mittelfeldzentrum steht Kwasniok mit Tom Krauß (vorher Mainz und Bochum) eine neue Option zur Verfügung, auf Linksaußen ringen Zugang Jakub Kaminski (Wolfsburg) sowie Linton Maina und Top-Talent Said El Mala um Spielzeit.

Ein leidiges Thema in Köln sind allerdings die auslaufenden Verträge im Jahr 2026. Die Arbeitspapiere von u.a. Eric Martel, Thielmann, Timo Hübers, Heintz, Leart Pacarada und Florian Kainz laufen aus.

1. FC Köln: Was passiert mit Martel?

Vor allem die Personalie Martel beschäftigt das Team. Falls der Youngster nicht verlängert, droht 2026 ein Abgang ohne Transfererlös. Das Worst-Case-Szenario für den Klub. Der U21-Nationalspieler kündigte zuletzt an, die Hinrunde abwarten zu wollen. Die Fragen um seine sportliche Zukunft in Müngersdorf werden ihn in der Hinserie ganz sicher begleiten. Die AC Florenz aus der Serie A hatte offenbar schon Interesse bekundet.

Ganz geklärt ist auch die sportliche Zukunft von Top-Talent Said El Mala noch nicht. Der U19-Nationalspieler verlängerte zwar – wie Bruder Malek – seinen Vertrag in Köln vorzeitig bis 2030. Doch Berichten zufolge, baggert Brighton Hove & Albion weiter hartnäckig an dem 18-Jährigen.

Bislang hat der Linksaußen kein Bundesligaspiel absolviert, spielte im Vorjahr auf Leihbasis bei Stadtnachbar Viktoria in der 3. Liga. Viele Kölner Fans wünschen sich sehnlich, dass das Top-Talent beim FC den Durchbruch schafft und hoffen auf ein baldiges Bundesliga-Debüt.

Ein Thema abseits des Rasens wird wohl nach dem Sommer hochkochen. Im September stellt sich der Klub neu auf, es stehen Vorstandswahlen an. Mehrere Kandidaten haben ihren Hut in den Ring geworfen. Es wird lautstark diskutiert. Viele Anhänger wünschen sich mehr Ruhe im Klub - ob das gelingt? Es wäre nicht das erste Mal, wenn in Köln das Gegenteil passiert.

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