Laut Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus wird ein Wechsel von Torjäger Nick Woltemade vom VfB Stuttgart zum FC Bayern immer unwahrscheinlicher.
Angesichts der bevorstehenden Verpflichtung von Luis Diaz vom FC Liverpool sei der Transfer-Druck beim deutschen Rekordmeister "nicht mehr so groß", schrieb Matthäus in seiner "Sky"-Kolumne. "Max Eberl & Co. brauchen Woltemade nicht mehr so dringend", zumal der derzeit verletzte Jamal Musiala im Winter wieder zur Verfügung stehe.
Mit Blick auf die weitere Transfer-Politik der Münchner erklärte Matthäus: "Bevor sie nun weitere neue Spieler holen könnten, müssten zunächst andere verkauft werden."
Das jedoch gestaltet sich schwierig: Abgangskandidaten wie Serge Gnabry, Kingsley Coman oder auch Joao Palhinha sind beim FC Bayern mit lukrativen Verträgen ausgestattet und voraussichtlich nicht wechselbereit.
"Wenn man Uli Hoeneß Glauben schenken darf, ist das Thema Woltemade daher fast vom Tisch", meinte Matthäus.
Der Klub-Patron hatte in den zurückliegenden Monaten immer wieder sorgenvoll auf die finanzielle Situation "seines" FC Bayern geblickt und weiter wirtschaftliche Vernunft angemahnt. Für Diaz werden, neben einem Top-Salär, aber angeblich satte 75 Millionen Euro Ablöse fällig.
FC Bayern: Zu wenig Vertrauen in Nick Woltemade?
Deutlich weniger, nämlich 50 Millionen plus fünf Millionen Euro Boni, bot der FC Bayern dem VfB Stuttgart zuletzt dem Vernehmen nach für Nick Woltemade.
Im Fall Diaz hätten die Bosse angesichts der hohen Ablöse "großes Vertrauen" gezeigt, schrieb Matthäus. "Wenn man böse wäre, könnte man fragen: Warum hat Bayern dieses Vertrauen nicht in Woltemade, der sich schon früher zum FCB bekannt hat? Mit der Summe, die Diaz kostet, wäre der VfB Stuttgart wahrscheinlich auch zufrieden gewesen."
Grundsätzlich lobte der Weltmeister von 1990 allerdings den Diaz-Deal. Der 28 Jahre alte Kolumbianer habe seine Qualitäten in der Premier League bereits unter Beweis gestellt. "Er ist schnell und zweikampfstark. Mit ihm haben die Bayern wieder mehr Optionen in der Offensive."






























