Brandon Coleman geht bei den Washington Commanders in seine zweite Saison in der NFL und wird dann eine neue Position spielen. Nun gab er erstmals Einblicke in seine aktuelle Situation und die Arbeit am Wechsel.
Coleman kam im Vorjahr als Drittrundenpick zu den Commanders und startete zwölf von 16 Spielen als Left Tackle. Seither hat das Team aus der Hauptstadt seine Offensive Line kräftig umgekrempelt. Allen voran stieß Laremy Tunsil via Trade mit den Houston Texans dazu, der künftig die Blind Side von Quarterback Jayden Daniels beschützen wird. Coleman wiederum rückt nach innen und spielt künftig Left Guard.
Für den Deutsch-Amerikaner keine ganz neue Sache, schließlich bekleidete er diese Position bereits am College von TCU. Entsprechend zeigte er sich nun auf einer Pressekonferenz im Training Camp gelassen, was die Veränderung betrifft.
"Ich fühle mich ziemlich gut. Es wird jeden Tag ein weiterer Baustein sein, aber ich habe einige Jungs, mit denen ich daran arbeiten kann. Leute wie Laremy Tunsil, der frühere Erfahrungen damit gemacht hat, als Guard zu spielen. Er kann mir sagen, wie er das spielen will auf der linken Seite. Oder jemand wie Nick Allegretti und ein paar andere, denen ich Fragen stellen kann, um mein Spiel anzupassen. Das ist schon groß für mich. Aber ich bin einfach ein großer Trainingstyp, der gerne gegen andere agiert wie Kinlaw oder Payne und dann kommt Dorance Armstrong manchmal nach innen und so weiter, das macht mein Spiel besser und hilft mir, mich für die Saison vorzubereiten. Das sind die Dinge, die mich jeden Tag besser machen", erklärte Coleman.
Coleman nennt Unterschiede zwischen Guard und Tackle
Die frühere College-Erfahrung mit dieser Position ist für Coleman dabei durchaus hilfreich, wie er anmerkte: "Ich habe schon eine gewisse Denkweise, was meine Zielrichtung angeht, meine Grenzsteine und was die Unterschiede in der Denkweise zwischen Run- und Pass-Game sind. Und nun geht es vor allem darum, mein Gefühl dafür zurückzukriegen und meinen Körper wieder daran zu gewöhnen, gewissermaßen Muskelgedächtnis aufzubauen. Es braucht flinkere Hände und Füße, man hat nicht mehr so viel Zeit wie als Tackle und kann Geduld zeigen. Es ist mehr so, dass man direkt attackiert und im Grunde ein Wrestling-Match für fünf Sekunden hat. Das ist der Bereich, der besonders wichtig wird, wenn die Pads wieder angezogen werden, sodass ich dann tatsächlich an solchen Dingen arbeiten und meinen Körper daran anpassen kann."
Das Wichtigste für Coleman in der gesamten Offseason war jedoch etwas Grundlegendes: "Es ging für mich darum, herauszufinden, wie mein Körper funktioniert und was ich anpassen muss, um die Position wieder zu spielen."
Ansonsten genießt er es, nun nicht mehr zu den Rookies zu gehören und als Ressource für die neue Rookie-Klasse aufzutreten: "Ich versuche den jüngeren Leuten in der Kabine zu helfen. Ich war im Vorjahr da, wo sie jetzt sind." Entsprechend stehe er nun für etwaige Fragen zur Verfügung, wie er betonte.



































