Der FC Bayern München hat einen neuen Rekord vermeldet. Noch nie hätte es so viele Anfragen für Tickets in der Allianz Arena gegeben.
Wie der FC Bayern auf seiner Homepage mitteilte, gibt es einen neuen Rekord bei Ticket-Anfragen für die Heimspiele in der Allianz Arena.
Jedes einzelne der 17 Bundesliga-Heimspiele 2025/26 sei schon jetzt sicher ausverkauft. Für jede Partie gebe es also mindestens 75.000 Ticket-Anfragen seitens der Fans.
Damit wurde die Bestmarke für Ticket-Anfragen aus der vorherigen Saison 2024/25 geknackt. Karten für Bundesliga-Heimspiele in der Arena werden unter Mitgliedern und Fanclubs verlost, die eine Anfrage gestellt haben. Ticket-Anträge könnten weiterhin gestellt werden, teilte der FCB mit. Der FC Bayern eröffnet die Bundesliga-Saison am 22. August gegen RB Leipzig.

Den Klassiker gegen Borussia Dortmund wollen jährlich beispielsweise etwa 400.000 bis 500.000 Zuschauer in der Arena sehen.
"Ohne Allianz Arena wäre FC Bayern nicht der Club, der er heute ist"
Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, Jan-Christian Dreesen wird in der Mitteilung zitiert: "Seit der Einweihung der Allianz Arena vor 20 Jahren ist unser Stadion bei allen Pflichtspielen ausverkauft – das ist keine Selbstverständlichkeit, und dafür möchten wir uns bei all unseren Fans herzlich bedanken." Am 30. Januar 2007 gegen den VfL Bochum soll das Stadion allerdings nicht ausverkauft gewesen sein.
Der 57-Jährige führte aus: "Dass der Zuspruch auch nach so langer Zeit ungebrochen ist und wir nun wieder einen Rekord verzeichnen, unterstreicht sowohl den Stellenwert des FC Bayern als auch unseres einzigartigen Stadions. Ohne die Allianz Arena wäre der FC Bayern nicht der Club, der er heute ist."
Bei ihrer Eröffnung im Jahr 2005 fasste die Allianz Arena 66.000 Plätze, 2006 wurde die Kapazität auf rund 70.000 Sitze erhöht, 2012 auf 71.000, 2015 auf 75.000.
Stadion-Geschäftsführer Jürgen Muth erklärte zuletzt im Gespräch mit der "Münchener Abendzeitung", dass ein weiterer Ausbau trotz der hohen Nachfrage kein Thema sei: "Eine Kapazitätserweiterung würde bedeuten, dass wir mit der bestehenden Bausubstanz nicht mehr zurechtkommen. Anders gesagt: Es wäre ein Aufwand, der meiner Meinung nach in keinem Verhältnis zur erwartenden Zuschauerzahl stünde." Zudem stellte er in Frage, ob die Verkehrsanbindung dafür ausreiche.





























