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Hintergründe zum Tour-Ausstieg

Besorgniserregendes Aus: Evenepoel spricht Klartext

Remco Evenepoel musste aufgeben
Remco Evenepoel musste aufgeben
Foto: © IMAGO/Luca Bettini
20. Juli 2025, 12:42
sport.de
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Tour-Mitfavorit Remco Evenepoel muss auf der 14. Etappe der Tour de France 2025 entkräftet aufgeben. Später spricht er über das besorgniserregende Aus - und rätselt weiter. 

Am Col du Tourmalet war Schluss. Remco Evenepoel kämpfte am Aufstieg, die Laune stand ihm ins Gesicht geschrieben. Während des Aufstiegs entschied er sich, aufzugeben.

"Ab und zu einen schlechten Tag zu haben, ist möglich. Aber drei schlechte Tage hintereinander sind nichts, was ich normalerweise erlebe, also war es die beste Option", sagte er zu Reportern vor dem Teambus.

Es sei dann Sportdirektor Klaas Lodewyck gewesen, der ihm den Ausstieg nahegelegt habe, so Evenepoel. 

Zu den Hintergründen rund um seinen Tour-Ausstieg könne er noch nicht viele Details nennen, sagte der 25-Jährige. 

Evenepoel erinnert sich an "furchtbar schlechten Winter"

"Keine Ahnung. Dazu kann ich noch nichts sagen. Wir werden nachforschen und sehen, was passiert. Jeder weiß, dass ich einen furchtbar schlechten Winter hatte. Aber wir werden uns das alle noch einmal ansehen. Vielleicht ist etwas mit meinem Körper nicht in Ordnung. Zu diesem Zeitpunkt kann ich nicht unbedingt etwas sagen", so Evenpoel.

Eine These stellte er dann aber doch in den Raum. "Ich konnte im Grunde kein Training absolvieren. Ich konnte mit der Intensität nicht umgehen. Müdigkeit, mein Körper ist dieses Jahr einfach nicht gut genug, es könnte alles sein ... Ich kann es nicht auf eine Sache festlegen."

Als eine Voll-Katastrophe wollte er die Tour dann aber nicht abhaken.

"Ich habe eine Etappe gewonnen und lag lange Zeit auf dem dritten Platz. Bis heute sah es eigentlich ganz gut aus, aber heute hat es einfach nicht geklappt. Ich hätte leicht im Gruppetto enden und weitermachen können, aber wer weiß, vielleicht bleibe ich einfach bei meinem schlechten Gefühl und fahre auch im September nicht."

Sein deutscher Rivale Florian Lipowitz übernahm derweil den dritten Platz und die Führung in der Nachwuchswertung. Er wünschte dem Belgier gute Besserung. "Es ist immer super traurig, wenn jemand die Tour verlässt, vor allem jemand wie Remco, der ein Kandidat für Weiß und Platz drei war. Ich wünsche ihm alles Gute und dass es ihm hoffentlich bald besser geht", sagte der Ulmer. 

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