Top-Favorit Tadej Pogacar hat die Konkurrenz bei der Tour de France auf den ersten Etappen fest im Griff. Dass sich das im Verlaufe der Rundfahrt noch ändert, ist nach Ansicht von Radsport-Hoffnung Florian Lipowitz eher unwahrscheinlich.
"Wenn er so weiterfährt, wird er unschlagbar sein", sagte Lipowitz der "Deutschen Presse-Agentur".
Pogacar hatte auf der siebten Etappe der Tour de France 2025 an der legendären Mûr-de-Bretagne in beeindruckender Manier nicht nur den Tagessieg geholt, sondern auch das Gelbe Trikot zurückerobert.
Lediglich sein Herausforderer Jonas Vingegaard konnte das Hinterrad des Superstars im Klassikerfinale der 197 km lange Etappe halten.
"Es wäre ein Fehler, wenn man dauernd auf Jonas und Pogacar schaut. Ich meine, die fahren am Ende in ihrer eigenen Liga. Wir müssen uns auf uns fokussieren", sagte Lipowitz.
Der Youngster vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe glänzte zwar erneut als bester Deutscher, verlor im knüppelharten Finale aber dennoch den Anschluss an die Top-Stars um Vingegaard und Pogacar und kassierte am Ende 21 Sekunden. In der Gesamtwertung belegt er nun Rang acht, 3:02 Minuten hinter Pogacar.
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Tour de France: Auftakt war "hart" für Lipowitz
In die zweite Tour-Woche und den Übergang in bergiges Terrain setzt Lipowitz große Hoffnung. "Es ist immer super stressig auf den Flachetappen. Es passieren super viele Stürze. Ich hoffe, dass es in den Bergen entspannter zugeht", sagte der 24-Jährige.
Die ersten Tage der Frankreich-Rundfahrt seien für ihn "hart" gewesen, bekannte Lipowitz, "aber jetzt von Tag zu Tag fühle ich mich ganz gut. Ich hoffe, das bleibt so".
Lob hatte Lipowitz zuletzt unter anderem vom ehemaligen Tour-de-France-Sieger Jan Ullrich kassiert. "Ich glaube, der Junge weiß gar nicht, wie stark er ist", sagte Ullrich in der "ARD" nach dem Einzelzeitfahren in Caen. "Er hat mich super beeindruckt."





