Fazit: Argentinien besiegt Österreich mit 24:22 (12:12). In der Anfangsphase haben die Europäer durchaus ordentlich gespielt und die Partie eigentlich im Griff gehabt. Doch von 7:2 (14.) und 9:4 (20.) ist es noch vor der Pause zum Ausgleich gekommen. Fünf zu zwei Zeitstrafen sowie eine magere Torquote von 49 Prozent sind - zusammen mit einer übersichtlichen Torhüterleistung - Gründe für die Pleite gewesen. Auf der anderen Seite haben sich die Südamerikaner 15 (!!!) Ballverluste erlauben dürfen, aber immerhin in 62 Prozent der Fälle einen Wurf genutzt! Österreich spielt also gegen Bahrain um Platz 19, wohingegen Argentinien gegen Serbien um Rang 17 kämpft.
Tor für Argentinien, 20:22 durch Federico Fernández Sechster Erfolg für ihn an diesem Abend!
54'
21:49
In den letzten sechs Minuten sind insgesamt nur zwei Treffer gefallen: beide für Österreich. Nun nimmt Argentiniens Trainer Manolo Cadenas die Auszeit.
Tor für Argentinien, 17:19 durch Sebastián Simonet Argentinien nutzt 66 Prozent seiner Würfe und führt daher trotz unglaublich vieler technischer Fehler nicht unverdient.
43'
21:38
Patrekur Jóhannesson sagt in der Auszeit die nächsten Spielzüge an. Dass Argentinien bei nunmehr 13 Ballverlusten nicht längst zurückliegt, ist eigentlich unglaublich. Doch Österreichs Wurfausbeute von 17 Treffern bei 36 Abschlüssen ist ebenfalls unterirdisch und erklärt den Spielstand.
Tor für Österreich, 16:16 durch Sebastian Spendier
30'
21:08
Halbzeitfazit: Zwischen Österreich und Argentinien steht es nach 30 Minuten 12:12. Bis zur 18. Minuten hat das Team aus Europa alles im Griff gehabt und 8:3 geführt. Unnötige Zeitstrafen und schlampige Abschlüsse haben jedoch die Südamerikaner wieder in die Partie finden lassen - trotz satten acht Ballverlusten. Österreichs Ausbeute von zwölf Buden bei 23 Würfen fällt bescheiden aus. Mal sehen, wer sich später durchsetzt.
Viereinhalb Minuten vor dem Ende riecht alles nach einem Sieg für die Südamerikaner. Österreich wirkt nicht ganz auf der Höhe, hätte aber noch genügend Zeit, um in dieses Duell zurückzukommen.
Besonders attraktiv ist das Geschehen auf der Platte nicht. Allerdings steckt keine der beiden Nationen auf und vor allem Österreich ist jetzt wieder präsenter.
Tor für Argentinien, 0:1 durch Federico Vieyra Puh! Aus knapp neun Metern nagelt die Zehn der Argentinier die Harzkugel mit satten 102 km/h in die untere rechte Ecke. Da kann Österreichs Keeper Thomas Bauer nichts machen.
Zum WM-Auftakt trotzten die Südamerikaner den favorisierten Ungarn ein 25:25 ab. Doch spätestens nach dem herben 16:31 gegen Schweden wurde Argentinien in die harte Realität zurückbefördert. Gegen Angola gewann Argentinien 33:26, konnte zum Abschluss der Gruppe C jedoch nicht mehr nachlegen und verlor 25:26 gegen Katar.
Mal sehen, was die Mannen von Trainer Manolo Cadenas heute Abend noch so zeigen werden. Dass der siebenfache und amtierende Panamerikameister spielen kann, steht außer Frage.
27'
20:02
Österreich hat mehrfach mit fünf Toren geführt und nach einigen Zeitstrafen und Unzulänglichkeiten nun den Faden verloren. Argentinien ist wieder dran.
Allzu viel passiert momentan nicht. Die Mannschaft von Trainer Patrekur Jóhannesson hat das Geschehen im Griff und kann nach Belieben Tempo und Intensität variieren.
Vorne kompensiert Österreich die Unterzahl mit einem zusätzlichen Feldspieler anstelle des Keepers. Argentinien macht hinten nicht den wachsamsten Eindruck, sodass die Gefahr leichter Gegentreffer eher gering ist. Generell hat Österreich viel besser und schneller in die Partie gefunden.
In dieser frühen Phase sind schon einige technische Fehler zu sehen. Zudem werden im Angriff viele Fahrtkarten geworfen. Das Spiel befindet sich (noch) nicht auf einem hohen Niveau.
Los geht´s! Ismail Boualloucha und Ramzi Khenissi aus Tunesien leitet das Match!
1'
19:30
Spielbeginn
19:13
Österreich schloss die Gruppe C mit zwei Punkten und minus 27 Buden als Fünfter ab. Einzig zum Auftakt gelang der Auswahl von Trainer Patrekur Jóhannesson ein 29:22-Sieg gegen Schlusslicht Saudi-Arabien. 2015 erreichte Österreich mit Rang 13 seine bis dato beste Platzierung bei einer Weltmeisterschaft. 2019 ist im besten Fall noch Platz 17 drin. Immerhin die drittbeste WM-Endplatzierung.
19:11
Zwei Spiele stehen für Österreich und Argentinien noch auf dem Programm. Im Presidents´s Cup spielen die vier Gruppenfünften der Vorrunde die Platzierungen 17 bis 20 aus und können sich noch einmal einem breiten Publikum präsentieren. In der ersten Begegnung dieser Qualifikation hat sich Serbien 32:27 gegen Bahrain durchgesetzt.
19:06
Guten Abend und herzlich willkommen, liebe Handball-Freunde, zum President´s Cup der WM 2019. Österreich und Argentinien treten in der Quali um die Plätze 17 bis 20 gegeneinander an. Anwurf ist um 20:30 Uhr in der Royal Arena in Kopenhagen.