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Straßenrad-EM

Europameisterschaft
Radsport Straßenrennen
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Rennen
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So, 12.08.2018, 11:30 Uhr
Beendet
17:24
Denz rollt als Neunter ein

Pechvogel Nico Denz wird EM-Neunter! Der 24-Jährige probiert auch auf den allerletzten Metern ein Comeback, kann gegen die hohe Endgeschwindigkeit des Finals aber nichts mehr ausrichten. Schade für den BDR!

17:24
Trentin sprintet zu Gold!

Matteo Trentin ist Europameister! Die Italiener können die gesamte Ziel-Anfahrt mit zwei Fahrern vorbereiten und setzen sich durch. Matteo Trentin geht als Erster aus dem Sattel, fährt 100 Meter vor dem Ziel den Sprint Royal von vorn und ist nicht mehr zu stoppen. Mathieu van der Poel freut sich über Silber, Bronze geht an Wout van Aert. 

17:20
Zweiter Belgier wieder mit dabei!

Jetzt hat auch Belgien wieder zwei Asse im Ärmel: Meurisse kommt 500 Meter vor dem Zielstrich nochmal zurück. 

17:15
Schicksalsberg für Nico?

Nico Denz ist jetzt knapp hinter der Ausreißergruppe und muss nun irgendwie den letzten Berg schaffen! Es geht nochmal knackig berghoch und Nico Denz - schafft es nicht! Der 24-Jährige gibt nochmal alles, übersäuert aber am letzten Anstieg.

17:12
Denz is back!

Ganz starke Leistung von Nico Denz! Der Deutsche findet tatsächlich nochmal Anschluss und erscheint wieder am Ende der Ausreißergruppe! Was für eine Leistung! Bis eben war nicht mal bekannt, ob Denz noch auf dem Rad sitzt oder nicht

17:12
Italien im Vorteil!

Italien ist als einzige Nation nach dem Sturz noch zu zweit unterwegs und spielt diesen Vorteil jetzt aus. Davide Cimolai geht aus dem Sattel und reißt eine Lücke von ein paar Metern. Van der Poel (Niederlande), Van Aert (Belgien) und Herrada (Spanien) bleiben aber in Reichweite. 

17:08
Denz stürzt!

Ist das bitter! Maurits Lammertink und Nico Denz gehen in einer Linkskurve auf nasser Straße zu schnell zu Werke und knallen in die Streckenbegrenzung! Vorne verbleiben sechs Ausreißer, die erstmal weiterfahren! Noch acht Kilometer.

17:03
Zehn Fahrer, drei Medaillen

Zehn Ausreißer, drei Medaillen. So lautet das Zahlenspiel des heutigen EM-Rennens in Glasgow. Wer belohnt sich nach über fünf Stunden Quälerei mit Edelmetall und darf feiern? Nico Denz macht in der Ausreißergruppe einen guten Eindruck und wehrt sich gegen die drei Duos aus Belgien, Italien und Holland.

16:54
Der Regen feiert ein Comeback

Pünktlich zum großen Finale setzt in Glasgow wieder das typisch britische Wetter ein: Es regnet. Die Straße wird wieder etwas glitschiger und die Fahrer begeben sich auf ihre allerletzte Runde durch die Stadt. 

16:49
Ausreißer taktieren früh!

Wir nähern uns dem Finale! Schon 20 Kilometer vor dem Ziel schauen sich die Ausreißer erstmals an und taktieren. Wer setzt wann den richtigen Angriff? Nico Denz beteiligt sich erstmal nicht an den Spielchen und wartet lieber ab.

16:45
Die Favoriten

Innerhalb der zehnköpfigen Spitzengruppe sind gleich eine Reihe von starken Fahrern vertreten, die dieses EM-Finale in Sprinter-Manier gewinnen können. Die stärksten Ausreißer: Allrounder Van der Poel (Niederlande) und Klassiker-Liebhaber Matteo Trentin aus Italien. Belgien hofft auf Wout van Aert. Wie schlägt sich Nico Denz?

16:42
Ausreißer haben freie Fahrt, Deutschland hofft auf Denz

Zwei Runden vor dem Zielstrich ist das Peloton ganze drei Minuten weg und hat damit keine Chance mehr auf den EM-Titel. Wir switchen daher auf unseren deutschen Ausreißer und blicken auf Nico Denz: Der 24-Jährige ist im Diensten der französischen Mannschaft Ag2r La Mondiale und fuhr in diesem Jahr den Giro, bei dem er auf der 10. Etappe fast seinen ersten Profisieg einfuhr. Denz ist nicht sonderlich endschnell, könnte sich aber mit einem Angriff auf den letzen Metern durchaus nochmal absetzen. Wir drücken die Daumen!

16:32
Was tun?

Für John Degenkolb ist die Rennsituation alles andere als zufriedenstellend. Nico Denz hat vorne zu wenig Sprinterqualitäten für den Sieg und der Abstand zur Spitzengruppe ist mittlerweile schon bei drei Minuten. Das Hauptfeld macht weiter nicht genügend Druck und ist jetzt schon fast vorzeitig geschlagen. 

16:19
Ausreißer im Vorteil!

Die aktuelle Lage: 35 Kilometer vor dem Ziel haben die Ausreißer derzeit etwas mehr zu bieten. Die Gruppe mit Denz, Meurisse, Van Aert (beide Belgien), Lammertink, Van der Poel (beide Niederlande), Cimolai, Trentin (beide Italien), Perichon (Frankreich) und Albasini (Schweiz) harmoniert gut und transportiert nun schon über zwei Minuten Vorsprung. Wollen Degenkolb oder Kristoff noch eingreifen, muss das Hauptfeld jetzt ganz schnell Tempo machen.

16:10
Nico Denz opfert sich auf

Schwierige Phase für Nico Denz: Der Deutsche wird für das Team mit in die Spitzengruppe geschickt, hat dort aber relativ wenig aussieht auf Erfolg. Gegen drei Duo aus Belgien, Italien und den Niederlanden kann Denz nur wenig ausrichten. 

16:05
Der BDR greift an!

Fast alle deutschen Rennfahrer sind noch in der ersten Hauptgruppe und gehen jetzt in die Offensive! 50 Kilometer vor dem Ziel setzt Roger Kluge eine Attacke und verkleinert so den Abstand zur gefährlichen Fluchtgruppe. 

15:43
Deutschland hält mit, muss jetzt aber aktiv werden

Für John Degenkolb und das deutsche Team ist eine Medaille weiter im Rahmen des Möglichen. Die deutschen Rennfahrer überstehen im Peloton jede Tempoverschärfung und sind zugegen. Problem: Die neue Ausreißergruppe hat jetzt aus jeder großen Nation einen Spitzenfahrer dabei und fährt sich fix einen größeren Vorsprung heraus. Einzig das Team GB und Deutschland haben keinen Fahrer an der Spitze platziert und müssen jetzt nachführen. 

15:32
Es wird hektisch!

Auf dem Stadtkurs von Glasgow wird es jetzt immer hektischer. Das Rennen ist unübersichtlich und es gibt viele Gruppen. Vorne fahren die letzten verbliebenen Ausreißer, die in wenigen Minuten von zwei angriffslustigen Belgiern und einem Italiener geschluckt werden. Das Peloton muss dementsprechend reagieren und heißt das Tempo mit weiteren Tempoverschärfungen an. 

15:17
Peter Sagan gibt auf!

Die Überraschung ist perfekt: Peter Sagan gibt 80 Kilometer vor dem Ziel das EM-Rennen auf und steigt vom Rad! Der Slowake ist nach seiner Verletzung bei der Tour de France nicht in Topform angetreten und sieht jetzt keine Chance mehr, vorne einzugreifen. Der Kurs ist bretthart und fordert jetzt das erste ganz prominente Opfer!

14:48
Kristoff und Sagan fallen zurück!

Überraschung im Straßenrennen: Die beiden Topstars Alexander Kristoff und Peter Sagan können 80 Kilometer vor dem Zielstrich nicht das höchste Tempo mitgehen und fallen auf einer Bergkuppe in eine zweite Gruppe zurück! 

14:19
Wie bei Paris-Roubaix!

Das Wetter meint es mit den Radfahrern nicht gut! Im verregneten Glasgow gehen die Straßenradfahrer allmählich auf die letzten 100 Kilometer und sehen schon jetzt ordentlich mitgenommen aus. Der Regen wirbelt den Dreck bis in die Gesichter hoch und lässt die Fahrer beim EM-Rennen wie bei Paris-Roubaix aussehen. Die Ausreißer sehen übrigens nicht nur dreckig, sondern auch alt aus: Der Vorsprung fällt auf zwei Minuten. 

14:14
Sagan: Mehr Probleme als erwartet

Probleme bei Peter Sagan! Der Superstar ist das erste prominente Opfer des Funks-Verbots und hat arge Probleme, allein zurück ans Peloton zu fahren. Der Slowake benötigt einige Kilometer und verliert durch diesen Zwischenfall viel Kraft. 

14:05
Defekt beim Weltmeister

Peter Sagan hat einen Defekt und muss vom Rad. Der Weltmeister fällt kurz zurück und radelt dann mit einem neuen Drahtesel wieder zurück ans Feld. Kurios: Bei der EM sind Funkkontakte zwischen Teamauto und Fahrern nicht erlaubt. Die typische Hilfe von einem Teamkollegen bleibt bei einem Defekt also aus.

14:03
Belgien und Frankreich verschärfen Tempo

Im EM-Straßenrennen legen die Sprinter-Nationen im Peloton jetzt einen Zahn zu und jagen die Ausreißer. Belgien gibt Vollgas für Greg Van Avermaet, Frankreich für Christophe Laporte. Die Fluchtgruppe fährt weiter vorne, kann den Vorsprung aber nicht über fünf Minuten hieven. 

13:50
Ausreißer an der Leine?

Die sechsköpfige Ausreißer-Gruppe führt das EM-Straßenrennen weiter an. Zehn Stadt-Runden vor Schluss liegen Flüchtigen in Glasgow rund vier Minuten vor dem Peloton. Der Vorsprung ist nicht schlechte, sollte für das Hauptfeld aber kein Problem sein. Noch verbleiben über 140 Kilometer. 

13:29
Peter Sagan ohne gute Anfahrer

Absoluter Topfavorit ist natürlich auch heute Weltmeister Peter Sagan. Im EM-Rennen ist der Slowake jedoch etwas mehr auf sich allein gestellt als noch bei der Tour. Das Nationalteam der Slowaken ist nicht sonderlich stark und kein Vergleich zu den guten Anfahrern bei Bora-Hansgrohe.

12:57
Kampf gegen das Wetter

Die äußerlichen Bedingungen haben sich seit dem Start um 11:30 leider nicht verbessert. Noch immer fällt der leichte Nieselregen vom Himmel und sorgt für eine nasse Fahrbahn. Die Führungsgruppe hat mittlerweile einen Vorsprung von mehr als fünf Minuten herausgefahren. Das Peloton schickt sich noch nicht an diesen Abstand zusammenzufahren.

12:56
Deutsches Team unauffällig

Noch knapp 175 km sind zu absolvieren. Während an der Spitze der Vorsprung der sechsköpfigen Gruppe um den Schweizer Roland Thalmann weiter wächst, halten sich die deutschen Fahrer, die im Pulk dahinter fahren bislang zurück und agieren eher unauffällig.

11:57
Schneller Vorsprung

An der Spitze hat sich bereits nach weniger als 30 km eine Gruppe von sechs Fahrern einen ordentlichen Vorsprung erarbeitet. 

11:36
Auf gehts!

Bei typisch britischem Wetter mit peitschendem Regen läuten die Radfahrer dieses Rennen um den Europameister-Titel ein.

08:04
Großes Finale beim Radfahren

Auch am letzten Tag der European Championships kommen die Radfahr-Fans nochmal auf ihre Kosten. Ab 11:30 Uhr starten Fahrer aus 26 Nationen zum Straßenrennen durch Glasgow. Die Strecke führt dabei über einen 14,4 km langen Rundkurs, der im Zuge der Gesamtlänge des Rennens von 230, 4 km 16-mal abgefahren werden muss. Bei den Deutschen gilt John Degenkolb als größte Medaillenhoffnung. Neben ihm fahren außerdem Rick Zabel, Marcel Meisen, Alexander Krieger, Jonas Koch, Roger Kluge, Nico Denz und Joshua Huppertz für das deutsche Team. Größte Konkurrenz dürften Serien-Weltmeister Peter Sagan aus der Slowakei und Belgiens Olympiasieger Greg van Avermaet darstellen.

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