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  • Das große Formel-1-Sommerzeugnis

    Halbzeit in der Formel 1! 11 von 22 Rennen sind Geschichte, Teams und Fahrer gehen in ihre verdiente Sommerpause - mit gemischten Gefühlen, denn während es für einige ganz nach Plan lief, fahren andere den Erwartungen hinter. Welche Note haben sich Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Mick Schumacher, Max Verstappen und Co. verdient? Das Formel-1-Sommerzeugnis zum Durchklicken:
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  • Das große Formel-1-Sommerzeugnis

    Das große Formel-1-Sommerzeugnis

    Halbzeit in der Formel 1! 11 von 22 Rennen sind Geschichte, Teams und Fahrer gehen in ihre verdiente Sommerpause - mit gemischten Gefühlen, denn während es für einige ganz nach Plan lief, fahren andere den Erwartungen hinter. Welche Note haben sich Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Mick Schumacher, Max Verstappen und Co. verdient? Das Formel-1-Sommerzeugnis zum Durchklicken:
  • Nikita Mazepin (Haas) - Note: 5,0

    Nikita Mazepin (Haas) - Note: 5,0

    Ganz, ganz langsam tastet sich Mazepin an die Formel 1 heran. Im ersten Saisondrittel war der Russe noch eine Gefahr für sich und die Allgemeinheit. Das war zwar unterhaltsam, ist aber nicht Sinn der Sache. Seit ein paar Wochen bringt er es häufiger zusammen. Schnell ist der Rookie dabei immer noch nicht, aber immerhin, so scheint es, hat er nun den richtigen Weg eingeschlagen.
  • Mick Schumacher (Haas) - Note: 3,5

    Mick Schumacher (Haas) - Note: 3,5

    Grundsolide verläuft die Rookie-Saison für Mick Schumacher. Dass es nicht mehr als das ist, liegt an den sich häufenden Unfällen, die der Deutsche baut. Einen ersten Anpfiff von Teamchef Steiner hat er sich deswegen schon abgeholt. Im Rennen zeigt Mick aber, dass er zumindest im Vergleich zu Nikita Mazepin der deutlich bessere Fahrer ist und schlicht und ergreifend mehr Speed hat.
  • Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) - Note: 5,0

    Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) - Note: 5,0

    Auch in seinem dritten Jahr in der Formel 1 schafft es Giovinazzi nicht, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Sowohl Ferrari als auch Alfa werden sich genau überlegen, ob sie den Italiener auch über die Saison hinaus beschäftigen wollen. Er fährt einfach nicht gut genug, um aus dem C41 mehr rauszuholen als drin ist.
  • Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) - Note: 4,5

    Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) - Note: 4,5

    Die Zeit von Kimi in der Formel 1 läuft ohne Wenn und Aber ab. Der Iceman ist in seinem Alfa meist nur Passagier und kämpft im Rennen im besten Fall um die Plätze 12 bis 16. Der Wagen ist einfach zu schlecht, um weiter vorne mitzufahren. Man wird das Gefühl nicht los, dass sich der Finne auch deshalb schon auf seinen Formel-1-Ruhestand freut.
  • George Russell (Williams) - Note: 1,5

    George Russell (Williams) - Note: 1,5

    In zehn von elf Rennen zog Russell mindestens in Q2 ein, in Silverstone reichte es sogar sensationell zu Q3. Der Brite und kommende Mercedes-Fahrer wird seinem Ruf als überragender Quali-Pilot mehr als gerecht. In Ungarn reichte es dann auch erstmals im Rennen zu Punkten. Dass er ausgerechnet dabei hinter Latifi landete, ist nicht mehr als ein kleiner Schönheitsfleck.
  • Nicholas Latifi (Williams) - Note: 5,0

    Nicholas Latifi (Williams) - Note: 5,0

    Latifis Katastrophensaison wird vom siebten Platz in Ungarn überstrahlt. Dort war der Kanadier einfach zur Stelle, als es drauf ankam. Das kann man ansonsten nicht von ihm behaupten. Gegen Russell ist er chancenlos, selbst gegen die Haas-Piloten muss der Pay-Driver schwer kämpfen. Seine Formel-1-Tauglichkeit wird schon im zweiten Jahr aus guten Gründen hinterfragt.
  • Lance Stroll (Aston Martin) - Note: 3,0

    Lance Stroll (Aston Martin) - Note: 3,0

    Stroll fährt eine Saison ohne große Ausschläge in die eine oder andere Richtung. Der Abstand zwischen ihm und Sebastian Vettel ist in den letzten Wochen aber kleiner geworden. Der Kanadier muss einen Zahn zulegen, wenn er die Nummer eins im Team bleiben will. Für ihn spricht seine Konstanz. Hier hat er die Nase gegenüber Vettel noch vorne.
  • Yuki Tsunoda (AlphaTauri) - Note: 4,0

    Yuki Tsunoda (AlphaTauri) - Note: 4,0

    Hitzkopf Tsunoda ist in den letzten Wochen etwas abgekühlt - und das kommt ihm entgegen. Der talentierte und schnelle Japaner fährt häufiger mit dem Hirn und nicht nur mit dem Herz. Das Resultat sind drei Top-Ten-Platzierungen in den letzten vier Rennen. Dass er Rookie ist, macht sich vor allem im Qualifying bemerkbar. Dort muss man auf den Punkt liefern. Das bekommt Tsunoda noch nicht hin.
  • Sebastian Vettel (Aston Martin) - Note: 3,5

    Sebastian Vettel (Aston Martin) - Note: 3,5

    In einem unterlegenen Wagen muss man zur Stelle sein, wenn die Konkurrenz patzt. Das hat Vettel in Baku und Budapest sensationell umgesetzt. Dazu hat er mit seiner Aufräumaktion in Silverstone und seinem Regenbogen-Protest in Ungarn auch abseits der Strecke gepunktet. So weit, so gut. Fakt ist aber auch: In sieben von elf Rennen verpasste Seb die Punkte. Beste Freunde sind er und sein AMR21 noch lange nicht.
  • Fernando Alonso (Alpine) - Note: 3,5

    Fernando Alonso (Alpine) - Note: 3,5

    Alonsos Holperstart ist längst vergessen. In den letzten sechs Rennen bugsierte er seinen Alpine immer in die Punkte. Mit seiner sensationellen Verteidigung gegen Lewis Hamilton ermöglichte er den Sieg seines Teamkollegen in Ungarn. In diesen Runden zeigte er, was für ein überragender Rennfahrer er immer noch ist. Alonsos Formkurve zeigt definitiv in die richtige Richtung.
  • Esteban Ocon (Alpine) - Note: 4,0

    Esteban Ocon (Alpine) - Note: 4,0

    Der Sieg in Ungarn hat die Saison von Ocon schon jetzt gerettet. Sein Husarentritt in Budapest überschattet sein ansonsten durchschnittliches Jahr. Teamkollege Alonso hat ihm mittlerweile den Rang abgelaufen. Der Franzose ist sowohl auf einer Runde als auch im Rennen deutlich langsamer als der spanische Doppel-Weltmeister.
  • Daniel Ricciardo (McLaren) - Note: 5,0

    Daniel Ricciardo (McLaren) - Note: 5,0

    Mit dem McLaren ist Ricciardo immer noch nicht warm geworden, gegen Lando Norris sieht er einfach keinen Stich. Es hakt an allen Ecken und Enden. Weder im Qualifying noch im Rennen macht der MCL35M das, was Ricciardo gerne hätte. Sein Frustlevel, das merkt man in jedem Interview, steigt von Woche zu Woche.
  • Pierre Gasly (AlphaTauri) - Note: 2,0

    Pierre Gasly (AlphaTauri) - Note: 2,0

    Gasly ist ein Kandidat auf den Titel Fahrer der Saison. Vor allem seine Auftritte in den Qualifyings sind einfach sensationell. Acht Mal (!) holte er dort einen Top-6-Startplatz. Der AlphaTauri ist leider nicht schnell genug, um die Startplätze im Rennen zu verteidigen. Das liegt aber nicht am jungen Franzosen.
  • Charles Leclerc (Ferrari) - Note: 1,5

    Charles Leclerc (Ferrari) - Note: 1,5

    Bis zum GP von Frankreich lief die Saison für Leclerc beinahe perfekt. Probleme mit dem Auto bzw. den Reifen in Frankreich und Österreich sowie sein unverschuldeter Ausfall in Ungarn trüben das Bild. Dazwischen gab es mit P2 in Silverstone aber auch das beste Saisonresultat. Das zeigte: Leclerc ist und bleibt ein Fahrer, mit dem man Woche für Woche rechnen muss.
  • Carlos Sainz (Ferrari) - Note: 3,0

    Carlos Sainz (Ferrari) - Note: 3,0

    Ferrari hat die Kurve bekommen und ist wieder konkurrenzfähig. Das liegt zum Teil auch an Carlos Sainz, der vor allem in Monaco (P2) und Ungarn (P3) da war, als es drauf ankam. Seine Eingewöhnungsprobleme werden von Woche zu Woche weniger. Das große Aber: Im Qualifying arbeiten der Spanier und der SF21 noch nicht perfekt zusammen. Hier fehlen ihm zu viele Zehntel auf Leclerc und Co.
  • Sergio Pérez (Red Bull) - Note: 2,5

    Sergio Pérez (Red Bull) - Note: 2,5

    Samstag pfui, Sonntag oft hui: Dem Mexikaner fehlt immer noch der Speed auf einer Runde. Dadurch bringt er sich regelmäßig in eine schlechte Ausgangsposition für das Rennen. Sobald die Ampeln aus sind, zeigt Checo aber seine Qualitäten. Der 31-Jährige ist eine Bedrohung für Mercedes. Aus diesem Grund wurde er verpflichtet. Dennoch bleibt noch Luft nach oben.
  • Valtteri Bottas (Mercedes) - Note: 4,0

    Valtteri Bottas (Mercedes) - Note: 4,0

    Bottas ist ein schwerer Fall. In Österreich (P3 und P2) und Silverstone (P3) fuhr er besser als es hinterher dargestellt wurde. In Ungarn war er dafür völlig neben der Spur. Der Finne fährt um seine Zukunft, dieser Druck setzt ihm schwer zu. Unterm Strich sind seine Leistungen in der Summe nicht gut genug, um Lewis Hamilton im WM-Kampf eine echte Hilfe zu sein.
  • Lando Norris (McLaren) - Note: 1,0

    Lando Norris (McLaren) - Note: 1,0

    Norris holt regelmäßig das Maximum aus dem McLaren raus und macht einfach Spaß. Ricciardo wird von ihm Woche für Woche deklassiert, in nahezu jedem Rennen hat er Chancen auf das Podest. Ärgerlich für ihn: Wenn Mercedes und Red Bull mal gepatzt haben, waren Ocon, Leclerc und Vettel zur Stelle und holten sich den Sieg bzw. Platz zwei. Das bleibt aber der einzige Schönheitsfleck.
  • Max Verstappen (Red Bull) - Note: 1,5

    Max Verstappen (Red Bull) - Note: 1,5

    Die beiden letzten Rennen vor der Sommerpause waren für den Niederländer ein Desaster. Beide Male wurde Verstappen regelrecht abgeschossen. Seine überragenden Auftritte in den Wochen davor sorgen aber dafür, dass er immer noch an Hamiltons Thron rüttelt. Der 23-Jährige fährt die beste Saison seiner Karriere, wenn er dabei auch nicht gänzlich fehlerfrei unterwegs ist.
  • Lewis Hamilton (Mercedes) - Note: 1,5

    Lewis Hamilton (Mercedes) - Note: 1,5

    Hamilton führt die WM-Wertung mal wieder an, doch in diesem Jahr ist vieles anders. Den Nimbus der Unschlagbarkeit hat der Brite verloren. Dazu hat er mit seiner Aktion in Silverstone bei vielen Fans Kredit verspielt. Auf der Strecke ist er aber immer noch da, wenn es drauf ankommt - und genau das macht einen Champion aus.
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