Heinz-Harald Frentzen: Eine Karriere in Bildern
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Heinz-Harald Frentzen: Eine Karriere in Bildern
Heinz-Harald Frentzen ist mit 18 Podestplätzen einer der erfolgreichsten deutschen Formel-1-Piloten aller Zeiten. Auch in anderen Rennserien sorgte der Rheinländer für Furore. Wir werfen einen Blick auf die bewegte Karriere der deutschen Motorsport-Legende:
Erste Kilometer auf der großen Bühne
1980 beginnt die Motorsport-Karriere des Heinz-Harald Frentzen. In den folgenden Jahren bahnt sich der Gladbacher seinen Weg über die Formel Ford, Formel Opel Lotus und deutsche Formel-3-Meisterschaft bis in die internationale Formel-3000-Meisterschaft (1990).
Mitglied im Talentepool
Gemeinsam mit Michael Schumacher und Karl Wendlinger ist Frentzen ebenfalls Teil des Sauber-Mercedes-Junior-Teams.
Eine neue Erfahrung
1992 wagt der Deutsche einen Ausflug in eine andere Rennserie und fährt unter anderem beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit.
Ankunft in der Königsklasse
Im Jahr 1994 darf sich Heinz-Harald Frentzen erstmals Formel-1-Pilot nennen. Der damals 26-Jährige scheidet mit seinem Sauber zwar in acht von 16 Rennen vorzeitig aus, gleichzeitig holt er aber auch sieben Top-Sieben-Platzierungen und landet in der WM am Ende auf Rang 13.
Auf dem Weg nach oben
Im folgenden Jahr bestätigt Frentzen im Team Red Bull Sauber-Ford seine starke Debütsaison und fährt zwölf Mal in die Top Ten. In der WM-Abschlusswertung reicht das zum neunten Platz.
Vom Pech verfolgt
Die Saison 1996 läuft für den Rheinländer nicht nach Wunsch. Zwar fährt Frentzen in Monaco und Spanien als Vierter nur knapp am Podest vorbei, dafür muss er aber auch neun Ausfälle schlucken.
Neues Team, neues Glück
Ein echter Glücksgriff ist Frentzens Wechsel zu Williams-Renault. Beim Traditionsrennstall bildet der Deutsche gemeinsam mit Jacques Villeneuve im Jahr 1997 ein überaus erfolgreiches Gespann.
Der erste Sieg
Im vierten Rennen der Saison ist es endlich so weit: Heinz-Harald Frentzen feiert beim Großen Preis von San Marino seinen ersten Formel-1-Sieg. Mit ihm auf dem Treppchen steht das Ferrari-Duo Michael Schumacher und Eddie Irvine.
Feier im Kreis der Liebsten
Nach dem Rennen knallt der ein oder andere Sektkorken. Und auch Freundin und spätere Frau Tanja darf bei diesem besonderen Moment natürlich nicht fehlen.
Gefragtes Motiv
Spätestens jetzt gehört der Gladbacher zu den bekanntesten Rennfahrern der Welt. Kaum ein Fotograf lässt seinen Apparat stecken, wenn der Deutsche vorbeikommt.
Rivalen unter sich
Michael Schumacher und Heinz-Harald Frentzen liefern sich 1997 das ein oder andere packende Duell auf der Strecke. Schumi hat zwar meistens die Nase vorn, da der Kerpener nach der Saison aber aus der Wertung genommen wird, "erbt" Frentzen seinen Vize-WM-Titel.
Abgehängt
1998 muss Frentzen mitansehen, wie sein Williams-Mecachrome nicht nur von den Ferraris, sondern auch von den beiden McLaren-Mercedes überholt wird. Am Ende bleibt in der WM nur der siebte Platz.
Im Aufwind
In der Saison 1999 wechselt Frentzen erneut den Arbeitgeber und geht ab sofort im Jordan-Mugen auf Punktejagd. Und das äußerst erfolgreich. Zwei Saisonsiege (Frankreich, Italien) und der dritte Platz in der WM-Wertung sind der verdiente Lohn.
Strategiecoup
Beim Rennen in Magny Cours profitiert Frentzen von einer mutigen Taktik seiner Mannschaft. Der Jordan-Pilot kommt nur ein einziges Mal an die Box und rast mit seinen Regenreifen und genügend Sprit an Bord vor Mika Häkkinen und Rubens Barrichello ins Ziel.
Gern gesehener Gast
Neben Michael und Ralf Schumacher ist Heinz-Harald Frentzen nicht nur ein erfolgreicher Formel-1-Pilot, sondern ein auch der breiten Öffentlichkeit bekannter Sportler. Talkshow-Auftritte wie dieser sind keine Seltenheit.
Platzwechsel
Nach zwei recht erfolglosen Jahren im Jordan wechselt Frentzen 2002 zu Arows-Cosworth. Wirklich gut läuft es für ihn im Hinterbänkler-Team jedoch nicht. Magere zwei Pünktchen stehen nach dem Saisonende auf der Haben-Seite.
Der Abschied
2003 wird das letzte Jahr von Heinz-Harald Frentzen in der Königsklasse. In den USA, beim vorletzten Rennen der Saison, zeigt der Deutsche noch einmal seine ganze Klasse und rast in seinem unterlegenen Sauber auf Platz drei. Es ist sein letztes von vielen Highlights in der Formel 1.
Neue Herausforderung
Anschließend versucht Frentzen sein Glück in der DTM. Von 2004 bis 2006 geht er in der Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft auf Punktejagd. In 33 Rennen fährt der Rheinländer insgesamt vier Podestplätze heraus.
Publikumsmagnet
Trotz des Abschieds aus der Formel 1 ist die Beliebtheit von Heinz-Harald Frentzen ungebrochen. Auf das Gefährt kommt es den Fans dabei offenbar nicht an, wie diese Aufnahme zeigt.
Fahrt in den Ruhestand?
Nach dem Abschied aus der DTM startet Heinz-Harald Frentzen in diversen Serien. Ende 2014 hängt er die Handschuhe an den Nagel und beendet eine der erfolgreichsten Motorsport-Karrieren überhaupt - ein Comeback will der auch als Testfahrer arbeitende Rheinländer jedoch nicht vollkommen und endgültig ausschließen.