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115 Millionen für Guardiola: Bale soll kommen

16.02.13 12:32
Gareth Bale
Gareth Bale könnte der teuerste Einkauf der FCB-Vereinsgeschichte werden
Foto: Getty Images/Bongarts
Nach dem missglückten Abenteuer mit Jürgen Klinsmann und der 'Schreckensherrschaft' von Louis van Gaal wollten es die Bayern eigentlich unter allen Umständen vermeiden, sich noch einmal von einem Trainer den ganzen Laden umkrempeln zu lassen. Doch geht es nach den internationalen Medien, hat Pep Guardiola genau das vor. Demnach ist Robert Lewandowski nur der Anfang einer großen Einkaufs-Tour.

Laut der 'Daily Mail' darf Guardiola im Sommer für rund 115 Millionen Euro shoppen gehen. Der Großteil des Geldes soll für eine Verpflichtung von Gareth Bale draufgehen, berichtet das Boulevard-Blatt exklusiv. Demnach beobachtet Guardiola den Linksfuß von Tottenham Hotspur schon seit Jahren. Der 23-Jährige steht allerdings auch auf dem Einkaufszettel von Real Madrid, die Ablöse wird auf 50 bis 60 Millionen Euro geschätzt - damit wäre Javi Martinez seinen Stempel als teuerster Einkauf der Vereinsgeschichte schnell los.

Bale ist den Bayern-Bossen kein unbeschriebenes Blatt. Schon 2010 hatte es erste Gerüchte über eine Verpflichtung des pfeilschnellen Walisers gegeben. Bale blieb jedoch an der White Heart Lane und verlängerte im letzten Jahr sogar seinen Vertrag bis 2016. Dass er kommende Saison den Sprung zu einem internationalen Top-Team wagen will, gilt aber dennoch als offenes Geheimnis. An den Spekulationen will er sich aber nicht beteiligen. "Ich konzentriere mich auf meine Leistung", sagte er nach seinen zwei genialen Freistoß-Toren zum 2:1-Erfolg in der Europa League gegen Lyon.

Bale erst Backup, dann Ersatz für Ribery?

Aus Münchner Sicht würde eine Verpflichtung des Flügelspielers aus kurzfristiger Sicht nur bedingt, aus langfristiger Sicht aber viel Sinn ergeben. Mit David Alaba und Franck Ribery sind die Münchner auf der linken Seite zwar erstklassig besetzt, allerdings wird der Franzose in diesem Jahr auch schon 30 Jahre alt, damit wird auch unweigerlich seine Verletzungsanfälligkeit steigen.

Bislang können die Münchner zudem einen Ausfall Riberys nicht adäquat ersetzen. Ob Xherdan Shaqiri noch den Sprung zur internationalen Klasse schafft, scheint derzeit fraglich. Mit Alaba, Ribery und Bale hätten die Bayern zweifelslos eine linke Seite, die weltweit ihresgleichen suchen würde.

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