Anzeige

Andre Agassi: Drogen, Jeanshöschen, Rekorde

«
  • Tränenreicher Abschied

    Tränenreicher Abschied

    Am 3. September 2006 endete die schillernde Karriere von Superstar Andre Agassi. Nach einer Niederlage gegen Benjamin Becker hing der Amerikaner das Racket an den Nagel. Zu seinem 50. Geburtstag werfen wir einen Blick auf die einmalige Laufbahn des Exzentrikers.
  • Young Gun

    Young Gun

    Früh übt sich, wer ein Meister werden will. So auch Andre Kirk Agassi, der in seiner frühen Jugendzeit von seinem Vater Emmanuel Agassi, einem ehemaligen Boxer, trainiert wird.
  • Erste Schritte

    Erste Schritte

    1986 taucht Andre Agassi erstmals auf der Tour auf und beendet das Jahr auf Anhieb unter den besten 100. Seinem ersten Titel 1987 lässt der unbeschwerte Paradiesvogel 1988 sechs weitere folgen. Darunter der Erfolg am Stuttgarter Weißenhof (Bild). Zum Lohn stürmt er auf Rang drei des ATP-Rankings.
  • Rekord-Teenager

    Rekord-Teenager

    Den Beginn von Agassis Karriere zieren Rekorde. Im Dezember 1988 hat der Sunnyboy bereits eine Millionen US-Dollar Presigeld kassiert - schneller als jeder andere Spieler. Zudem markiert Agassi den Rekord für die meisten Pro-Tour-Siege eines Teenagers in Serie. Erst Rafael Nadal übertrifft 2005 die Marke.
  • Stilikone

    Stilikone

    Ob später als "Pirat" mit Kopftuch oder in frühen Jahren mit wallender Mähne in hautenger Glitzer-Radler oder Jeanshöschen. Für Aufsehen sorgen auch die Outfits von Agassi.
  • Stilikone II

    Stilikone II

    Natürlich auch abseits des Platzes. Als Gentleman ganz in weiß...
  • Stilikone III

    Stilikone III

    ... oder 1991 an der Seite seiner Freundin Wendi Stewart.
  • Davis-Cup-Held

    Davis-Cup-Held

    An der Seite von Michael Chang, Rick Leach und Jim Pugh weist Agassi im Davis-Cup-Finale 1990 Australien in die Schranken. 1992 und 1995 folgen zwei weitere Erfolge.
  • Ausgerechnet Wimbledon

    Ausgerechnet Wimbledon

    Nachdem Agassi die All England Championships zu Beginn seiner Karriere wegen der überbordenden Tradition des Turniers boykottiert, feiert der US-Boy ausgerechnet in Wimbledon 1992 seinen ersten Grand-Slam-Titel. Erste Berührungspunkte gibt es zudem mit Steffi Graf, die bei den Damen triumphiert.
  • Mit neuem Image endlich ans Ziel

    Mit neuem Image endlich ans Ziel

    1995 rasiert sich Agassi seine wilde Mähne und verabschiedet sich damit auch von seinem Lebemann-Image. Mit Erfolg: Im April grüßt der Mann aus Nevada erstmals von der Spitze der Weltrangliste. Agassi gewinnt 73 Spiele, verliert nur neun und gewinnt erstmals seinen Lieblings-Grand-Slam in Down Under.
  • Game, set, mismatch

    Game, set, mismatch

    Seit 1993 ist Model und Schauspielerin Brooke Shields die Frau an Agassis Seite. 1997 heiratet das Paar, gibt aber nur zwei Jahre später die Scheidung bekannt.
  • Gold in der Heimat

    Gold in der Heimat

    1996 kann Agassi kein Grand-Slam-Finale erreichen, scheitert bei den French Open und Wimbledon sogar früh. Bei den Olympischen Spielen in Atlanta kehrt die Leichtigkeit jedoch zurück: Agassi pflügt vor heimischen Publikum durchs Feld und lässt dem Spanier Sergi Bruguera im Finale nicht den Hauch einer Chance.
  • Bloß nicht Becker

    Bloß nicht Becker

    Apropos 1996: Im Duell der beiden wohl besten Return-Spieler ihrer Zeit muss sich Agassi Michael Chang im Halbfinale der Australian Open glatt in drei Sätzen geschlagen geben - angeblich wegen der windigen Bedingungen. In seiner Biografie behauptet Agassi später allerdings, er verlor absichtlich, um im Finale nicht gegen Boris Becker antreten zu müssen.
  • Dauerrivalen

    Dauerrivalen

    Geprägt wird Agassis Karriere allerdings nicht von einer Rivalität mit Becker. Der zurückhaltende Pete Sampras ist vielmehr der wenig geliebte Dauergegner des Showmans. Von 34 Vergleichen gewinnt Pistol Pete 20 - darunter vier von fünf Grand-Slam-Finals.
  • Legendäres Show-Duell

    Legendäres Show-Duell

    Ein legendäres Showmatch liefern sich die beiden Kontrahenten auf dem Trafalgar Square im Zentrum Londons.
  • Der tiefe Fall

    Der tiefe Fall

    1997 folgt der absolute Tiefpunkt. Agassi bestreitet nur 24 Partien, verliert zwölf und stürzt vom achten auf den 110. Weltranglistenplatz ab. Der Grund wird im Nachhinein klar, als Agassi gesteht, zu dieser Zeit Crystal Meth konsumiert zu haben.
  • Zurück in die Weltspitze

    Zurück in die Weltspitze

    Das Comeback erfolgt prompt. Mit harter Arbeit und eiserner Disziplin fightet sich Agassi nur ein Jahr später zurück und klettert nach sechs Titeln auf Rang sechs. Der größte Satz, der je einem Spieler innerhalb eines Kalenderjahres gelang.
  • Karriere-Grand-Slam

    Karriere-Grand-Slam

    Trotz eines 0:2-Satzrückstandes zwingt Agassi im French-Open-Finale 1999 den Russen Andrei Medvedev nieder und entert einen elitären Kreis. Alle vier Grand Slams konnten in ihrer Laufbahn zuvor lediglich Rod Laver, Fred Perry, Roy Emerson und Don Budge gewinnen. Es bleibt das einzige Jahr, das Agassi als Nummer eins beendet.
  • Agassi in Down Under - das passt

    Agassi in Down Under - das passt

    Das Lieblingsturnier des "Punishers" bleiben jedoch die Australian Open. Dem Sieg 1995 lässt Agassi 2000, 2001 und 2003 weitere folgen. Seinen letzten Grand-Slam-Erfolg erringt Agassi im Finale 2003 gegen den deutschen Überraschungssfinalisten Rainer Schüttler.
  • Einzigartiger Rekord

    Einzigartiger Rekord

    2001 stellt Agassi zudem einen weiteren Rekord auf. Er beendet das Jahr als Nummer drei der Welt und ist damit der erste Spieler, dem dieses Kunststück in drei Dekaden gelingt.
  • An der Seite der "Gräfin"

    An der Seite der "Gräfin"

    Während dieser Zeit entsteht auch die Beziehung mit Deutschlands Tennis-Legende Steffi Graf. Am 22. Oktober 2001 heiratet das Paar, Sohn Jaden Gil erblickt im selben Jahr das Licht der Welt, Tochter Jaz Elle wird 2003 geboren.
  • Ausgerechnet ein Becker

    Ausgerechnet ein Becker

    Die US Open 2006 sind Agassis letzter Auftritt auf der Tour. Von starken Rückenschmerzen geplagt, kämpft sich der Lokalmatador in Runde drei, wo der Deutsche Benjamin Becker Agassis Karriere beendet. "Ich bin gleichzeitig glücklich und traurig", so Becker damals.
  • "Ultimative Anerkennung"

    "Ultimative Anerkennung"

    Zu Tränen gerührt, verabschiedet sich Agassi unter dem tosenden Applaus der Zuschauer - darunter viele Ex-Wegbegleiter und -Kontrahenten - vom Tennissport. Die Ovationen seiner ehemaligen Gegner bezeichnet Agassi als "ultimative Anerkennung".
  • Showtime

    Showtime

    Für Showevents ist sich Agassi nach wie vor nicht zu schade. Hier an der Seite seiner Frau Steffi Graf.
  • Zurück auf dem Court

    Zurück auf dem Court

    In seiner Karriere gewann Agassi acht Grand Slams, 52 weitere Turniere und lag 101 Wochen an der Spitze der Weltrangliste. 2017 kehrt der damals 47-Jährige zurück auf den Court: Von Ende Mai des genannten Jahres bis Anfang 2018 trainiert er Novak Djokovic.
»
Anzeige