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Liveticker

Start: 08.07.2019 12:10
215km
Jasper Stuyven (BEL)
0.0s
Michael Matthews (AUS)
26.0s
Julian Alaphilippe (FRA)
••• Mehr
    17:31
    Ausblick
    Morgen sollte es etwas für die Sprinter geben. Auf der Flachetappe zwischen Reims und Nancy warten kaum topografische Schwierigkeiten. Die 213,5 Kilometer wurden einzig mit zwei Bergwertungen der untersten Kategorie garniert. Der scharfe Start ist für 12:25 Uhr vorgesehen. Einstweilen soll es das von der Tour de France gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse und bis morgen. Au revoir!
    17:28
    Trikots
    Die weiteren Trikots liegen auf den Schultern von Peter Sagan (Grün), der in der Sprintwertung nun auch tatsächlich führt und nicht mehr stellvertretender Träger ist, und Tim Wellens (Berg). Die Teamwertung bleibt in Händen von Jumbo-Visma.
    17:25
    Malliot Jaune
    Julian Alaphilippe von Deceuninck-Quick-Step liegt in der Gesamteinzelwertung nun mit 20 Sekunden vorn. Ihm folgt Wout van Aert, der Träger des Weißen Trikots. Jumbo-Visma ist noch mit zwei weiteren Fahrern vorn dabei. Der fünftplatzierte Michael Matthews hat dann bereits 40 Sekunden Defizit. Titelverteidiger Geraint Thomas wird als Siebter geführt (+ 45 Sekunden). Die weiteren Abstände gestalten sich gering. Maximilian Schachmann (29.) und Emanuel Buchmann (32.) liegen als beste Deutsche 1:11 Minuten zurück.
    17:20
    Favoriten bleiben dabei
    Hinter dem Tagessieger folgte eine Gruppe in recht großer Zusammensetzung. Das waren mehr als 50 Fahrer, wobei sich dazwischen mal ein Loch von fünf Sekunden auftat. Der Großteil der Tourfavoriten erreichte mit 31 Sekunden Rückstand das Ziel. Bester Deutscher war Emanuel Buchmann als 28. Auch dessen Bora-Teamkollege Maximilian Schachmann (39.) mischte da mit. Dagegen hat sich Ilnur Zakarin von Katusha-Alpecin aus dem Kampf ums Tourpodium verabschiedet, der Russe kassierte heute fast vier Minuten.
    17:14
    Neuer Mann in Gelb
    Letztlich setzte sich zum Ende der Etappe tatsächlich einer der Favoriten auf den Tagessieg durch. Den Klassikercharakter nutzte Julian Alaphilippe, um mit seiner Attacke an der letzten Bergwertung den entscheidenden Angriff zu setzen, den keiner der Konkurrenten parieren konnte. So sammelte der Franzose fünf Bonussekunden am Berg und zehn Sekunden Zeitgutschrift im Ziel ein. Zusammen mit dem herausgefahrenen Vorsprung reichte das locker auch noch fürs Gelbe Trikot. Für dessen bisherigen Träger Mike Teunissen war das Finale der heutigen Etappe zu schwer. Der Niederländer verlor beinahe fünf Minuten.
    17:04
    Matthews aus dem Feld der Schnellste
    Es bleibt bei fast einer halben Minute. 26 Sekunden hinter dem Sieger wird um die weiteren Plätze gesprintet. Michael Matthews schiebt sich noch an Jasper Stuyven vorbei und sichert Platz zwei vor dem Belgier. Dahinter reihen sich Greg van Avermaet und Peter Sagan ein.
    16:59
    Sieg für Alaphilippe!
    Julian Alaphilippe zeigt die Zähne, wuchtet sich die ansteigende Zielgerade hinauf und holt sich den Etappensieg. Als Bonus gibt es das Gelbe Trikot obendrauf, denn die Verfolger sind zu weit zurück.
    16:59
    Flamme Rouge
    Dann passiert der Spitzenreiter den Teufelslappen. Und er kämpft auch um die Sekunden - nicht nur um den Tagessieg. Daher tritt er bis zum Schluss.
    16:58
    Alaphilippe auf Kurs
    Zwei Kilometer bleiben. Jetzt schaut es in der Tat so aus, als wird es für Julian Alaphilippe reichen. Der Franzose hält prächtig dagegen, lässt das große Feld nicht entscheidend aufschließen.
    16:56
    Risiko in der Abfahrt
    Épernay hat der Führende bereits erreicht. In der Abfahrt riskiert der Weltranglistenerste viel, holt dabei ein paar Sekunden raus.
    16:54
    Alaphilippe muss sich sputen
    Ineos betätigt sich sehr aktiv in der Führungsarbeit. Zumindest möchte man den Rückstand noch reduzieren. Aber das ist jetzt nur noch eine halbe Minute. Fünf Kilometer noch - für Alaphilippe könnte das eng werden.
    16:52
    Rote Startnummer
    Unterdessen verkündet die Jury, das Tim Wellens zum angriffslustigsten Fahrer gekürt und morgen die Rote Startnummer tragen wird - neben dem Bergtrikot natürlich.
    16:51
    Großes Hauptfeld
    Es scheint aussichtslos, Teunissen wird bewusst, das wird nichts mehr. Der Mann im Gelb weiß, dass er das Trikot verlieren wird. Das große Hauptfeld ist zu schnell unterwegs - aber nicht schnell genug für Julian Alaphilippe, der noch 40 Sekunden vorn liegt. Und so weit ist es nicht mehr.
    16:47
    Teunissen beinahe allein
    Mike Teunissen kämpft, isoliert von seinem Team, zusammen mit Julien Simon um den Anschluss. 15, 20 Sekunden fehlen da offenbar.
    16:46
    Alaphilippe hat zudem Gelb im Blick
    Der fliegende Franzose fährt also allein vorneweg, weist etwa eine Minute Vorsprung auf. Zwischen ihm und dem Hauptfeld befinden sich noch einige Fahrer, die nun aber nach und nach eingeholt werden. Als Elfter des Gesamtklassements steht Alaphilippe bei 31 Sekunden Rückstand, von denen er durch den Bonus bereits fünf aufgeholt hat. Neben dem Etappensieg ist also auch Gelb möglich.
    16:42
    Gelbes Trikot abgehängt
    Auf dem Gipfel ist der Tank bei Wellens leer, der steht da praktisch auf der Straße, steigt sogar vom Rad ab. Und weiter hinten hat Mike Teunissen wieder den Anschluss verloren.
    16:41
    Alaphilippe greift an
    Mit letzten Kräften holt sich Tim Wellens diese Bergwertung samt der acht Bonussekunden. Von hinten allerdings braust Julian Alaphilippe heran, ist als Zweiter auf dem Berg, was neben dem Punkt noch fünf Sekunden gibt. Doch der Franzose will mehr. 16 Kilometer noch bis zum Ziel!
    16:38
    Kampf um den Etappensieg beginnt
    Dieser letzte Berg muss nun aber auch im Hinblick auf den Etappensieg genutzt werden. Deceuninck-Quick-Step bereitet den Angriff von Julian Alaphilippe vor. Alexei Luzenko zeigt sich ganz vorn. Ilnur Zakarin hingegen kommt da nicht mehr mit.
    16:37
    Wellens mobilisiert alles
    Die verwinkelten kleinen Straßen der Ortschaften in der Champagne sprechen für den Ausreißer. Das große Feld quält sich da fast durch. Viel Platz ist schließlich nicht.
    16:34
    Letzte Bergwertung
    Noch immer behauptet Wellens gut eine Minute Polster. Und gleich wartet der letzte Berg. Die Côte de Mutigny ist knapp einen Kilometer lang und 12,2 Prozent steil. Auch das ist ein Anstieg der 3. Kategorie. Doch neben den Punkten und den 300 Euro warten hier Bonussekunden für die Gesamteinzelwertung. Das stellt ein Novum bei der Tour de France dar.
    16:31
    Nochmals Erholung
    In der aktuellen Abfahrt rollt einiges wieder zusammen. Mike Teunissen bietet sich die Möglichkeit der Erholung. Doch noch ist es nicht ausgestanden. Das Gelbe Trikot scheint akut in Gefahr.
    16:28
    Probleme für den Mann im Gelb
    Während das Peloton weiteren Rückstand abarbeitet, noch 1:10 Minuten im Hintertreffen liegt, quält sich Mike Teunissen am Ende des Feldes. Der Führende der Gesamteinzelwertung muss enorm kämpfen.
    16:26
    Côte de Champillon
    Tim Wellens sichert sich auch diese Bergwertung, weist damit nun in der Summe fünf Punkte auf und wird damit unabhängig vom weiteren Verlauf das Bergtrikot übernehmen. Für den zweiten Platz bekommt Xandro Meurisse einen Punkt, kommt insgesamt auf drei Zähler. Das bedeutet Platz zwei im Kampf ums Bergtrikot.
    16:24
    Dritte Bergwertung
    Und schon nimmt Tim Wellens den 1,8 Kilometer langen Weg auf die Côte de Champillon in Angriff. Angesichts von 6,6 Prozent Steigung ist auch das eine 3. Kategorie. Also stehen wieder zwei Zähler und 300 Euro auf dem Spiel.
    16:23
    Ewan einer der Distanzierten
    Caleb Ewan kommt mit dem Zug des Feldes nicht mehr mit. Spätestens jetzt sollte Teamkollege Tim Wellens an der Spitze freie Fahrt haben.
    16:21
    Côte d'Hautvillers
    Tim Wellens holt sich die Bergwertung und schraubt sein Konto auf insgesamt drei Punkte. Virtuell zieht der Belgier an seinem Landsmann Greg van Avermaet vorbei, der ohnehin nicht darauf aus war, sein Bergtrikot heute zu verteidigen. Den Punkt für Rang zwei holt sich hier Nairo Quintana.
    16:19
    Nur noch Wellens voraus
    Unterdessen werden vier Profis der einstigen Ausreißergruppe vom Hauptfeld aufgeschnupft. Damit fährt nun nur noch Tim Wellens voraus.
    16:18
    Zweite Bergwertung
    Nun begibt sich Tim Wellens bereits in den knapp einen Kilometer langen Anstieg der Côte d'Hautvillers. Angesichts von 10,5 Prozent Steigung handelt es sich um einen Berg der 3. Kategorie. Zwei Punkte und 300 Euro liegen für den Sieger bereit.
    16:14
    Champagner
    Für Champagner ist in der Heimat dieses edlen Getränks momentan keine Zeit. Einen Schluck davon gibt es allenfalls im Ziel für den Sieger. Doch wer wird das sein? Zieht Wellens das durch?
    16:11
    Der Spitzenreiter
    So leicht wird sich Tim Wellens von Lotto Soudal nicht einfangen lassen. Der Belgier wirkt immer noch voll bei Kräften und behauptet einen stabilen Vorsprung aufs Feld. Seine einstigen Fluchtkollegen fallen dagegen immer weiter zurück.
    16:07
    Probleme am Ende des Pelotons
    An diesem ersten Berg des Tages bekommen erste Fahrer prompt Probleme. Unter anderem Roger Kluge verliert den Anschluss. Groß ist die Lücke nicht, das lässt sich in der Abfahrt schnell auffahren. Doch der nächste Anstiegt folgt bestimmt.
    16:03
    Erste Bergwertung des Tages
    Tim Wellen holt sich an der Côte de Nanteuil-la-Forêt den Bergpunkt, weist inzwischen 50 Sekunden Polster zu seinen Verfolgern auf. Das Peloton liegt zweieinhalb Minuten zurück.
    15:59
    Wellens in starker Verfassung
    Wellens lässt es krachen. Der Belgier kurbelt nach Kräften und gewinnt an Vorsprung. Das ist zumindest mal ein Angriff aufs Bergtrikot. Oder sollte sogar noch mehr möglich sein?
    15:56
    Wellens setzt sich ab
    Jetzt macht sich Tim Wellens aus dem Staub. Der am stärksten einzuschätzende Fahrer der Fluchtgruppe versucht es ab sofort auf eigene Faust. Dessen Mitstreiter besitzen offenbar nicht die Qualität, auf diesem Terrain mitzuhalten.
    15:54
    Noch immer zwei Minuten
    Mittlerweile sprechen wieder gut zwei Minuten Guthaben für die Ausreißer. Und so langsam nähern wir und den Bergwertungen. Zu Beginn steht die Côte de Nanteuil-la-Forêt auf dem Programm - ein gut einen Kilometer langer Anstieg der 4. Kategorie mit 6,8 Prozent Steigung. Neben dem Bergpunkt stehen für den Ersten dort 200 Euro auf dem Spiel.
    15:51
    Pinot nach Defekt wieder dabei
    Nach einem kürzlich erlittenen Defekt wird nun Thibaut Pinot mit neuem Hinterrad vom Teamkollegen William Bonnet an das Ende des Pelotons geführt.
    15:46
    Matthews wieder dabei
    Unterdessen stellt Michael Matthews zusammen mit Nicolas Roche, Steve Cummings und Patrick Bevin den Anschluss zum Peloton wieder her. Das tun kurz darauf Jack Haig und Lars Bak, die eben gerade in einen kleinen Zwischenfall verwickelt waren.
    15:44
    Champagne
    Jetzt breiten sich die Weinberge der Champagne vor den Fahrern aus. Ab sofort wird es hügelig. Das Rennen beginnt praktisch neu. Da sich das Peloton unter zwei Minuten hinter den Ausreißern - und damit in Schlagdistanz - befindet, werden die Karten in Kürze neu gemischt.
    15:38
    Matthews liegt zurück
    Auch Michael Matthews musste offenbar kurz auf den Asphalt. Der Mann von Sunweb wird jetzt vom Teamkollegen Nicolas Roche ins Schlepptau genommen. Steve Cummings schließt sich da auch noch an. So nimmt man die Verfolgung des Hauptfeldes auf.
    15:34
    Sturz in Reims
    Jetzt bewegt sich das Peloton durch Reims - mit aktuell 1:45 Minuten Rückstand zur Gruppe der fünf Ausreißer. Im großen Feld kommt es nahe einer Verkehrsinsel zum Sturz. Patrick Bevin und Simon Geschke sind involviert. Es handelt sich nicht um einen schwerwiegenden Zwischenfall. Die fünf bis zehn Betroffenen rappeln sich schnell wieder auf.
    15:29
    Dem Zeitplan voraus
    Trotz der bislang so hohen Geschwindigkeiten legt das Fahrerfeld nun noch zu. Die dritte Rennstunde wurde mit 47,1 Kilometern vermessen. In der Summe macht das bisher 46,1 Stundenkilometer im Schnitt. Wir bewegen uns also weiterhin deutlich vor dem Zeitplan.
    15:20
    Nur noch zwei Minuten
    Noch sind 75 Kilometer zu fahren. Und soeben rutscht der Vorsprung der Ausreißer unter zwei Minuten. Auf dem flachen Land geht es durch endlose Getreidefelder. So langsam nähern wir uns Reims. Dort startet übrigens die morgige 4. Etappe.
    15:19
    Jumbo-Visma
    Hinter Asgreen und Martin hat sich eine ganze Phalanx von Jumbo-Visma einsortiert. Die Mannschaft des Gelben Trikots tut ihre Pflicht. Da ist auch Amund Grøndahl Jansen im Trikot des norwegischen Meisters dabei.
    15:14
    Hohes Tempo im Hauptfeld
    Kasper Asgreen bolzt weiterhin Tempo. Tony Martin wird froh sein, sich jetzt in dessen Windschatten aufhalten zu dürfen. Der Däne arbeitet dabei einiges vom Rückstand auf, der jetzt auf zweieinhalb Minuten sinkt. Das erwartete Schicksal der Fluchtgruppe zeichnet sich immer deutlicher ab.
    15:07
    Das Peloton kontrolliert das Geschehen
    Stabil bewegt sich das Polster der Ausreißer bei etwas mehr als drei Minuten. Das genügt dem Hauptfeld als Kontrolle für den Moment.
    15:04
    Kampf ums Bergtrikot
    So langsam schauen wir in Richtung der heutigen Bergwertungen. Obwohl bei den vier Anstiegen der beiden untersten Kategorien nicht so viele Punkte vergeben werden, es maximal für je zwei Fahrer Zähler gibt, steht das Gepunktete Trikot von Greg van Avermaet auf dem Spiel. Der Olympiasieger hat schließlich gerade zwei Punkte auf dem Konto.
    15:01
    Verpflegung
    Nun kommt das Fahrerfeld zur Verpflegungszone. Es werden Beutel gereicht. Dabei geht offenbar alles gut, sind das doch die Situation, wo es gern mal zu Stürzen kommt. Heute läuft alles glatt.
    14:58
    Asgreen im Wind
    Kasper Asgreen fährt jetzt an der Spitze des Pelotons vor Tony Martin. Diesen beiden Herren obliegt es derzeit nach wie vor, die Führungsarbeit zu verrichten.
    14:57
    Gut drei Minuten bleiben
    Im Hauptfeld verfolgt man natürlich das Ziel, den Rückstand zur Kopfgruppe zu reduzieren. Zu viel Vorsprung darf man insbesondere Tim Wellens für das Etappenfinale nicht lassen. Der Belgier besitzt die Qualität, dort Enormes zu leisten. Und diesen dann noch einzufangen, könnte schwer werden. Daher wird bereits jetzt intensiver versucht, langsam aufzuholen. Gut drei Minuten bleiben den Entflohenen noch.
    14:50
    Département Marne
    Inzwischen hat sich Tony Martin schon wieder vors Hauptfeld gespannt. Der Arbeitstag des Deutschen ist also noch längst nicht beendet. Unterdessen ist der Tourtross im Département Marne angekommen und fährt nun westlich an den Ardennen vorbei. Es rollt noch weitere 50 Kilometer recht flach dahin, ehe es richtig zur Sache gehen wird.
    14:45
    Fuglsang beim Tourarzt
    Während das Hauptfeld 3:45 Minuten hinter der Flucktgruppe her fährt, also alles im Griff hat, begibt sich Jakob Fuglsang an das Fahrzeug des Tourarztes und lässt seine Sturzverletzungen vom Samstag behandeln. Das schaut nach einem Verbandswechsel aus, scheint also nicht Ernsthaftes zu sein, was ein Weiterfahren des Dänen verhindern würde.
    14:39
    Weitere Ergebnisse
    In Dizy-le-Gros fielen darüber hinaus noch Punkte für Sonny Colbrelli (8), Michael Matthews (7), Andrea Pasqualon (6), Michael Mørkøv (5), Daniel Oss (4), Giacomo Nizzolo (3), Tony Martin (2) und Kasper Asgreen (1) ab.
    14:37
    Viviani aus dem Hauptfeld
    Gut vier Minuten nach der Spitzengruppe fährt das Peloton bei der Sprintwertung durch. Elia Viviani hängt sich rein, ergattert noch zehn Punkte. Peter Sagan begnügt sich mit dem siebten Platz und neun Zählern. Die reichen dem Slowaken, um des Grüne Trikot, welches er bisher stellvertretend trägt, zumindest virtuell in seinen Besitz zu bringen.
    14:32
    Zwischensprint
    Großartig gekämpft wird bei der Sprintwertung nach 102 gefahrenen Kilometern nicht. Paul Ourselin zeigt das intensivste Bemühen, rollt als Erster über den Strich und kassiert 20 Punkte. Offredo (17 Punkte), Rossetto (15), Delaplace (13) und Wellens (11) folgen.
    14:31
    Dizy-le-Gros
    In jedem Fall werden die Entflohenen den Zwischensprint noch mit komfortablem Vorsprung erreichen. Neben den Punkten steht in Dizy-le-Gros auch ein wenig Geld auf dem Spiel - 1.500, 1.000 bzw. 500 Euro für die ersten Drei.
    14:28
    Das Hauptfeld nähert sich
    Geht es den Ausreißern jetzt doch so langsam an den Kragen? Das Peloton ist nun wieder deutlich zügiger unterwegs und lasst den Abstand auf unter viereinhalb Minuten schrumpfen. Der in Kürze anstehende Zwischensprint spielt bei der Tempoverschärfung sicherlich auch eine Rolle.
    14:25
    Weiterhin hohes Tempo
    Noch immer bewegen sich die Radprofis über dem schnellsten Schnitt - mit 44,5 Kilometern in der zweiten Rennstunde und 45,7 insgesamt. Alles deutet auf ein überpünktliches Ankommen im Ziel hin.
    14:23
    Chaourse
    Unterdessen passiert das Fahrerfeld die kleine Gemeinde Chaourse. Damit befinden wir uns nach wie vor im Département Aisne. Trotz der nur gut 500 Einwohner prägt das Ortsbild die recht stattliche Kirche Saint-Martin.
    14:20
    Martin darf sich erholen
    Tony Martin hat seine Arbeit fürs Erste getan. Der Deutsche taucht jetzt im Hauptfeld unter. Dafür zeigen sich seine Teamkollegen von Jumbo-Visma nun an der Spitze des Pelotons.
    14:16
    Abwarten
    Es herrscht weiterhin Ruhe vor dem Sturm. Dem Hauptfeld geht gerade etwas der Schwung verloren. Die breite Staffelung an der Spitze deutet unweigerlich darauf hin. Und prompt wächst der Rückstand zu den Entflohenen wieder leicht an, liegt derzeit bei 5:30 Minuten. Richtig Ernst also wird es wohl tatsächlich erst auf den letzten 50 Kilometern.
    14:08
    Der Abstand schmilzt
    Durch das Eingreifen von Kasper Asgreen sinkt der Abstand zur Fluchtgruppe wieder auf deutlich unter fünf Minuten. Eine halbe Minute mehr ist das kürzlich noch gewesen.
    14:04
    Hilfe für Martin
    Jetzt wird Tony Martin doch tatsächlich abgelöst. Ein Mann von Deceuninck-Quick-Step spannt sich vors Feld. Das ist Kasper Asgreen, der die Arbeit vor allem für seinen Kapitän Julian Alaphilippe aufnimmt.
    13:56
    Sechs Minuten
    Stetig wächst das Polster der Ausreißer an. Ihnen werden nun bereits sechs Minuten gestattet. So lange Tony Martin, der sicherlich noch lange nicht voll am Anschlag fährt, keine tatkräftige Unterstützung bekommt, wird sich die Tendenz kaum verändern.
    13:53
    Martin permanent im Wind
    Praktisch ununterbrochen fährt Tony Martin an der Spitze des Pelotons und arbeitet für den Mann in Gelb. Der deutsche Radprofi fährt locker schon 70 Kilometer im Wind. Hinter dem Zeitfahrspezialisten tummeln sich aktuell immer noch vier, fünf Leute von Astana.
    13:48
    Wellens heute eigentlich in der Helferrolle
    Noch vor Beginn der heutigen Etappe äußerte sich Tim Wellens zu den Ambitionen seines Teams. Lotto Soudal traut Caleb Ewan zu, trotz des schwierigen Etappenfinales um den Sieg kämpfen zu können. Offiziell also sollte darauf gesetzt werden, der Belgier wollte seine eigenen durchaus vorhandenen Siegambitionen zurückstellen. Mittlerweile ergaben die aktuellen Ereignisse ein anderes Bild. Wellens mischt vorn mit und kann vielleicht doch noch eigene Interessen verfolgen.
    13:41
    Punktewertung
    Schauen wir mal im Gesamtklassement ums Grüne Trikot nach unseren Ausreißern. Tim Wellens wird da bereits mit sieben Zählern geführt. Maximal 50 sind heute zu holen - 20 beim Zwischensprint, 30 im Ziel. Mit exakt 50 Punkten liegen im Kampf um Grün derzeit Mike Teunissen und Peter Sagan vorn. Wellens' Fluchtkollegen tauchen in der Punktewertung noch nicht auf.
    13:32
    Hohes Tempo
    Recht zügig sind die Radprofis in der ersten Rennstunde unterwegs gewesen. 46,9 Kilometer wurden bewältigt. Beim Blick in die Marschtabelle offenbart sich, das ist deutlich zügiger als der schnellste angegebene Schnitt. Der liegt bei 43 Stundenkilometern. Eine Zielankunft deutlich vor 17:15 Uhr scheint also möglich.
    13:27
    Schon fünf Minuten
    Unterdessen ist das Polster der fünf Ausreißer auf mehr als fünf Minuten angewachsen. Diese Situation wird in der Form also noch eine ganze Zeit lang Bestand haben. Den Zwischensprint sollten die ausgebüchsten Rennfahrer sicherlich unter sich ausmachen. Wie weit sie dann im Finale der Etappe kommen, bleibt abzuwarten. Irgendwann dürfte sich im Hauptfeld etwas bewegen. So billig geht der Tagessieg gerade zu Beginn der Tour ganz sicher nicht weg.
    13:24
    Im Norden Frankreichs
    Noch bewegen sich die Profis durchs französische Département Nord und zudem parallel zur belgischen Grenze. Die Stadt Fourmies wird passiert. In Kürze werden die Ritter der Landstraßen im Département Aisne erwartet.
    13:17
    Paul Ourselin
    Jüngster der Ausreißer ist im Übrigen Paul Ourselin. Der 25-jährige Franzose gilt eher als unbeschriebenes Blatt. Der Mann von Total Direct Énergie fährt seine erste Grand Tour und hat darüber hinaus in den vergangenen Jahren kaum auf sich aufmerksam gemacht.
    13:13
    Der Abstand wächst
    Nun lässt man im Peloton die Zügel doch ein wenig mehr schleifen. Da Tony Martin praktisch allein arbeiten muss, fährt die Fluchtgruppe inzwischen vier Minuten vorneweg.
    13:10
    Anthony Delaplace
    Beinahe ein Tour-Veteran ist Anthony Delaplace, der seine siebte Große Schleife bestreitet. Über die Dienste als Wasserträger kam der 29-Jährige lediglich in zwei Situationen hinaus, als er 2015 und 2016 je einmal die Rote Startnummer trug. Die Handvoll weiterer Meriten sammelte der Mann von Arkéa-Samsic beispielsweise als Etappen- und Gesamtsieger der Tour de Normandie 2017.
    13:04
    Stéphane Rossetto
    Stéphane Rossetto ist einer von vier Franzosen in der fünfköpfigen Spitzengruppe. Der 32-Jährige zeigte sich bereits auf der 1. Etappe als Ausreißer, wurde als angriffslustigster Fahrer ausgezeichnet und trägt heute die Rote Startnummer. Der Franzose fährt seine erste Tour und verbuchte bisher einige Erfolge bei kleineren Rennen – so im vergangenen Jahr als Etappensieger und Gewinner des Bergtrikots bei der Tour of Yorkshire.
    13:00
    Martin arbeitet
    Im Peloton kümmert sich Tony Martin für Jumbo-Visma um die Nachführarbeit. Hinter dem mehrfachen Zeitfahrweltmeister hat sich eine ganze Armada an Astana-Fahrern eingefunden. Das Defizit des Feldes beträgt inzwischen knapp über drei Minuten.
    12:56
    Yoann Offredo
    Auch Yoann Offredo hat sich bereits einen Namen gemacht. Der Franzose ist bei seiner vierten Tour, überzeugte in den vergangenen beiden Jahren bei jeweils einer Etappe als angriffslustigster Fahrer, was mit der Roten Startnummer honoriert wurde. Abgesehen von einem Tagesabschnitt bei der Tour de Picardie, weist der 32-Jährige allerdings keinen großen Sieg auf.
    12:52
    Fleißige Ausreißer
    Inzwischen bauen die Jungs dort vorn auf ein Polster von 2:40 Minuten. Wir sind gespannt, wie viel das Peloton noch gestatten wird. In jedem Fall wächst der Abstand nicht mehr ganz so rasant, was daraufhin deutet, dass man im Hauptfeld doch die Kontrolle behalten möchte. Die ganz lange Leine ist das noch nicht.
    12:48
    Tim Wellens
    Tim Wellens gehört zu den prominenten Namen an der Spitze. Der Belgier fährt seine dritte Tour. Besser in Szene aber setzte sich der 28-Jährige beim Giro d'Italia, wo er bereits zwei Etappen gewann. Auch bei Paris - Nizza ließ Wellens schon aufhorchen. Und der Mann hat bereits Gesamtsiege bei der Polen- und Andalusien-Rundfahrt sowie der Tour de Wallonnie vorzuweisen.
    12:43
    Wetter
    Angenehme Bedingungen bieten sich den Fahrern heute. Bei lockerer Bewölkung schaut die Sonne immer wieder raus. Die Temperaturen bewegen sich um 20 Grad. So soll das über den Tag in etwa bleiben. Einziges Problem könnte auf einigen Streckenabschnitten der Wind sein.
    12:40
    Stabile Situation
    Schnell wächst das Polster der Fluchtgruppe, bewegt sich nun bereits auf zweieinhalb Minuten zu. Bestplatzierter ist Tim Wellens, der im Gesamtklassement als derzeit 82. einen Rückstand von 1:09 Minuten aufweist.
    12:32
    Ab nach Frankreich
    Mit mehr als anderthalb Minuten Vorsprung überschreitet die Kopfgruppe nun die Grenze und begibt sich auf französische Straßen.
    12:30
    Zusammensetzung der Ausreißergruppe
    Neben Tim Wellens kurbeln an der Spitze Stéphane Rossetto von Cofidis, Anthony Delaplace von Arkéa- Samsic, Paul Ourselin von Total Direct Énergie und eben Yoann Offredo von Wanty-Gobert.
    12:26
    Nächster Angriff
    Jetzt bildet sich auf Initiative von Yoann Offredo eine Gruppe von fünf Profis. Da ist Tim Wellens von Lotto Soudal dabei. Offenbar arrangiert man sich im Hauptfeld mit dieser Situation, die Beine werden hoch genommen. Schnell gewinnen die entwischten Profis Vorsprung.
    12:24
    Alles rollt zusammen
    So findet sich das Peloton immer wieder zusammen. Das Tempo gestaltet sich sehr hoch. Wer erwischt heute den perfekten Moment zur Flucht? Mitunter ist das auch ein wenig Glückssache, zur richtigen Zeit am rechten Ort zu sein.
    12:21
    Volle Attacke
    Es wird nicht lange gefackelt. Sofort versuchen erste Fahrer, stiften zu gehen. Wie meist bei der Tour wirkt die Anfangsphase sehr nervös. Noch findet sich kein funktionierendes Szenario, mit dem der Großteil der Teams zufrieden ist.
    12:20
    Start
    Jetzt schwenkt Christian Prudhomme aus der Dachluke des Direktionsfahrzeugs heraus eine gelbe Flagge und gibt damit die drittlängste Etappe der diesjährigen Tour de France über 215 Kilometer frei. Der scharfe Start erfolgt.
    12:10
    Binche
    Soeben setzt sich das Fahrerfeld der noch immer 176 Profis in Bewegung. Erstmals ist Binche Etappenort der Grand Boucle, doch in der Stadt ist der Radsport schon viel länger fest verwurzelt. Schließlich startet hier in jedem Jahr der Frühjahrsklassiker Flèche Wallonne. Zudem beginnt und endet in dem Ort alljährlich im Herbst das Eintagesrennen Binche – Chimay – Binche. Zunächst rollt das Peloton neutralisiert dahin.
    12:08
    Trikots
    Gleiches gilt natürlich für alle anderen Wertungen. Peter Sagan wird ganz sicher bestrebt sein, Grün alsbald nicht nur stellvertretend für den Mann in Gelb zu tragen, so wie der Slowake das derzeit tut. Und aufgrund der zwar kleinen, aber recht zahlreichen Bergwertungen wird sich Greg van Avermaet heute strecken müssen, um sein gepunktetes Textil zu behaupten. Das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers befindet sich auf den Schultern von Wout van Aert, dessen Team Jumbo-Visma in der Mannschaftswertung vorn liegt.
    12:02
    Maillot Jaune
    In Gelb ist nach wie vor Mike Teunissen unterwegs. Der Niederländer hatte das Führungstrikot am ersten Tag mit seinem Überraschungssieg in Brüssel erobert. Gestern glänzte sein Team Jumbo-Visma, angetrieben von einem bärenstarken Tony Martin, im Mannschaftszeitfahren, entschied dieses mit stattlichen 20 Sekunden Vorsprung für sich und verteidigte das Maillot Jaune souverän. Noch aber gestalten sich die Zeitabstände im Gesamtklassement weitgehend überschaubar, weshalb eine Etappe wie die heutige für Veränderungen an der Spitze sorgen könnte. Da ist noch längst nichts in Stein gemeißelt.
    11:53
    Klassikeretappe
    Mit Blick auf die Region, in der wir uns heute bewegen, und die Topografie des Tagesabschnitts muss sich der Favoritenkreis zwangsläufig aus Klassikerspezialisten zusammensetzen. Fluchtgruppen werden an der Tagesordnung sein, die reinen Sprinter werden es schwer haben, eine Massenankunft ist wenig wahrscheinlich. Allerdings hat ein Peter Sagan bereits beweisen, dass er derartige Aufgaben sehr wohl zu bewältigen versteht. Den sechsmaligen Gewinner des Grünen Trikots sollten wie neben Greg van Avermaet, Alejandro Valverde, Julian Alaphilippe, Tim Wellens oder Daniel Martin sehr wohl auf der Rechnung haben.
    11:43
    Etappenprofil
    Zunächst geht es lange Zeit flach dahin. Etwa zur Hälfte der Tagesdistanz steht der Zwischensprint in Dizy-le-Gros an. Zum Ende der Etappe gestaltet sich das Profil deutlich hügeliger, vier Bergwertungen erwarten die Fahrer auf den letzten 45 Kilometern – eine der 4. und dann noch drei der 3. Kategorie. Eine Neuerung gibt es am letzten kategorisierten Berg vor dem Ziel. An der kurzen, aber sehr knackigen Côte de Mutigny werden heute erstmals zusätzlich acht, fünf bzw. zwei Bonussekunden für die drei Ersten ausgelobt. Das gibt es in der Form bei der diesjährigen Großen Schleife auf insgesamt acht Etappen.
    11:33
    Bonjour!
    Herzlich willkommen zur 3. Etappe der Tour de France! Nach dem Grand Départ und dem gestrigen Mannschaftszeitfahren in Brüssel verlassen wir heute belgischen Boden. Etwa zehn Kilometer nach dem Start in Binche kommt das bedeutendste Radrennen der Welt nach Hause, begibt sich also auf französisches Terrain. Das Peloton bewegt sich schnurstracks in Richtung Süden. Bis ins Ziel nach Épernay sind insgesamt 215 Kilometer zurückzulegen.
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