Anzeige

Liveticker

Start: 21.07.2018 13:05
188km
Jasper Stuyven
0.0s
Julian Alaphilippe
6.0s
Omar Fraile
••• Mehr
    18:27
    Bis morgen!
    Damit endet die Berichterstattung von der Tour de France für heute. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Morgen geht es hügelig weiter auf den 181,5 Kilometern zwischen Millau und Carcassonne. Wir sind dann wieder live zur Stelle. Bis dahin!
    18:24
    Der Grüne Peter und die anderen Trikots
    Über das Grüne Trikot müssen wir fast nicht mehr sprechen. Peter Sagan hat da inzwischen 437 Punkte auf dem Konto und 267 Vorsprung auf Alexander Kristoff. Wer soll dem Weltmeister das noch nehmen? Im Bergtrikot bleibt Julian Alaphilippe, der als einziger der Anwärter heute vorn dabei war und den Abstand zu Warren Barguil auf 20 Zähler ausbaute. Das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers bleibt im Besitz von Pierre Roger Latour.
    18:20
    Thomas weiter im Maillot Jaune
    Stattliche 18 Minuten später duellierten sich die Klassementfahrer am Montée Laurent Jalabert. Primož Roglič gelang es, acht Sekunden herauszufahren. Für den Moment aber war das ein Tropfen auf den heißen Stein, denn das Gelbe Trikot bleibt weiterhin auf den Schultern von Geraint Thomas, der zusammen mit Chris Froome weitgehend alles im Griff hatte. Die beiden fuhren mit Tom Dumoulin, dem Dritten der Gesamtwertung, zeitgleich über den Zielstrich. Alle anderen aber büßten etwas Zeit ein.
    18:18
    Etappensieg für Fraile
    Zwei Rennen im Rennen bekamen wir heute zu sehen – das eine um den Etappensieg und dann eins um Sekunden im Gesamtklassement. Den Tageserfolg sicherte sich Omar Fraile, der am letzten Berg den richtigen Moment für seine Attacke erwischte und so den lange Zeit allein fahrenden Jasper Stuyven noch abfing. Der Belgier wurde hinter Julian Alaphilippe immerhin noch Etappendritter und erhielt für sein Engagement die rote Startnummer des angriffslustigsten Fahrers
    18:10
    Letzter Kilometer ins Ziel
    Dann ist der Berg geschafft, es ist nicht mehr weit bis zum Ziel. Primož Roglič behauptet einen kleinen Vorsprung, sprintet über die Linie. Etwa acht Sekunden danach sind Dumoulin, Thomas und Froome da. Quintana büßt noch einige Sekunden ein, das gilt auch für Steven Kruijswijk. Auch Romain Bardet verliert etwa eine Viertelminute, Mikel Landa eine halbe.
    18:07
    Kampf um Sekunden
    So zerlegt sich das einst große Feld in seine Einzelteile. Tom Dumoulin müht sich nach Kräften, um Anschluss zu halten. Vorn ist Primož Roglič nun doch ein wenig weggekommen. Als es etwas flacher wird, greift Dumoulin tatsächlich an. Geraint Thomas geht mit. Dahinter treten Nairo Quintana und Chris Froome in die Pedale. Diese vier sind verblieben, setzten nun dem Slowenen nach.
    18:04
    Roglič attackiert
    Dann tritt Mikel Landa an - vergeblich. Kurz danach versucht Primož Roglič, Zeit herauszufahren. Sky fährt konstantes Tempo, lässt damit den Abstand nicht sehr groß werden.
    18:04
    Sky aufmerksam
    Team Sky scheint die Situation unter Kontrolle zu haben. Der Mann in Gelb ist vorn präsent - Chris Froome auch. Hilfe bieten die Teamkollegen Michał Kwiatkowski und Egan Bernal an.
    18:02
    AG2R an der Spitze
    Unterdessen ist das Peloton am letzten Anstieg angekommen. AG2R macht an der Spitze Druck, bereitet wohl eine Attacke von Romain Bardet vor. Hinten muss Adam Yates reißen lassen.
    18:01
    Das Verbleiben der Ausreißer
    Von den einst 32 Ausreißern sind inzwischen 28 Fahrer ins Ziel gelangt. Zu denen gehört Stefan Küng als Etappensiebzehnter. Wir warten nun auf das Peloton.
    17:53
    Fraile gewinnt die 14. Etappe!
    Das lässt sich Omar Fraile nicht mehr nehmen. Der Baske von Astana fährt jubelnd ins Ziel. Sechs Sekunden später holt sich Julian Alaphilippe den zweiten Platz vor Jasper Stuyven. Weitere sechs Sekunden danach ergattert Peter Sagan tatsächlich weitere Punkte fürs Grüne Trikot. Hinter Damiano Caruso kommt Simon Geschke als Sechster an.
    17:53
    Flamme Rouge
    Omar Fraile aber will den Etappensieg! Alaphilippe und Stuyven im Duett begeben sich auf die Verfolgung. Doch jetzt ist es nicht mehr weit. Anderthalb Kilometer noch! Dann taucht schon die Flamme Rouge auf.
    17:49
    Fraile vorn!
    Noch vor der Bergwertung zieht Omar Fraile an Stuyven vorbei. Der 28-Jährige fasst oben die fünf Punkte ab. Und Alaphilippe holt ebenfalls auf, holt sich dahinter als Zweiter drei Zähler. Für den Belgier bleiben zwei.
    17:47
    Letzte Reserven
    Es wird schwer gekämpft an diesem steilen Berg. Der Vorsprung von Stuyven schmilzt zusammen. Doch auch Omar Fraile ist am Anschlag. Aus der Gruppe tritt Julian Alaphilippe an. Simon Geschke möchte wieder mitziehen, muss dann aber erst einmal reißen lassen. Stuyven vor Fraile und Alaphilippe - so die Situation!
    17:45
    Fraile probiert es
    Inzwischen befindet sich Fraile allein in der Verfolgung von Jasper Stuyven. Thomas de Gendt ist zurückgefallen. Aus der Verfolgergruppe attackiert Martínez. Simon Geschke setzt diesem nach.
    17:43
    Verfolger
    Wenig später schließt Omar Fraile zu de Gendt auf. Die beiden wirken im Anstieg noch sehr kraftvoll. Und vorn geht es bei Styuven plötzlich ganz schwer - das sind jetzt die steilsten Abschnitte. Noch hat der Belgier genug Vorsprung.
    17:41
    Stuyven auf gutem Weg
    Und auch auf der nach oben führenden Straße hinterlässt Stuyven einen guten Eindruck, tritt flüssig. Dann biegt die Verfolgergruppe in den Berg ein - und Thomas de Gendt attackiert.
    17:40
    Mende
    In Mende ist Jasper Stuyven bereits angekommen, fährt nun schon durch die Straßen der Gemeinde. Wird beim Belgier die Kraft für die letzten Kilometer reichen? Jetzt gilt es, die Steigung beginnt. Nach wie vor weist der 26-Jährige 1:45 Minuten Guthaben auf.
    17:38
    Die letzte Hürde
    Der letzte Scharfrichter des Tages ist die Côte de la Croix Neuve, auch Montée Laurent Jalabert genannt. Drei Kilometer geht es dort bergauf. Der Berg der 2. Kategorie ist im Schnitt 10,2 Prozent steil. an den heftigsten Stellen sind es gar mehr als 13 Prozent.
    17:36
    Zehn Kilometer noch
    So geht den Verfolgern immer mehr die Wegstrecke aus. Philippe Gilbert kurbelt jetzt mal an der Spitze, ist versucht, den Rückstand zu reduzieren. Jasper Stuyven fährt aber nach wie vor 1:40 Minuten voraus. Erstmals aber schrumpft dessen Polster mal ein wenig zusammen.
    17:29
    Verlierer verlieren Sekunde um Sekunde
    Wirklich koordiniert geht es in der Verfolgergruppe nicht zu Werke, obwohl dort immer noch Teams mit mehreren Fahrern dabei sind - so wie BMC, Quick-Step Floors oder Cofidis. Die Radprofis bringen sich damit um die Chance auf den Etappensieg.
    17:25
    Noch 15 Kilometer
    Weiterhin ist die Tendenz steigend, was den Vorsprung betrifft. Und Jasper Stuyven hat durchaus das Zeug, nach der Vuelta-Etappe 2015 nun bei der Frankreich-Rundfahrt seinen zweiten Grand-Tour-Tagesabschnitt zu gewinnen.
    17:22
    Stuyven sucht seine Chance
    Von der immer wieder offensichtlichen Uneinigkeit unter den Verfolgern, die sich jetzt zu einer Gruppe von 19 Fahrern zusammengeschlossen haben, profitiert Jasper Stuyven. Der Belgier tritt kräftig in die Pedale und arbeitet konsequent auf sein Ziel hin. Anderthalb Minuten ist der 26-Jährige enteilt.
    17:15
    Die aktuelle Situation
    Inzwischen fährt Stuyven gut eine Minute vorneweg. Dahinter hat sich eine vierköpfige Verfolgergruppe gebildet - mit Lilian Calmejane, Gorka Izaguirre, Tom-Jelte Slagter und Thomas de Gendt. Nicht so weit danach folgt eine nächste größere Gruppe mit einem Großteil der weiteren Ausreißer des Tages. Das Hauptfeld liegt nun bereits fast 18 Minuten zurück.
    17:12
    Die Schlussphase naht
    Inzwischen ist also die vorletzte Schwierigkeit des Tages gemeistert. Auf abschüssiger und später ebener Strecke nähern wir uns der letzten Tagesaufgabe.
    17:10
    Stuyven fährt mutig vornweg
    Wirklich einig ist man sich auch in der Verfolgung nicht. Eine Minute fehlt zur Spitze. Und dort gibt Stuyven gewaltig Gas, tritt rund und flüssig. Sein Ziel ist eine Solofahrt bis ganz zum Schluss.
    17:06
    Uneinigkeit ganz vorn
    Dann zerfliegt die dreiköpfige Spitzengruppe. Eine Attacke von Jasper Stuyven vermag Tom-Jelte Slagter nicht zu kontern. Gorka Izaguirre ist sauer, doch der Niederländer ist tatsächlich am Ende. Der Baske muss das Loch zum Belgier allein schließen.
    17:03
    Noch 37 Kilometer bis zum Ziel
    Etwas unregelmäßig fährt die Verfolgergruppe derzeit, immer wieder gibt es kleinere Attacken. Dann sinkt das Tempo wieder, was einigen Pedaleuren die Gelegenheit bietet, wieder aufzuschließen. Zwölf bis 15 Profis sind das noch.
    16:59
    Verfolgergruppe
    Der angesprochene Gegenanstieg fordert Tribut von einigen Fahrern. Die zwei Jungs von Bora-Hansgrohe verlieren den Kontakt. Also für Peter Sagen schaut das im Hinblick auf den Tagessieg nicht so gut aus. Lampaert und Gilbert haben ebenfalls Mühe. Alaphilippe, Geschke, de Gendt, Caruso geben in der Verfolgergruppe nun den Ton an.
    16:55
    Hauptfeld
    Das Peloton mit Sky in führenden Positionen weist inzwischen mehr als eine Viertelstunde Rückstand auf. Es stellt sich hier nur noch die Frage, ob im letzten Anstieg des Tages noch die eine oder andere Attacke in Richtung Gesamtklassement erfolgt.
    16:52
    Profiliertes Gelände
    Mit hoher Geschwindigkeit brausen die Profis zu Tal. Die drei Spitzenreiter nutzen die Abfahrt, um ihren Abstand auf mehr als eine Minute zu vergrößern. Gleich folgt noch ein nicht unerheblicher Gegenanstieg. An der Baraque de l'Air warten allerdings keine Bergpunkte.
    16:48
    Keine Punkte für Alaphilippe
    Für den Berg der 3. Kategorie gibt es nur spärlich Punkte. Jasper Stuyven nimmt nebenbei zwei davon mit. Interessanter dürften für ihn und sein Team Trek-Segafredo die 300 Euro sein. Der übrige Zähler geht an Gorka Izaguirre. Für Julian Alaphilippe bleibt nichts übrig.
    16:42
    Verfolgunsgarbeit
    In der Verfolgergruppe sieht man sich nun zum Handeln gezwungen. Yves Lampaert, der belgische Meister, macht an der Spitze die Arbeit und sorgt dafür, dass der Abstand nach vorn ein wenig schmilzt. Zugleich geht das einigen Fahrer nun zu schnell, sie verlieren den Anschluss.
    16:40
    Dritte Bergwertung
    Unterdessen kurbelt das Spitzen-Trio eine Minute vor den Verfolgern. So bewegt man sich in den nächsten Anstieg hinauf zum Col du Pont sans Eau. 3,3 Kilometer geht es hier aufwärts mit einer Steigung von durchschnittlich 6,3 Prozent.
    16:37
    Peloton weit weg
    Im Hauptfeld hat man endgültig beschlossen, sich heute auf eher touristischem Niveau in Richtung Ziel zu bewegen. Die Männer dort hinten arbeiten auf einen Rückstand in Nähe einer Viertelstunde hin.
    16:31
    Neue Situation in der Abfahrt
    In der Abfahrt rollen Slagter und Jasper Struyven an Gorka Izaguirre heran. So bildet sich eine dreiköpfige Spitzengruppe mit 30 Sekunden Guthaben auf die Verfolger.
    16:25
    Izaguirre als Erster oben
    Gorka Izaguirre hat sich ein Polster von etwa einer halben Minute verschafft und kurbelt so als Erster über den Col de la Croix de Berthel. So holt sich der Baske seine ersten fünf Bergpunkte und 500 Euro dazu. Tom-Jelte Slagter hat sich ebenfalls von den zahlreichen Fluchtkollegen abgesetzt und streicht drei Zähler ein. Auch das Konto des Niederländers war bislang noch jungfräulich leer. Aus der Gruppe heraus fasst Julian Alaphilippe zwei Punkte für sein Bergtrikot ab, Philippe Gilbert noch einen.
    16:19
    Izaguirre macht sich aus dem Staub
    Gorka Izaguirre tritt an, setzt sich am Berg von der Ausreißergruppe ab. Dessen Vorsprung vor dem Hauptfeld überschreitet in diesem Moment die Zehn-Minuten-Marke.
    16:13
    Großer Vorsprung
    Auf der 7. Etappe war eine Fluchtgruppe mal ähnlich weit voraus. Nun aber wird dieser Vorsprung übertroffen, denn mittlerweile eilen die Ausreißer mehr als neuneinhalb Minuten voraus. Einen solch großen Abstand hatten wir in diesem Jahr noch nicht bei der Tour.
    16:10
    Aufgabe
    Jetzt ist es um Patrick Bevin geschehen. Der Neuseeländer von BMC erkennt die Aussichtslosigkeit seiner kraftlosen Bemühungen, steigt vom Rad und gibt die Tour 2018 auf. Das ist der 25. Rückzug in diesem Jahr.
    16:07
    Zweite Bergwertung
    Unterdessen beginnt der 9,1 Kilometer lange Anstieg zum Col de la Croix de Berthel. Im Schnitt ist dieser Berg der 2. Kategorie 5,3 Prozent steil - mitunter sind es in Phasen bis zu gut sieben Prozent.
    16:04
    Neun Minuten
    Längst bestehen kaum noch Zweifel, dass die Gruppe bzw. Teile davon vorn das Ziel erreichen werden. Mehr als neun Minuten ist der Abstand mittlerweile groß. Team Sky lässt das im Hauptfeld so geschehen. Die Mannschaft des Gelben Trikots legt heute quasi einen Ruhetag ein. Mal abgesehen von den Jungs, die vorn beinahe stundenlang im Wind fahren müssen.
    16:01
    Bevin fällt zurück
    Am Ende des Pelotons verliert Patrick Bevin den Anschluss. Während der Neuseeländer von seinem Teamfahrzeug verpflegt wird, reagiert er mit einem Kopfschütteln. Es ist noch ein weiter Weg zum Ziel - und so ganz allein sehr mühsam zu bewältigen.
    15:56
    Siegerfahrung an der Spitze
    Insgesamt kurbeln zehn Tour-Etappensieger. Neben Geschke wissen auch Pierre Rolland, Greg Van Avermaet, Julian Aaphilippe, Philippe Gilbert, Peter Sagan, Maciej Bodnar, Thomas De Gendt, Lilian Calmejane und Sylvain Chavanel, wie man bei der Grande Boucle einen Tageserfolg erringt.
    15:53
    Simon Geschke
    Die deutsche Hoffnung in der Fluchtgruppe heißt Simon Geschke. Der 32-Jährige gewann vor drei Jahren bereits eine Etappe der Tour de France, was seinen mit Abstand bislang größten Erfolg darstellte. Der Mann von Sunweb fährt seine sechste Tour.
    15:46
    Geschäfte im Hauptfeld
    Da im Peloton nun zahlreiche Geschäfte erledigt werden, einige Fahrer mal kurz austreten müssen, wächst der Rückstand zur Spitzengruppe noch einmal sprunghaft ab. Mit einem Schlag sind das plötzlich mehr als acht Minuten.
    15:44
    Ausreißer
    Mit Zuversicht strampeln die Ausreißer den weiteren Aufgaben des Tages entgegen. Die Gruppe funktioniert trotz der Größe. Einige Teams haben mehrere Fahrer dabei, womit genügend Profis vorhanden sind, die sich um die Führungsarbeit kümmern. So bewegt sich der Abstand zum Hauptfeld stabil um die sieben Minuten.
    15:37
    Gilbert am Teamfahrzeug
    Unterdessen begibt sich Philippe Gilbert zum Teamfahrzeug und lässt den Mechaniker in rasender Fahrt an der Sattelstütze herumschrauben. Offenbar lässt sich das, was dem Rennfahrer da nicht ganz passte, schnell korrigieren. Der Belgier kehrt anschließend zügig in der Spitzengruppe zurück.
    15:34
    Hügeliges Terrain, ansteigende Straße
    Leicht, aber dennoch spürbar steigt die Straße jetzt an. So wird sich das jetzt 26 Kilometer bis zur nächsten Bergwertung darstellen, deren offizieller Anstieg allerdings mit lediglich gut neun Kilometern angegeben wird.
    15:29
    Verpflegung
    Hoch ist das Tempo derzeit nicht, denn das Hauptfeld befindet sich in der Verpflegungszone. Die Profis greifen nach Beuteln, kramen darin herum und verstauen den Inhalt in den Trikottaschen. Das Behältnis wird umgehend am Straßenrand entsorgt und endet als Souvenir der Zuschauer.
    15:24
    Reifenschaden bei Yates
    Am Ende des Pelotons muss Adam Yates stoppen, denn sein Reifen ist platt. Hilfe ist schnell zur Stelle. Und dann begibt sich der Brite auf die Verfolgung, wird gleich wieder aufschließen.
    15:20
    Zwei Stunden unterwegs
    Mittlerweile sind die Radprofis zwei Stunden unterwegs. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Spitze beträgt bis zu diesem Zeitpunkt 44,6 Stundenkilometer. Damit bewegt man sich über dem schnellsten Schnitt. Allerdings wird das Profil zum Ende der Etappe natürlich solch hohe Geschwindigkeiten nicht zulassen.
    15:15
    Punkteverteilung
    Im Vorbeifahren streichen Thomas de Gendt (13), Greg van Avermaet (11), Maciej Bodnar (10), Julien Vermote (9), Jasper Struyven (8), Kristijan Koren (7), Thomas Degand (6), Nicolas Edet (5), Philippe Gilbert (4), Daryl Impey (3), Anthony Turgis (2) und Michael Hepburn (1) die übrigen Punkte ein.
    15:12
    Natürlich Sagan
    Maciej Bodnar bringt seinen Chef in Position. Und Peter Sagan muss tatsächlich sprinten. Die 20 Punkte landen aber natürlich dennoch auf seinem Konto. 1.500 Euro gibt es obendrein. Für die hatte sich auch Thomas Boudat interessiert, muss sich aber mit Rang zwei und 1.000 Euro begnügen. 500 gibt es noch für Yves Lampaert.
    15:07
    Sprintwertung
    Nun lässt der Zwischensprint auch nicht mehr lange auf sich warten. Nach 90 gefahrenen Kilometern steht der in Bessèges an. Die Punkte dort dürften einzig Peter Sagan interessieren, um das Grüne Trikot auch rechnerisch recht bald abzusichern.
    15:03
    Bergtrikot
    So baut Julian Alaphilippe seinen Vorsprung im Kampf ums Bergtrikot auf 15 Punkte aus. Seine Konkurrenten Warren Barguil und Serge Pauwels sind gar nicht vorn dabei. Damit darf sich der Franzose heute noch ein kleines Sicherheitspolster im Hinblick auf die Pyrenäen in der kommenden Woche aufbauen. Entschieden wird der Kampf um dieses Trikot allerdings erst dort.
    14:59
    Erste Bergwertung des Tages
    In gleichmäßigem Rhythmus bewegt sich die Kopfgruppe den Berg hinauf. Julian Alaphilippe taucht schon weit vorn auf. Wer zweifelt daran, dass sich der Mann im gepunkteten Trikot den einen Zähler holen wird? Genauso kommt es. Neben dem Punkt gibt es noch 200 Euro für die Mannschaftskasse von Quick-Step Floors.
    14:57
    Einzelne Regentropfen
    Unterdessen tröpfelt es ein wenig. Regen hatten wir bei dieser Tour noch gar nicht. Doch die wenigen Tropfen sind nicht einmal als lokaler Schauer zu bezeichnen. Das ist auch schnell wieder vorbei. Den Himmel nämlich dominiert weiterhin die Farbe blau.
    14:53
    Hügeliges Terrain
    So langsam nähert sich der Tour-Tross der ersten Zwischenwertung des Tages. Es handelt sich um die Côte du Grand Châtaignier. Die Steigung der 4. Kategorie ist übersichtliche 1.000 Meter lang und im Schnitt 7,4 Prozent steil.
    14:49
    Fünf Männer von Direct Énergie
    Unter den Ausreißern befinden sich übrigens fünf Fahrer von Direct Énergie. Das sind Lilian Calmejane, Jérôme Cousin, Thomas Boudat, Sylvain Chavanel und Damien Gaudin. Zahlreich ist ferner auch Cofidis vertreten - mit Christophe Laporte, Nicolas Edet, Anthony Perez und Anthony Turgis. Zu dritt sind Quick-Step Floors (Julian Alaphilippe, Philippe Gilbert und Yves Lampaert) und BMC (Damiano Caruso, Stefan Küng und Greg Van Avermaet) dabei.
    14:44
    Knapp 120 Kilometer noch
    Unterdessen wächst der Abstand zum Hauptfeld immer weiter an. Inzwischen bewegt sich die Distanz in Richtung sechs Minuten.
    14:39
    Zielort
    Zum siebten Mal wird Mende übrigens Etappenort der Grande Boucle sein. Dabei erlebt die kleine Gemeinde zum fünften Mal eine Zielankunft. Letztmals war das 2014 der Fall, als Steve Cummings siegte. Gute Erinnerungen an Mende hat Anthony Perez, Cofidis-Mann in der Spitzengruppe. Der Franzose gewann dort 2017 die 2. Etappe der Tour du Gévaudan.
    14:33
    Sieben Belgier
    Am heutigen belgischen Nationalfeiertag haben sieben Fahrer dieses Landes die Gunst der Stunde zur Flucht genutzt. Und da sind namhafte Radprofis dabei. Zuvorderst haben wir Greg van Avermaet, den Olympiasieger und einstigen Mann in Gelb. Philippe Gilbert ist ebenfalls längst kein unbeschriebenes Blatt in der Szene. Thomas de Gendt befindet sich nicht zum ersten Mal auf der Flucht, hat wie Gilbert schon Etappen bei allen drei großen Rundfahrten gewonnen. Passenderweise haben wir noch den amtierenden belgischen Meister Yves Lampaert - dazu Jasper Stuyven, Julien Vermote und Thomas Degand.
    14:27
    Weißes Trikot
    Da sich die Top-Leute der Nachwuchswertung im Hauptfeld befinden, deutet sich für den Moment kein Wechsel beim Weißen Trikot an. Pierre Roger Latour trägt dieses derzeit durch Frankreich – mit knapp zwei Minuten Polster auf Guillaume Martin. Bester Nachwuchsmann in der Kopfgruppe ist Daniel Felipe Martínez Poveda. Der Kolumbianer weist allerdings bereits mehr 55 Minuten Rückstand auf. Das lässt sich beim besten Willen bis Mende nicht wettmachen.
    14:23
    Ardèche
    Mit inzwischen fünf Minuten Guthaben rollen die Ausreißer durch das Tal der Ardèche. In dieser Urlaubsregion sind immer wieder Badestellen am Fluss zu sehen. Viele Fahrer würden angesichts von sommerlichen 30 Grad, blauem Himmel und Sonnenschein eine Abkühlung begrüßen, doch dafür haben die Profis leider keine Zeit.
    14:18
    Teamwertung
    Aufgrund der aktuellen Situation wird sich auch an der Spitze der Mannschaftswertung nichts ändern. Allerdings könnte sich ein vorentscheidender Zeitabstand ergeben. Movistar weist derzeit einen Vorsprung von gut vier Minuten auf. Und das Team hat Andrey Amador in der Fluchtgruppe. Nicht dort vertreten sind die nächstplatzierten Mannschaften Sky und Lotto NL - Jumbo.
    14:13
    Bergtrikot
    Auch Julian Alaphilippe muss um sein Bergtrikot heute nicht fürchten. Sein Polster beträgt 14 Punkte auf Warren Barguil. Da an den vier Bergwertungen aber insgesamt maximal 13 Zähler zu holen sind, wird es schon rein rechnerisch keinen Wechsel an der Spitze dieses Klassements geben können.
    14:08
    Gogl und Küng
    Auch Österreicher und Schweizer setzen heute wieder Akzente. Für Trek-Segafredo strampelt Michael Gogl mit unter den Flüchtigen. BMC wird dort vorn vom Eidgenossen Stefan Küng vertreten.
    14:05
    Ein Deutscher dabei
    Dabei konzentrieren sich die deutschen Hoffnungen auf Simon Geschke. Der Mann von Sunweb wies in den vergangenen Tagen eine gute Form nach und hofft ganz gewiss, heute in der Ausreißergruppe und auf dem Weg nach Mende eine nachhaltige Rolle spielen zu können.
    14:03
    Die Flucht des Tages
    Unterdessen vergrößern die Ausreißer ihren Vorsprung auf beinahe viereinhalb Minuten. Da Sky dagegen nichts einzuwenden hat und die Sprinterteams heute aufgrund des hügeligen Etappenfinales keinen Grund zur Nachführarbeit haben, erscheint es sehr wahrscheinlich, dass sich der heutige Tagessieger unter diesen 32 Flüchtigen befindet.
    13:59
    Grünes Trikot
    Zwei der Trikots ruhen für heute bombensicher auf den Schultern ihrer Besitzer. Peter Sagan ist im Kampf um Grün mittlerweile ohnehin konkurrenzlos, weist unfassbare 228 Punkte Vorsprung auf. Das ist nur noch theoretisch einzuholen. Sollte der Weltmeister Paris erreichen, ist ihm dieses Textil nicht mehr zu nehmen. Der Zwischensprint nach 90 Kilometern gilt beinahe nur noch als Prestigeobjekt, die Punkte sind da kaum noch von Interesse – eher noch die 1.500, 1.000 und 500 Euro für die drei Ersten.
    13:55
    Sky hat die Sache im Griff
    Im Hauptfeld kontrolliert Sky das Geschehen. In nahezu kompletter Mannschaftsstärke fährt das Team des Gelben Trikots (Thomas) und des Titelverteidigers (Froome) an der Spitze des Pelotons. 3:50 Minuten fehlen nach vorn.
    13:51
    Gelb
    Geraint Thomas bestreitet nun bereits den vierten Tag im Maillot Jaune. Der Waliser krönte seine bisherige Tour zudem mit zwei Etappensiegen in den Alpen – einen davon in Alpe d'Huez als erster Brite überhaupt. Nach wie vor fährt der 32-Jährige seinem Kapitän vor der Nase herum. Der Mann von Sky weist 1:39 Minuten Vorsprung zu Chris Froome auf. Diese Doppelführung gilt zugleich als Beleg für die enorme Stärke dieser Mannschaft. Dritter im Gesamtklassement ist Tom Dumoulin. Zum Kreis der Anwärter auf den Tour-Sieg gehören darüber hinaus eigentlich nur noch Primož Roglič, Romain Bardet und Mikel Landa. Für Steven Kruijswijk sind trotz dessen starken Auftritts auf dem Weg nach Alpe d'Huez die Pyrenäen eher nichts. Und der achtplatzierte Nairo Quintana wies bislang einfach nicht die Form für große Taten nach. Sollte der Kolumbianer die in der kommenden Wochen noch finden, wäre das Podium vielleicht noch machbar.
    13:48
    Zusammensetzung der Ausreißergruppe
    Nun bietet sich Zeit, die Ausreißer genauer unter die Lupe zu nehmen. die Trikotträger Julian Alaphilippe und Peter Sagan haben wir bereits genannt. Bester im Gesamtklassement ist Damiano Caruso - als 25. mit knapp 40 Minuten Rückstand aufs Gelbe Trikot. Für die Klassementfahrer also bedeutet diese Gruppe keine Gefahr.
    13:42
    Zusammenschluss der Flüchtigen
    Jetzt haben sich die Flüchtigen vereint. So bildet sich eine enorm große Kopfgruppe. Stattliche 32 Fahrer kurbeln da nach Kräften. Offensichtlich beruhigt sich das Renngeschehen somit. Für den Moment haben wir eine stabile Situation. Das Hauptfeld liegt deutlich über drei Minuten zurück.
    13:39
    Verfolgergruppe
    Darüber hinaus haben wir 25 Radprofis in einer Verfolgergruppe, in der sich Peter Sagan befindet. Diese Männer setzten alles daran, ganz nach vorn zu gelangen.
    13:37
    Sieben Männer ganz vorn
    Anthony Perez ist der Mann von Cofidis, Omar Fraile der von Astana. Zudem haben inzwischen Lilian Calmejan, Andrey Amador und Jérôme Cousin zur Spitze aufgeschlossen und bilden zusammen mit Alaphilippe und de Gendt die siebenköpfige Ausreißergruppe.
    13:32

     

    13:29
    Organisation der Ausreißergruppe
    Vor dem Peloton sind allerdings noch einige Profis unterwegs, die bemüht sind, zur Spitze des Rennens aufzuschließen. Die Fluchtgruppe muss sich also noch organisieren.
    13:28
    Das Hauptfeld findet zusammen
    Offenbar findet man sich im Hauptfeld jetzt mit der Situation ab. Sky fährt vorn in breiter Front und nimmt die Beine hoch. Selbst wenn da einer vorbei wollte, es wäre gar kein Platz. Durch die Tempodrosselung schließen die auf der Windkante abgehängten Fahrer wieder auf.
    13:25
    Nervöses Rennen
    An der Spitze versuchen Julian Alaphilippe und Thomas de Gendt unverdrossen, eine schlagkräftige Fluchtgruppe auf die Beine zu stellen. Cofidis und Astana klemmen sich mit je einem Mann ans Hinterrad der beiden.
    13:22
    Positionen
    Während Landa und Mollema in der vierten Gruppe fahren, stecken Primož Roglič und Jakob Fuglsang in der dritten. Ganz vorn dabei sind Thomas Geraint und Chris Froome.
    13:18
    Windstaffeln
    Auf flachem Terrain bläst eine steife Brise. Es bilden sich vier Windstaffeln, zwischen denen sich Lücken auftun. Wer da nicht aufgepasst hat, der muss jetzt schon hart arbeiten. Mikel Landa ist einer der abgehängten Fahrer.
    13:16
    Antritt von Chavanel
    Den ersten vielleicht vielversprechenden Angriff lanciert Sylvain Chavanel. Einige Meter legt der Franzose zwischen sich und das Hauptfeld. Nein, auch diese Attacke ist es noch nicht. Im Peloton wird ein mörderisches Tempo getreten.
    13:13
    Umgehende Attacken
    Sofort kommt Zug in die Sache. Julian Alaphilippe reißt eine erste Lücke auf. Mit dem gepunkteten Franzosen mag aber keiner mitgehen, was dieser mit einem Kopfschütteln quittiert. Wenig später tritt Thomas de Gendt an der Spitze mächtig in die Pedale.
    13:11
    Scharfer Start
    Diszipliniert reiht sich das Peloton hinter dem Fahrzeug der Tour-Direktion auf. Dann taucht Christian Prudhomme auf und gibt das Rennen mit dem Schwenken der weißen Flagge frei.
    13:07
    Startort
    Saint-Paul-Trois-Châteaux ist zum dritten Mal Startort einer Tour-de-France-Etappe. Bereits 2011 und 2012 wurden hier Tagesabschnitte der Großen Schleife begonnen. Eine Zielankunft jedoch hat es in der kleinen Gemeinde noch nie gegeben.
    13:05
    Start
    Soeben hat sich das Feld der verbliebenen 152 Fahrer in Bewegung gesetzt. In neutralisierter Phase rollt das Peloton durch die Straßen von Saint-Paul-Trois-Châteaux.
    12:53
    Insgesamt vier Bergwertungen
    Den längsten Anstieg haben die Fahrer am Col de la Croix de Berthel zu bewältigen. Die 9,1 Kilometer sind im Schnitt 5,3 Prozent steil und gehören zur 2. Kategorie. Die Berg-und Talfahrt führt dann auf den Col du Pont sans Eau (3. Kategorie). Ob es dort tatsächlich so trocken ist, wie es der Name erwarten lässt? Durchaus heftig wird es anderthalb Kilometer vor dem Ziel. Die Côte de la Croix Neuve, auch Montée Laurent Jalabert genannt, ist zwar nur drei Kilometer lang, hat es aber mit durchschnittlich 10,2 Prozent gehörig in sich. Die steilsten Abschnitte weisen mehr als 13 Prozent auf. Für Sprinter ist das nichts – eine Ausnahme stellt sicher Peter Sagan dar. Dem ist wahrlich alles zuzutrauen.
    12:46
    Profil
    Nach der weitgehend ereignislosen und absolut vorhersehbaren gestrigen Etappe erwarten wir uns für heute mehr Abwechslung. Und diese Hoffnung ist nicht ganz unbegründet, denn das Profil präsentiert sich deutlich hügeliger. Auf den ersten etwa 90 Kilometern sind das zwar nur einige harmlose Wellen, die erste Bergwertung des Tages an der Côte du Grand Châtaignier (4. Kategorie) stellt keine sonderlich große Herausforderung dar. Auf dem verbleibenden Weg in Richtung Ziel warten allerdings einige knackige Anstiege. Das Ganze ist nicht vergleichbar mit dem Hochgebirge, bis an die 1.100 Meter geht es aber schon heran.
    12:42
    14. Etappe
    Heute besteht berechtigte Hoffnung auf mehr Spannung. Die Fahrt führt grob in Richtung Westen. Dabei schauen wir in drei Départements vorbei. Los geht es in Drôme. Bereits nach wenigen Kilometern überquert das Fahrerfeld bei Bourg-Saiont-Andéol die Rhône und begibt sich ins Département Ardèche. Dieses wird von Ost nach West komplett durchfahren, um nach Lozère zu gelangen. Dort liegt im südlichen Zentralmassiv der Zielort Mende.
    12:38
    Massensprint in Valence
    Etwas mehr als drei Minuten – das war alles, was dem Quartett gestern gestattet wurde. Somit blieb das unausweichliche Ende über die gesamte Dauer der Etappe absehbar. Michael Schär stemmte sich zwar nochmals dagegen, verdiente sich mit seiner Solofahrt die rote Startnummer, sechs Kilometer vor dem Ziel aber wurde auch er gestellt. So lief es auf den erwarteten Massensprint hinaus, den Peter Sagen für sich entschied.
    12:34
    Rückblick
    Gestern rollte das Peloton aus den Alpen hinab in überwiegend flaches Terrain über Grenoble bis nach Valence. Frühzeitig bildete sich die übliche Ausreißergruppe. Doch anders als sonst erwiesen sich die Sprinterteams als ganz besonders wach und letztlich als gewohnt unerbittlich. Aufgrund des Ausscheidens zahlreicher schneller Leute im Hochgebirge glaubte man, dass nicht mehr so ein breit gefächertes Interesse an einer Massenankunft besteht. Um sich später nicht mit der auf weniger Schultern verteilten Nachführarbeit zu übernehmen, ließ man den Abstand zur Fluchtgruppe gar nicht erst so weit anwachsen.
    12:28
    Bonjour!
    Herzlich willkommen zur 14. Etappe der Tour de France! Immer tiefer begibt sich der Tour-Tross in den Süden Frankreichs. Auf dem Weg Richtung Pyrenäen sind heute weitere 188 Kilometer zu bewältigen. Von Saint-Paul-Trois-Châteaux führt die Route nach Mende.
    Tour de France Tour de France
    Anzeige
    Anzeige