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"Es war ein harter Fight"

Stuttgart stürzt Heidenheim tiefer in die Krise

Foto: © IMAGO/Davide Elias
15. Dezember 2024, 17:27

Dank des Premierensiegs auf der rauen Ostalb hat der VfB Stuttgart seine Europapokal-Ambitionen untermauert. Mit dem 3:1 (2:1) versetzte die Elf von Trainer Sebastian Hoeneß ihre Fans in Adventsstimmung und stürzte den 1. FC Heidenheim tiefer in die Negativspirale. 

Maximilian Mittelstädt (20.), Enzo Millot (45.+2) und Nick Woltemade mit einem verwandelten Foulelfmeter (85.) sorgten dafür, dass die Stuttgarter ihren Champions-League Schwung vom 5:1 gegen Bern in einen Erfolg ummünzen konnten. Paul Wanner (41.) ließ mit seinem sehenswerten zwischenzeitlichen Ausgleich die Gastgeber zunächst hoffen, ehe Woltemade alles klarmachte. 

"Es war ein harter Fight", sagte Mittelstädt bei "DAZN", "Heidenheim hatte das Messer zwischen den Zähnen. Wir haben alles reingehauen." Woltemade habe ein "sehr gutes Spiel gemacht, viele Bälle festgemacht und gut verteilt. Er hat einen extremen Schritt gemacht."

Am Ende stand die sechste Heidenheimer Niederlage in der Fußball-Bundesliga in Serie. Während sich der VfB mit guter Laune auf den Jahresabschluss gegen den FC St. Pauli vorbereiten kann, gerieten die stark angeschlagenen Heidenheimer vor dem Auftritt in Bochum noch stärker unter Druck. Es droht das Überwintern auf dem Relegationsrang. Am Donnerstag treten sie zuvor noch gegen den FC St. Gallen an. 

Schmidt: Kritik ein "Zeichen der Stärke"

Nach der Niederlage in der Conference League am Donnerstag in Istanbul (1:3) war Frank Schmidt mit seinem Team hart ins Gericht gegangen - und verteidigte sich für seine deutliche Kritik vor dem Spiel gegen den VfB.

"Warum darf man die Dinge nicht einfach so ansprechen, wie sie sind?", rechtfertigte er sich bei "DAZN". "Ich finde es ein Zeichen der Stärke, wenn man kritisieren darf", so der Coach: "Wenn man Scheiße spielt und nicht mehr kritisiert, dann sollten alle Alarmglocken angehen." 

Inmitten ihrer ungewohnten Negativphase kämpften sich die Heidenheimer im Landesderby in die Partie und erwiesen sich phasenweise als erwartet unangenehmer Gegner. Viele Fouls unterbanden den Spielfluss. Die Stuttgarter entlarvten aber ihre Defizite und kamen dank Effizienz zum ersten Tor.

Woltemade behauptete sich gegen FCH-Kapitän Patrick Mainka und bereitete für Mittelstädt vor, der abgeklärt verwandelte. Gleich die erste gefährliche Angriffsszene der Gäste führte so zum 1:0. Anders als zuletzt gegen Bern und Union geriet der VfB diesmal nicht in Rückstand und kontrollierte die Partie.

VfB zeigt Reaktion auf Ausgleich

Vor dem überraschenden Ausgleich der lange harmlosen Gastgeber hätten die Stuttgarter beinahe nachgelegt. Doch ein Freistoß aus rund 20 Metern von Chris Führich knallte gegen den Pfosten. Dem Jubel des FCH ging ein Ballverlust des VfB im Spielaufbau voraus. VfB-Torwart Alexander Nübel war an Wanners Distanzschuss mit der Hand dran, konnte ihn aber nicht abwehren. 

Millots Fehler hatte den sehenswerten Treffer eingeleitet - doch der Mittelfeldspieler machte dies noch vor dem Seitenwechsel wieder gut. Erst scheiterte er noch an Heidenheims Torhüter Kevin Müller. Dann verwandelte er eine abgefälschte Flanke von Josha Vagnoman mit dem Kopf.

Mit dem Elan von der erneuten Führung drängte die Hoeneß-Elf in der zweiten Hälfte zunächst auf den dritten Treffer. Doch die Stuttgarter ließen - insbesondere durch Millot - Chancen auf die mutmaßliche Entscheidung aus. So blieb für die Heidenheimer der Ausgleich möglich. Eine Flanke von Marnon Busch schrammte eine knappe Viertelstunde vor Schluss am Aluminium vorbei. Kurz darauf musste Nübel in höchster Not retten. Woltemade belohnte sich am Ende für seinen guten Auftritt und machte vom Punkt alles klar.

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