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Wie DEL-Star Kühnhackl zum Mannheimer Matchwinner wurde

DEL-Star Tom Kühnhackl spielte beim Mannheimer 7:1-Sieg gegen Berlin groß auf
DEL-Star Tom Kühnhackl spielte beim Mannheimer 7:1-Sieg gegen Berlin groß auf
Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Daniel Bamberg
18. März 2024, 12:17

Die Adler Mannheim beginnen das Gigantenduell im DEL-Viertelfinale mit einem 7:1 bei Eishockey-Rekordmeister Eisbären Berlin - mit Tom Kühnhackl als Matchwinner.

Die Hauptrolle war für Tom Kühnhackl etwas ungewohnt. Ein Tor, drei Vorlagen: Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger, bislang nicht gerade als Topscorer aufgefallen, entschied das erste Gigantenduell im Play-off-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) - und wollte danach vor allem über seine Kollegen sprechen.

Seinen Landshuter Kumpel Stefan Loibl, dem er einen Treffer auflegte, kenne er "schon lange", sagte der 32-Jährige nach dem 7:1-Paukenschlag der Adler Mannheim beim DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin. Und wenn man noch einen erfahrenen Spieler wie den Kanadier Jordan Szwarz in seiner Reihe habe, "dann kann so ein Spiel schon mal dabei rauskommen".

So ein Spiel - der höchste Play-off-Sieg der Mannheimer seit zwölf Jahren und das größte Berliner Debakel in der Meisterrunde seit 2007 - ist selten in Kühnhackls Karriere. Der Stürmer, der mit den Pittsburgh Penguins und Superstars wie Sidney Crosby und Jewgeni Malkin 2016 und 2017 den Stanley Cup gewann, ist eigentlich kein Torjäger oder Punktesammler.

Ganz anders als sein Vater Erich, der als Rekordtorschütze und Topscorer der Nationalmannschaft und der Bundesliga Legendenstatus erlangte, hat er sich einen Namen als kampfstarker, defensiver Stürmer gemacht - vor allem in der NHL mit der Aufgabe, die Stars des Gegners zu stoppen.

DEL: Kühnhackl glänzt in ungewohnter Rolle

Auch nach seiner Rückkehr nach Europa fiel Kühnhackl nicht als Offensivkünstler auf, beim schwedischen Topklub Skelleftea AIK blieb er mit 13 Toren in zwei Jahren ein Defensivspezialist. Die Mannheimer holten ihn im vergangenen Sommer als Königstransfer und Topverdiener in die DEL - doch aus seiner angestammten Rolle kam Kühnhackl nur schwer heraus.

21 Punkte in 45 Hauptrundenspielen bedeuteten teamintern nur Rang neun - und ligaweit "unter ferner liefen". Ein einziges Mal traf er in einem Spiel doppelt, Kritiker zweifelten schon, ob die teure Verpflichtung wirklich so klug gewesen sei - vor allem weil Mannheim trotz des prominent besetzten Kaders eher durch die Punkterunde taumelte und den Umweg über die Vor-Play-offs nehmen musste.

"Wir wissen, was wir als Mannschaft können, waren aber im Saisonverlauf oft nicht konstant genug", sagte Kühnhackl, der zuvor vor allem als Matchwinner auf dem Weg zu Olympia-Silber 2018 in Erinnerung geblieben war: Mit seinem Siegtor zum 3:2 gegen Lettland im Qualifikationsturnier in Riga ebnete er 2016 den Weg nach Pyeongchang.

Am Sonntag setzte er im ersten Duell der Schwergewichte den ersten Wirkungstreffer, bereitete dann zwei weitere Tore vor. "Wir freuen uns natürlich, aber morgen geht es schon wieder weiter. Die Berliner werden mit Volldampf rauskommen", sagte Kühnhackl mit Blick auf das zweite von maximal sieben Spielen am Mittwoch (19:30 Uhr/MagentaSport) in eigener Halle.

Schließlich geht es in dem "Duell mit langer Geschichte" (Kühnhackl) darum, eine Serie zu beenden: 2002 setzten sich die Mannheimer zuletzt in den Play-offs gegen Berlin durch - danach schieden sie fünfmal aus. Immerhin: Kein Team, das in 30 Jahren DEL 7:1 oder höher gewann, verlor seine Serie.

23. Spieltag
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Augsburger Panther
Augsburger Panther
Augsburg
1
0
0
1
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
5
2
2
1
19:30
Fr, 28.11.
Beendet
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
5
4
0
1
Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt
Frankfurt
2
0
0
2
19:30
Fr, 28.11.
Beendet
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
3
1
1
0
1
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen
Dresden
2
0
1
1
0
19:30
Fr, 28.11.
n.V.
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Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn
3
2
1
0
EHC München
EHC München
München
1
1
0
0
19:30
Fr, 28.11.
Beendet
Straubing Tigers
Straubing Tigers
Straubing
0
0
0
0
Kölner Haie
Kölner Haie
Kölner Haie
2
0
0
2
19:30
Fr, 28.11.
Beendet
Schwenninger Wild Wings
Schwenninger Wild Wings
Schwenni.
2
0
1
1
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
4
1
3
0
19:30
Fr, 28.11.
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Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
1
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Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
6
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Fr, 28.11.
Beendet
#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt231430600102:643848
2Adler MannheimAdler MannheimMannheim23140152176:502647
3Straubing TigersStraubing TigersStraubing23141071085:612445
4Kölner HaieKölner HaieKölner Haie23140170177:611645
5EHC MünchenEHC MünchenMünchen23130081176:67941
6Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven23121090176:70639
7Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin2393272074:68639
8Schwenninger Wild WingsSchwenninger Wild WingsSchwenni.241002102069:63636
9Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg231000100378:78033
10Grizzlys WolfsburgGrizzlys WolfsburgWolfsburg231000112071:68332
11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg23722111071:86-1530
12Löwen FrankfurtLöwen FrankfurtFrankfurt23620130253:90-3724
13Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn23321151147:72-2517
14Dresdner EislöwenDresdner EislöwenDresden24111183045:102-5710
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#NamePenaltyTore
1ERC IngolstadtRiley Barber019
2Kölner HaiePatrick Russell016
3Kölner HaieGregor MacLeod012
Eisbären BerlinTy Ronning012
5ERC IngolstadtKenny Agostino011