Biathlet Justus Strelow hat zum Abschluss des Heim-Weltcups in Ruhpolding ganz knapp eine Podestplatzierung verpasst.
Strelow war als Sechster aussichtsreich in das Rennen gestartet und hielt den Kontakt zur Spitze. Zwei perfekte Schießeinlagen brachten den Sachsen einen Tag nach dem bislang besten Sprint seiner Karriere auf Platz vier nach vorn.
Ein Patzer beim ersten Stehendschießen warf ihn zurück, in einem Fünfkampf auf der Schlussrunde um den Sieg hatte er keine Chance gegen die übermächtigen Norweger. "Die letzte Runde hat tierisch weh getan. Mir war klar, dass die Norweger hinten raus einen zünden werden", sagte Strelow im "ZDF": "Ich hatte keine Chance mehr, die Attacke mitzugehen."
DSV-Stars schießen zu viele Fehler
Die weiteren Deutschen enttäuschten in der Chiemgau-Arena, vor allem am Schießstand leisteten sie sich zu viele Fehler. Philipp Horn wurde 15. (3 Schießfehler/+59,7 Sekunden), Philipp Nawrath folgte direkt dahinter (4/+1:00,9 Minuten). Johannes Kühn belegte den 25. Platz (5/+1:47,1), Ex-Weltmeister Benedikt Doll wurde nur 28. (5/+1:54,2).
Die Biathleten haben nun einige Tage Pause, bevor es am Donnerstag (14.20 Uhr/ARD und Eurosport) in Antholz mit dem Einzel über 15 Kilometer weiter geht. Der Weltcup in Italien ist die letzte Station vor den Weltmeisterschaften im tschechischen Nove Mesto (7. bis 18. Februar).