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Fury: Darum sind die Kämpfe gegen Usyk und AJ geplatzt

09. August 2023 11:15
Box-Weltmeister Tyson Fury hat aus dem Nähkästchen geplaudert
Box-Weltmeister Tyson Fury hat aus dem Nähkästchen geplaudert
Foto: © IMAGO/DARREN ENGLAND

Der Wunsch vieler Box-Fans nach dem nächsten Mega-Fight im Schwergewicht wurde nicht erhört. Für viele ist WBC-Weltmeister Tyson Fury hauptverantwortlich. Doch das will der "Gypsy King" so nicht stehen lassen. Er habe weder den Kampf gegen Oleksandr Usyk noch ein Duell gegen Anthony Joshua platzen lassen, behauptet der Superstar. 

In der neuen Netflix-Dokumentation "At Home with The Furys" räumte der amtierende WBC-Champ mit einigen Gerüchten auf, die rund um seine geplatzten Kämpfe gegen Oleksandr Usyk und Anthony Joshua kursieren. Furys Version ist dabei eindeutig: Er hat sich nichts zu Schulden kommen lassen. 

Über den seit Ewigkeiten diskutierten und am Ende doch nicht zustande gekommenen "Battle of Britain" gegen Joshua sagte Fury: "Hier ist das Problem mit Anthony Joshua: Ich bekomme ihn für kein Geld der Welt in den Ring. Ich habe ihm Titelchancen und extrem große Mengen Geld angeboten, aber er will den Kampf nicht. Ich und mein Team, meine Anwälte, sind zu der Erkenntnis gekommen und haben akzeptiert, dass AJ gegen mich für kein Geld und keinen Titel kämpfen wird."

Ganz ähnlich verhält es sich laut Fury mit Oleksandr Usyk. Rund um diesen geplatzten Kampf wurden in den Augen des "Gypsy King" auch einige Unwahrheiten verbreitet.

"Usyk sollte im letzten April in Wembley gegen mich kämpfen, aber das ist nie passiert. Es gab die Gerüchte, dass ich allerhand Forderungen gestellt hätte, aber dafür gab es nie Belege", sagte Fury, der immerhin zwei seiner Forderungen bestätigte.

"Die einzigen Bedingungen von meiner Seite waren, dass es keinen Rückkampf geben soll und er 30 Prozent [der Börse] bekommt. Dem hat er zugestimmt, nur um sich dann aus der Sache herauszuwinden", behauptete der "Gypsy King", dass es am Ende Usyk war, der den Kampf platzen ließ. 

Usyks Promoter Alexander Krassyuk hatte im Interview mit sport.de dagegen gesagt, Fury habe die Bedingung seines Schützlings, eine Million Pfund der Kampfbörse an die Ukraine zu spenden, nicht erfüllt.

Fury vs. Usyk "wird nicht passieren"

Dass der Ukrainer jetzt gegen Daniel Dubois kämpft und dafür nur eine Börse in Höhe von acht Millionen US-Dollar kassiert, macht laut Fury "keinen Sinn, weil die 30 Prozent in meinem Kampf ungefähr 13 Millionen Pfund wert gewesen wären. Er verzichtet also auf mehr als doppelt so viel Geld", sagte der "Gypsy King". 

Ein zukünftigen Kampf gegen Usyk schließt Fury nach dem ganzen Hin und Her mittlerweile aus. Zumindest werde er dem Ukrainer kein besseres Angebot mehr unterbreiten: "Er kann nicht erwarten, gegen Dubois sechs Millionen Pfund zu machen und dann 13 Millionen Pfund zu bekommen, wenn er gegen mich kämpft. Das wird nicht passieren."

Am Ende wäre aber selbst das Duell gegen Usyk für ihn nur ein besseres Sparring gewesen, tönte Fury abschließend: "Ich würde durch ihn durchschneiden wie ein heißes Messer durch einen Block Käse. Kein Problem!" 

 

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