Die Berichte rund um die gescheiterten Vertragsverhandlungen von Saquon Barkley und Josh Jacobs beherrschten in den letzten Tagen die Schlagzeilen in der NFL. Beide stehen vor einem Holdout für die anstehenden Training Camps. Nun jedoch geht das Running-Back-Drama in die nächste Runde.
Wie "ProFootballTalk" nun berichtet, haben sich einige Running-Back-Veteranen zusammengeschlossen und eine Chat-Gruppe eröffnet. Hier beklagten sich die Spieler über den aktuellen Markt auf der Positionen. Auch sollen dort Strategien zur Verbesserung der Situation besprochen werden.
Seit Anfang der Woche sah der Plan vor, sich in den Sozialen Medien über die Situation zu beschweren. Was einige von ihnen auch taten. Das alleine sei zwar nicht des Rätsels Lösung, doch es sei wichtig, dass "das Rad so laut wie möglich quietscht".
Letztendlich müssen die Liga und die NFL-Spielervereinigung das Problem erkennen und es beheben.
Der Hintergrund des Ganzen: Für Running Backs wird es immer schwerer langfristige Verträge und viele Garantien zu bekommen, da die Position durch die Offensiv-Ausrichtungen und auch durch die Verletzungsanfälligkeit an Stellenwert verloren hat.
Eben diese Verletzungsanfälligkeit ist aber auch für die Running Backs der Grund für den Wunsch nach mehr garantiertem Geld. Schließlich ist eine NFL-Karriere auf dieser Position deutlich früher beendet, als auf vielen anderen Positionen.
Austin Ekeler stellt Forderung an die NFL-Owner
Auch Austin Ekeler spielt ohne langfristigen Vertrag. Der Running Back der Los Angeles Chargers liefert seit Jahren ab, bekommt aber kein neues Arbeitspapier. Mit einem Bonus von zwei Millionen besänftigten die Chargers ihren Ballträger vorerst, nachdem dieser eigentlich einen Trade verlangte.
Nichtsdestotrotz kämpft Ekeler für sich und seine Kollegen. Kürzlich forderte Ekeler bei einem Auftritt im "CBS Sports Radio" die NFL-Owner auf, mitzuteilen, wieso die finanzielle Sicherheit für Running Backs immer weniger wird.
"Ich habe mich ziemlich lautstark darüber geäußert, weil es nicht gut für unseren Markt, für Running Backs ist, was das hereinkommende Kapital angeht. Es gibt keine neuen Verträge, es gibt keine neuen Vergleichswerte, die wirklich relevant sind, weil es eine festgelegte Zahl für die Spieler gibt", sagte Ekeler.
"Aus der Sicht eines Spielers haben wir keine Kontrolle darüber. Ich habe keine Kontrolle. Wir wollen also wirklich Antworten von den Eigentümern. Zum Beispiel: Warum macht ihr das? Was ist der Grund?", hakte der Running Back nach.



































