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Australian Open

Enthüllt! Zverev will keinen Ratschlag von Becker

25.01.2023 14:13
Alexander Zverev schied bei den Australian Open schon in der zweiten Runde aus
© IMAGO/Schreyer
Alexander Zverev schied bei den Australian Open schon in der zweiten Runde aus

Auf dem Weg zurück in die absolute Weltspitze kassierte Alexander Zverev in der letzten Woche einen derben Rückschlag. Bei den Australian Open verlor Deutschlands bester Tennisspieler in der zweiten Runde gegen die Nummer 107 der Welt Michael Mmoh und reiste umgehend aus Melbourne ab. Könnte sich in seiner Trainingsarbeit und Turniervorbereitung jetzt etwas ändern? 

Laut einem Medienbericht will Zverev mit seiner Entourage vorerst an vertrauten Abläufen und Personen festhalten und sich über viel Arbeit auf dem Trainingscourt und mit Matchpraxis wieder auf Top-Level bringen.

Ein engerer Austausch mit der deutschen Tennis-Ikone Boris Becker sei dabei nicht geplant. So zumindest hieß es in einem Bericht der "Sport Bild".

Zuvor wurde in verschiedenen deutschen und internationalen Medien immer wieder darüber spekuliert, ob der Hamburger und der zuletzt aus der Haft entlassene Becker zeitnah enger zusammenarbeiten könnten.

Nach seinem Zweitrunden-Aus in Melbourne hatte Zverev allerdings nicht mal für ein "Eurosport"-Interview mit Boris Becker zur Verfügung gestanden. Für den TV-Sender arbeitet die ehemalige Nummer eins der Welt seit vielen Jahren als Experte.

Kostenloser Haas-Ratschlag an Zverev

Mit Tommy Haas wurde in der "Sport Bild" ein weiteres deutsches Tennis-Idol nach einer möglichen Zusammenarbeit mit Zverev befragt. Der 44-Jährige, der es vor über 20 Jahren einmal auf Platz zwei des ATP-Rankings geschafft hatte, stellte allerdings in Aussicht: "Wenn er einen Rat braucht, kann er mich gern anrufen. Aber ich bin keiner, der sich aufdrängt."

Einen Tipp für den im letzten Jahr lange Zeit verletzten Zverev hatte Haas dann sogar noch kostenlos in petto: "Dass er ab und zu Schluckauf hat mit seinem zweiten Aufschlag, ist wohl ein mentales Problem, weil er zu viel nachdenkt. Wäre ich in seinem Team, würde ich ihm sagen, dass er sich nicht darauf verlassen soll, dass der Gegner einen Fehler macht. Er muss aggressiver spielen und mit der Vorhand was machen, den Weg ans Netz finden."

Am 3. und 4. Februar will Zverev mit dem deutschen Team im Trier beim Davis-Cup gegen die Schweiz antreten.