Suche Heute Live
Formel 1
Formel 1

"Viel Geld für einen phänomenalen Job"

Webber richtet "Bullshit"-Vorwurf an F1-Piloten

24.01.2023 13:11
Mark Webber (li.) kann die Beschwerden einiger Formel-1-Piloten nicht verstehen
© via www.imago-images.de
Mark Webber (li.) kann die Beschwerden einiger Formel-1-Piloten nicht verstehen

Der frühere Formel-1-Pilot Mark Webber hat in einem Podcast gegen jene F1-Fahrer ausgeteilt, die nicht müde werden zu betonen, wie viele Entbehrungen sie machen mussten, um in der Königklasse des Motorsports zu landen.

Tausende Stunden im Simulator oder in der Fabrik, hohe Geld-Summen, die aufgebracht werden mussten und in den Jugendserien verschlungen wurden, lange Zeiten abseits vom eigenen Zuhause und von der Familie: die aktuellen Formel-1-Fahrer mussten einiges dafür aufbringen, um ein Teil der Königsklasse des Motorsports zu werden. Doch beschweren sollten sie sich deswegen nicht, sagt jedenfalls der ehemalige F1-Pilot Mark Webber.

Der Australier hat schlichtweg keine Lust auf das Gemecker einiger seiner Landsleute und anderer Stars des Formel-1-Zirkus. Dass einige Fahrer gar von "Opfern" sprechen, die sie bringen mussten, um in der Formel 1 zu landen, bezeichnete Webber im "Performance Hackers"-Podcast als "absolute Ladung von Bullshit".

Wer das sage, sei total abgehoben, so der WM-Dritte von 2010, 2011 und 2013 und ehemalige Kollege von Sebastian Vettel bei Red Bull.

"Lasst uns nicht um den heißen Brei herumreden: Sie bekommen alle eine stattliche Summe Geld für eine sehr, sehr phänomenale Arbeit", wies Webber auf die Millionen-Gehälter hin, die in der Formel 1 gezahlt werden und fügte an: "Dann ist das keine Last." Er selbst habe nie über "Opfer" gesprochen, die er habe machen müssen. 

Webber: Das hat in mir ein Feuer für die Formel 1 entfacht

Angesprochen auf Fahrer wie seine Landsmänner Daniel Ricciardo (mittlerweile als Ersatzpilot bei Red Bull aktiv) und Oscar Piastri (ab der kommenden Saison bei McLaren), die ihre australische Heimat für die Formel 1 verlassen und nach Europa oder in die USA ziehen mussten, wiegelte Webber ab.

Wenn man den (lukrativen) Job will, dürfe man nicht von Entbehrungen sprechen, so der 46-Jährige, der in den letzten Jahren seiner F1-Karriere, die 2013 bei Red Bull endete, nur noch Einjahresverträge angeboten bekam.

"Das hat in mir ein Feuer entfacht, so dass ich weiterhin meine Leistungen bringen konnte", sah Webber auch hier das Positive und beschwerte sich laut eigener Aussage nie.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1GroßbritannienGeorge RussellMercedes AMG F1 Team0
2GroßbritannienLewis HamiltonMercedes AMG F1 Team0
3DänemarkKevin MagnussenHaas F10
4DeutschlandNico HülkenbergHaas F10
5NiederlandeMax VerstappenRed Bull Racing0
6MexikoSergio PérezRed Bull Racing0
7NiederlandeNyck de VriesAlphaTauri0
8JapanYuki TsunodaAlphaTauri0
9FinnlandValtteri BottasAlfa Romeo F1 Team0
10ChinaGuanyu ZhouAlfa Romeo F1 Team0
11FrankreichEsteban OconAlpine F1 Team0
12FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
13AustralienOscar PiastriMcLaren0
14GroßbritannienLando NorrisMcLaren0
15KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
16SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
17MonacoCharles LeclercFerrari0
18SpanienCarlos SainzFerrari0
19ThailandAlex AlbonWilliams Racing0
20USALogan SargeantWilliams Racing0