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Bundesliga

Fredi Bobic und der DFB: "Wo wollen wir hin?"

08.12.2022 14:23
Fredi Bobic wird als Nachfolger von Oliver Bierhoff gehandelt
© IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch
Fredi Bobic wird als Nachfolger von Oliver Bierhoff gehandelt

Fredi Bobic ist angeblich "nicht so erpicht" auf die Nachfolge von Oliver Bierhoff beim DFB. Dennoch spricht einiges für den Sportchef der Hertha.

Fredi Bobic trat die lange Reise über den großen Teich ermattet, aber auch erleichtert an. "Ich bin ein bisschen angeschlagen und froh, dass ich in die Sonne fliegen kann", sagte der Geschäftsführer Sport von Hertha BSC mit leicht belegter Stimme.

Sein Handy will er aber auch im lange geplanten Urlaub in den USA nicht ausschalten. "Ja, klar gibt's Anrufe", sagte er, "und wird es Anrufe geben." Sehr wahrscheinlich auch aus der DFB-Zentrale.


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Die Verbandsspitze um Präsident Bernd Neuendorf und Vize Hans-Joachim Watzke soll Bobic bei der Suche nach einem Nachfolger für Geschäftsführer Oliver Bierhoff ganz oben auf der Liste stehen haben.

Einen ersten Kontakt hat es gegeben, am Donnerstag berieten Watzke und Aufsichtsrat Bobic zudem per Videoschalte gemeinsam über die Zukunft der Deutschen Fußball Liga. Man kennt sich - und bleibt in Verbindung.

Watzke hielte es für wünschenswert, noch "vor Weihnachten" eine Lösung zu finden, "aber ich weiß nicht, ob das realistisch ist und sein muss". Es gelte der Grundsatz: "Genauigkeit vor Schnelligkeit." Bundestrainer Hansi Flick würde in der Personalie gehört. Aber erst, nachdem der Verband seine Vorstellungen konkretisiert habe - nicht umgekehrt.

Bobic: Job im Nationalteam wäre "eine Ehre"

Dass Bobic vor seinem Abflug hinterließ, er sei "nicht auf Jobsuche" - geschenkt. Zu einer klaren Absage rang er sich nicht durch, im Gegenteil.

Ein Posten bei der Nationalelf sei "eine Ehre, du kannst stolz sein und sagen: Hey, super, das ist immer eine besondere Auszeichnung." So hat es der Europameister von 1996 auch in 37 Länderspielen (zehn Tore) empfunden.

Nach der aktiven Karriere schlug er die Managerlaufbahn ein, heute blickt er auf über zehn Jahre Erfahrung im deutschen Profifußball zurück - an den schwierigen Standorten Stuttgart, Frankfurt und Berlin.

Die Lage beim DFB verglich er mit der bei einem Traditionsverein, der alten Erfolgen nachhängt. "Wir müssen mal wach werden, einige Dinge verändern. Es geht um Inhalte und die Frage, wo wollen wir hin im deutschen Fußball?"

Lothar Matthäus sieht den 51-Jährigen als Anpacker. "Er hat tolle Arbeit geleistet, kennt den DFB und die DFL in- und auswendig. Das wäre eine sehr gute Besetzung", sagte der deutsche Rekordnationalspieler bei "Sky". Bobic sei ein Mann der klaren Ansagen und einer, "der nicht rumeiert".

Bei Bobic geht es auch um Kompetenzen 

Das haben auch Neuendorf und Watzke erkannt. Der Präsident betonte, zunächst "über die künftige Struktur dieses Aufgabenbereichs zu beraten, um anschließend eine Personalentscheidung zu treffen". Das ist ganz im Sinne von Bobic.

Der Verband müsse er erst mal das "Profil eines Sportmanagers" entwerfen und "die Inhalte, die er begleiten soll." Schließlich wolle "der, der es letztlich macht, wissen, worum es eigentlich geht." Also er.

Möglich scheint eine Auftrennung der Aufgabenbereiche Nationalmannschaft und Akademie, die Bierhoff in seiner Person vereint hatte. Auch das würde Bobic begrüßen. Der Sport, sagte er, habe im DFB zuletzt "nicht immer die wichtigste Stimme gehabt".

Sollte sich das ändern, könne die desolate Stimmung bei der Heim-EM 2024 in Euphorie gedreht werden. "Ich bin der festen Überzeugung, dass das möglich ist." Mit Fredi Bobic.

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