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Biathlon

"Ich war so gestresst"

Biathlon-Star unterläuft Riesenpanne

05.12.2022 07:53
Stina Nilsson hatte in der Biathlon-Verfolgung Pech
© IMAGO/KALLE PARKKINEN
Stina Nilsson hatte in der Biathlon-Verfolgung Pech

Für Stina Nilsson ist es am Wochenende im Biathlon-Weltcup zu einem unglücklichen Zwischenfall gekommen. Beim ersten Stehendschießen suchte die Schwedin plötzlich ihr Magazin. Im Anschluss reagierte die Wintersportlerin auf Kritik.

Kuriose Szene in der Biathlon-Verfolgung: Beim dritten Schießen suchte Stina Nilsson verzweifelt nach ihrem Magazin. Fündig wurde die 29-Jährige aber nicht. Deshalb musste ein Offizieller aushelfen und reichte der Skandinavierin die nötige Munition.

"Ich war so gestresst. Ich kam zum Stehendschießen rein und dann habe ich kein Magazin", sagte Nilsson dem norwegischen Sender "NRK". Am Ende landete die Sprint-Olympiasiegerin von 2018, die als 59. Starterin ins Rennen gegangen war, auf dem 35. Platz.

Der norwegische Sport-Kommentator Ola Lunde bezeichnete den Fauxpas als "Anfängerfehler". Nilsson selbst konterte die Kritik im Anschluss der Verfolgung in Kontiolahti.

Mitgefühl von Biathlon-Kollegin

"Nun, vielleicht dachte er, ich hätte das Magazin für das Stehendschießen vergessen und nur mit zwei angefangen, aber das stimmt nicht. Ich habe mit vier angefangen, aber zwei sind rausgefallen. Und das kann jedem passieren, denke ich", wird die Biathletin von der schwedischen Zeitung "Aftonbladet" zitiert.

Nilsson führte aus: "Es war also wahrscheinlich meine Schuld, dass sie herausgefallen sind, und ich hatte keine Ahnung. Ich will nicht dem Pech die Schuld geben, jetzt ist es so gekommen und ich weiß nicht wirklich, wessen Schuld es ist. Aber sie sind trotzdem rausgefallen."


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Mitgefühl erhielt Nilsson von ihrer norwegischen Biathlon-Kollegin Ingrid Landmark Tandrevold. "Ich weiß nicht, ob ich das selbst in einem Wettbewerb erlebt habe, aber es ist sicherlich die größte Angst", meinte die 26-Jährige bei "NRK". Es sei "frustrierend, aber zum Glück ist es nicht das Ende der Welt, denn es wird noch viele, viele Skirennen geben", so Tandrevold.