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Bundesliga

"Anpöbeln" unter Freundinnen: Frankfurt will VfL stoppen

02.12.2022 12:43
Sara Doorsoun hat sich einiges vorgenommen
© IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik
Sara Doorsoun hat sich einiges vorgenommen

Sind die Wolfsburgerinnen auf dem Weg zum Rekordtitel noch aufzuhalten? Vor rund 15.000 Fans in der VW-Arena steht das Topspiel gegen Frankfurt an.

Auch die besten Freundschaften müssen im Spitzenspiel ruhen. "Wir werden uns wahrscheinlich auch mal anpöbeln", vermutete Fußball-Nationalspielerin Sara Doorsoun von Eintracht Frankfurt vor dem wegweisenden Wiedersehen mit ihren Ex-Kolleginnen vom VfL Wolfsburg.

Es steht ja auch viel auf dem Spiel am Samstag (13:00 Uhr/NDR und MagentaSport), wenn die Wölfinnen vor gut 15.000 Fans in der VW-Arena den nächsten großen Schritt Richtung Rekordtitel anpeilen. Mit Triumph Nummer acht könnte der VfL in dieser Saison zum alleinigen Bundesliga-Rekordmeister aufsteigen.

Diesen Titel teilt sich Wolfsburg bislang mit dem 1. FFC Frankfurt, der im Sommer 2020 mit der Eintracht fusionierte. Und seinen Vorsprung auf eben jenen bislang ungeschlagenen Verfolger vom Main kann der Double-Gewinner nun mit einem Sieg auf satte sieben Punkte ausbauen.

Trotz makelloser Liga-Bilanz sind die Sinne beim Spitzenreiter vor dem 9. Spieltag geschärft. "Da ist noch Luft nach oben", befand Wolfsburgs Nationaltorhüterin Merle Frohms, die ebenfalls vor dem Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Verein steht und noch nicht von einer möglichen Vorentscheidung um die Schale sprechen mag.

"Wir haben noch zu viele Spiele vor uns. Wir fahren eine Dreifachbelastung. Man kann nie ausschließen, dass man gegen vermeintlich schwächere Mannschaften Punkte lässt", warnte die Vize-Europameisterin, die nach der EM im Sommer aus Frankfurt nach Niedersachsen zurückgekehrt war.

Auch VfL-Coach Tommy Stroot fordert gerade in der Defensive höchste Konzentration beim Stelldichein zahlreicher Nationalspielerinnen: "Sie haben im offensiven Bereich eine sehr unangenehme Spielweise."

Im Stadion der Männer dürfen die Wolfsburgerinnen bereits zum vierten Mal in diesem Jahr auflaufen. Zuletzt waren zum Duell mit Vizemeister Bayern München (2:1) im Oktober 21.297 Fans gekommen.

Nach der EM-Endrunde in England erlebt der Frauenfußball hierzulande den erhofften Aufschwung. Neben dem VfL spielten auch die Frauen von Werder Bremen und der SGE in der aktuellen Saison bereits vor über 20.000 Fans beim Umzug in die jeweiligen Männer-Arenen.

"Es ist schön zu sehen, dass vollere Stadien zur Normalität werden", sagte Frohms. "Wir haben uns durch die EM diese Bühne erarbeitet", pflichtete Verteidigerin Doorsoun bei - ganz freundschaftlich.

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