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NFL

Bills-Debakel weiter "große Sache" für die Patriots

30.11.2022 17:13
Gegen die Bills muss NFL-Safety Adrian Phillips wieder so beherzt zugreifen
© IMAGO/Brian Fluharty
Gegen die Bills muss NFL-Safety Adrian Phillips wieder so beherzt zugreifen

Im Thursday Night Game dieser Woche empfangen die New England Patriots die Buffalo Bills. Den Heimfans werden vor dem Match gewiss von bösen Erinnerungen an das letzte NFL-Duell mit den New Yorkern heimgesucht. Safety Adrian Phillips geht es zumindest so.

New England startete im Januar dieses Jahres mit viel Zuversicht in die Playoffs der letzten NFL-Saison.

In der Wildcard Round dann gleich der Knockout. Die Bills wischten mit den erfolgsverwöhnten Pats den Boden auf. 17:47 hieß es damals aus der Sicht des unterlegenen Teams.

Patriots-Safety Adrian Phillips hat diese Klatsche bis heute nicht abgeschüttelt. "Du denkst definitiv (an die Niederlage), aber du redest nicht darüber", so der gebürtige Texaner. "Es ist eine große Sache. Aber gleichzeitig darfst du dich davon nicht verzehren lassen."

Im Division-Duell will New England, das momentan bei einer Bilanz von 6:5 steht, näher an Buffalo (8:3) heranrücken. Andernfalls droht dem Letztplatzierten der AFC East eine lange Offseason. Auf diesem Wege schützen sie sich immerhin vor der nächsten Playoffs-Pleite gegen die Bills.

Mittel zum Sieg? NFL-Quarterback Josh Allen stoppen

Adrian Phillips warnte vor der Begegnung am Donnerstag noch einmal ausdrücklich vor Bills-Quarterback Josh Allen. "Er ist außerhalb der Pocket sehr gefährlich, er ist in der Pocket gefährlich", wies der 30-Jährige auf Allens ausgezeichnete Wurf- und Passqualitäten hin. Ihn zu stoppen, sei daher "eine Herausforderung".

Im Januar war die Verteidigung der Patriots dieser Aufgabe in keinster Weise gewachsen. Sieben Drives der Gastgeber mündeten in einem Touchdown. Allen konnte damals fünf davon auf sich verbuchen, ohne gesackt zu werden. Bemerkenswert war auch, dass die Bills-Offensive den Ball nicht ein einziges Mal punten musste.

Ein Hoffnungsschimmer für die Patriots-Anhänger: Das Spiel am Donnerstag bestreitet der sechsfache Super-Bowl-Sieger diesmal nicht in New York. Zudem zählt die eigene Defense zu den besten der gesamten NFL. Die Verteidigung lässt im Schnitt nur 308 gegnerische Yards pro Match zu.