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Ski Alpin

"Ich werde wieder hübsch sein"

Ski-Star meldet sich nach Horror-Sturz zu Wort

30.11.2022 12:23
Ski-Star Mauro Caviezel wurde mit einem Helikopter abtransportiert
© IMAGO/Jeff Mcintosh
Ski-Star Mauro Caviezel wurde mit einem Helikopter abtransportiert

Der schwere Sturz von Mauro Caviezel im Super-G im kanadischen Lake Louise schockte die Ski-Alpin-Szene. Der Schweizer befindet sich inzwischen auf dem Weg der Besserung aus meldete sich auf Instagram zu Wort.

Im Ski Alpin kam es am vergangenen Wochenende zu einer schrecklichen Szene. Caviezel verlor im Super-G nach einem Torstangenkontakt die Kontrolle, schlug mit dem Kopf auf und zog sich Verletzungen im Gesicht zu.

Nach einer Behandlung konnte der Eidgenosse zwar wieder stehen, wurde aber nach einer langen Unterbrechung mit dem Helikopter abtransportiert. Eine genaue Diagnose gab der Schweizer Skiverband noch nicht bekannt. Weitere Untersuchungen sollen in der Heimat stattfinden, hieß es am Montag in einer Mitteilung auf Twitter.

Ski Alpin: Caviezel zeigt vom Sturz gezeichnetes Gesicht

Caviezel scheint sich aber zum Glück auf dem Weg der Besserung zu befinden. "Nicht das Comeback-'Gesicht', das ich mir erhofft hatte", schrieb der 34-Jährige auf Instagram. Dazu postete Caviezel zwei Bilder aus Lake Louise, die ihn mit einem gezeichneten Gesicht zeigen.

In diesem Zusammenhang bedankte sich der Speed-Spezialist für die zahlreichen Genesungswünsche und bewies Humor. "Ich werde wieder hübsch sein", versicherte Caviezel.

Schwerer Sturz beim Comeback im Ski Alpin

Erst im vergangenen Jahr war der Wintersportler im Training in Garmisch-Partenkirchen gestürzt und hatte sich ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. In Lake Louise gab der Routinier sein Comeback.

Die Abfahrt am Samstag hatte Caviezel schon nicht beendet, nachdem er früh ein Tor verpasst hatte. Am Sonntag kam es dann zum schlimmen Sturz.

Den Super G gewann der überragende Gesamtweltcup-Führende Marco Odermatt vor Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen (+0,37 Sekunden), der die Abfahrt gewonnen hatte. Dritter wurde Matthias Mayer (Österreich/+0,78).