Suche Heute Live
WM

News-Blog zur Fußball-WM 2022 in Katar

Flick vor "Endspiel" von Mannschaft getrennt

25.11.2022 22:48
Alle News zur Fußball-WM 2022 in Katar im LIVE-Blog
© IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Alle News zur Fußball-WM 2022 in Katar im LIVE-Blog

Die Fußball-WM 2022 in Katar ist in vollem Gange. Welche Neuigkeiten gibt es rund um die deutsche Nationalmannschaft? Wie läuft es bei den anderen Teams? Was passiert abseits des Platzes beim umstrittenen Wüsten-Turnier?

Die wichtigsten News gibt's hier im LIVE-Ticker bei sport.de.

  • Flick vor "Endspiel" von Mannschaft getrennt

  • Neymar fällt aus

  • Sané trainiert wieder

  • Weiterer Protest? DFB fällt Entscheidung

  • Aufregung um niederländische Fake-Brüste

+++ 22:33 Uhr: England mit Remis-Rekord +++

Die englische Fußball-Nationalmannschaft ist durch ihr 22. Unentschieden bei Weltmeisterschaften alleiniger Rekordhalter in dieser Statistik.

Durch das 0:0 im zweiten WM-Gruppenspiel gegen die USA, schieben sich die Three Lions an Italien (21) vorbei. Außerdem war es das zwölfte torlose Spiel von England bei einer WM - ebenfalls Rekord.

Dadurch, dass sich Italien nicht für die WM in Katar qualifizieren konnte, wird dieser Rekord zumindest für dieses Turnier bestehen bleiben.

+++ 20:56 Uhr: US-Star sorgt für Hingucker +++

Der amerikanische Fußball-Nationalspieler Weston McKennie hat im WM-Gruppenspiel gegen England nicht nur mit seiner auffälligen Frisur in Landesfarben, sondern auch mit einem Kuriosum für einen Hingucker gesorgt.


Welcher TV-Sender überträgt die FIFA-WM-Spiele 2022 live?

  • MagentaTV zeigt alle 64 Partien live, 16 davon exklusiv* (unter anderem zwei Achtelfinals und ein Viertelfinale).
  • Die ARD überträgt 24 Spiele live, darunter zwei Gruppenspiele der DFB-Elf sowie Endrundenspiele und das Finale.
  • Im ZDF läuft das deutsche Gruppenspiel gegen Spanien, aber auch Partien der Gruppen F, G und H.


Der 24-Jährige von Juventus Turin wischte sich in Al-Chaur vor einem Einwurf gegen Ende der ersten Hälfte seine offenbar verschwitzten Hände an einem grünen Fotografen-Leibchen ab.

Der Foto-Reporter schaute irritiert, als die von ihm getragene Weste zweckentfremdet wurde. Danach führte der frühere Schalke-Profi McKennie den Einwurf aus. Etwas Zählbares sprang nicht dabei heraus.

+++ 19:31 Uhr: Flick vor "Endspiel" von Mannschaft getrennt +++

Hansi Flick ist am Tag vor dem WM-"Endspiel" gegen Spanien für mehrere Stunden von seiner Mannschaft getrennt.

Der Bundestrainer soll am Samstag alleine an der obligatorischen Medienrunde (14:15 Uhr MEZ) im Haupt-Pressezentrum in Doha teilnehmen. Dafür muss Flick eine gute Stunde vom Teamquartier im Norden Katars bis in die Hauptstadt fahren.

Danach eilt er dieselbe Strecke wieder zurück, um rechtzeitig zum Abschlusstraining am Abend (17:30 Uhr MEZ) wieder bei seinen Nationalspielern in Al-Shamal zu sein. Ursprünglich hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Pressekonferenz in Al-Shamal abhalten wollen. Ein entsprechender Vorstoß fand beim Weltverband FIFA aber kein Gehör.

Einem Spieler will der DFB die lange Fahrt am Vortag der "Alles oder nichts"-Partie am Sonntag (20:00 Uhr MEZ/ZDF und MagentaTV) wohl nicht zumuten. Der Verband riskiert daher eine Geldstrafe der FIFA. Diese schreibt die Teilnahme eines Profis an der Runde zwingend vor.

+++ 18:37 Uhr: Valencia baut irre Serie aus +++

Énner Valencia hat mit seinem sechsten WM-Tor in Serie für Ecuador zu den Rekordhaltern Eusébio, Paolo Rossi und Oleg Salenko aufgeschlossen. Der ecuadorianische WM-Rekordtorschütze erzielte das 1:1 gegen die Niederlande (49. Minute) und baute seine Serie damit weiter aus.

 

Der 33 Jahre alte Angreifer von Fenerbahce Istanbul hatte bereits beim 2:0 gegen Katar im Eröffnungsspiel beide Tore für La Tri erzielt. Sechs WM-Tore am Stück für ein Land waren laut Datendienstleister Opta zuvor nur Portugals Eusébio 1966, Italiens Rossi 1982 und dem Russen Salenko 1994 gelungen. 

+++ 17:48 Uhr: Iran-Fans feiern mit Israel-Reporter +++

Die Fußball-WM hat es geschafft, politische Todfeinde einander näherzubringen. Ein israelischer Reporter berichtete aus Katar über den emotionalen Last-Minute-Sieg der Iraner gegen Wales - umzingelt von feiernden iranischen Fans.

"Es ist unbeschreiblich, was im Stadion abgegangen ist. Das Publikum war Teil des Spiels", sagte der Reporter Uri Levy des israelischen Fernsehsenders "Kan".

Um ihn herum standen dabei rund ein Dutzend iranischer Fans, die ihn nach und nach mit den iranischen Nationalfarben eindeckten: Ein Fan setzte ihm während der Live-Schalte einen grün-weiß-roten Hut auf, ein weiterer legte ihm einen Schal um, andere machten Selfies mit dem Journalisten.

Die WM in Nahost sei etwas ganz Besonderes, sagte der Reporter in die Kamera. Sein Fernsehsender scherzte auf Twitter: "Wer hätte gedacht, dass Uri Levy dem Nahen Osten Frieden bringen würde". Israel und der Iran gelten als Erzfeinde.

+++ 17:25 Uhr: Katar-Coach zufrieden +++

Katars Nationaltrainer Felix Sanchez hat sich trotz der zweiten Niederlage bei der Fußball-Weltmeisterschaft und dem drohenden Vorrunden-Aus zufrieden gezeigt.

"Heute haben wir gezeigt, wozu wir in der Lage sind", sagte der Spanier nach dem 1:3 gegen Senegal. Ziel sei es gewesen, wettbewerbsfähig zu sein, das sei gelungen. "Wir haben gut gespielt. Wir haben es geschafft, unsere Leistung zu steigern."

Man müsse sehen, wo das Team herkomme, sagte Sanchez weiter. In einem kleinen Land wie Katar gebe es viele Beschränkungen. Ziel sei es jetzt, in dem schweren dritten Vorrundenspiel gegen die Niederlande ein gutes Spiel zu machen.

+++ 16:12 Uhr: Niederländer pfeift DFB-Spiel +++

Schiedsrichter Danny Makkelie aus den Niederlanden wird das zweite Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar gegen Angstgegner Spanien am Sonntag (20:00 Uhr MEZ/ZDF und MagentaTV) leiten. Dies teilte der Weltverband FIFA am Freitag mit. 

Für den 39 Jahre alten Polizisten es der erste Einsatz bei diesem Turnier. Seine drei weiblichen Kolleginnen müssen indes weiter auf ihren ersten Einsatz warten.

Das Duell der beiden deutschen Gruppengegner Japan und Costa Rica wird geleitet von dem Engländer Michael Oliver. Für die Partie zwischen Belgien und Marokko wurde Cesar Ramos aus Mexiko angesetzt.

Im dritten Spiel des Tages zwischen Kroatien und Kanada trifft Andres Matias Matonte Cabrera (Argentinien) als Referee die Entscheidungen.

+++ 15:59 Uhr: Neymar fällt aus +++

Rekordweltmeister Brasilien muss zumindest im zweiten Gruppenspiel am Montag (17:00 Uhr/MagentaTV und ZDF) auf Superstar Neymar verzichten.

Das gab Mannschaftsarzt Rodrigo Lasmar am Tag nach dem 2:0-Auftaktsieg über Serbien bekannt. Brasilianische Medien hatten bereits vom Aus für die gesamte Gruppenphase berichtet.

Neymar hatte sich in der Partie am Donnerstag nach einem Foul von Nikola Milenkovic in der Schlussphase den Knöchel verstaucht und musste ausgewechselt werden. Unter Tränen ließ der Offensivallrounder von Paris St. Germain sich das Fußgelenk mit Eis kühlen und humpelte anschließend aus dem Stadion.

Neben Neymar wird gegen die Schweiz, die zum Start der Gruppe G gegen Kamerun 1:0 gewonnen hatte, auch Rechtsverteidiger Danilo ausfallen. Der 31-Jährige von Juventus Turin hatte gegen Serbien über 90 Minuten durchgehalten.

+++ 15:44 Uhr: WM-Stadien laut FIFA zu 94 Prozent gefüllt +++

Die Stadien der Fußball-WM sind Angaben des Weltverbands FIFA bislang zu 94 Prozent gefüllt.

Wie die FIFA mitteilte, wurde bei der Partie zwischen Brasilien und Serbien (2:0) am Donnerstagabend im Finalstadion in Lusail mit 88.103 Menschen die bislang höchste Zuschauerzahl gezählt.

Im Al-Bidda Park verfolgten über den Tag 98.000 Menschen die WM-Partien auf dem Fanfest.

+++ 15:14 Uhr: Sané trainiert wieder +++

Gute Nachricht für Bundestrainer Hansi Flick: Leroy Sané ist zwei Tage vor dem Alles-oder-nichts-Spiel gegen Spanien bei der Fußball-WM in Katar ins Mannschaftstraining der DFB-Auswahl zurückgekehrt.

Der Offensivspieler vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München bestritt am Freitag zumindest Teile der Einheit. Sané hatte den WM-Fehlstart gegen Japan (1:2) aufgrund von Knieproblemen verpasst.

Flick standen damit in Al-Shamal alle 26 Spieler zur Verfügung.

+++ 14:49 Uhr: Todesdrohungen für homosexuellen Katarer +++

Nasser Mohamed, der erste und bislang einzige öffentlich homosexuell lebende Katerer, hat laut eigener Aussage seit Beginn der Fußball-WM im Emirat Todesdrohungen erhalten. "Ich mache mir Sorgen, dass ich nach der WM, wenn dem ganzen Thema die letzte Aufmerksamkeit geschenkt wird, noch mehr gefährdet sein könnte", sagte er RTL/ntv.

Der zurzeit in San Francisco lebende Mohamed unterstrich zudem, dass mit der schwindenden Aufmerksamkeit nach der WM eine allgemeine Zunahme von Repressionen zu befürchten sei: "Die homophobe autoritäre Diktatur in Katar denkt nicht, dass unsere LGBT-Rechte Menschenrechte sind. Sie lassen sich provozieren und warten nur darauf, bis die WM vorbei ist, um sich auf uns zu stürzen. Und genau das macht mir Sorgen."

+++ 14:34 Uhr: Wales-Coach äußert sich zu Zukunft von Bale +++

Der walisische Fußball-Nationaltrainer Rob Page hat eine Frage nach dem bevorstehenden Ende der Ära Gareth Bale zurückgewiesen.

"Darüber will ich jetzt nicht sprechen, weil wir am Dienstag ein Spiel gegen England haben. Ich bin riesig enttäuscht. Es war ein großer Erfolg für uns, sich zu qualifizieren. Heute sind wir einfach bestraft worden", sagte Page nach der 0:2-Niederlage gegen Iran, die der Coach als "absolut verdient" bezeichnete.

Der WM-Außenseiter hatte schon vor den zwei ganz späten Toren die deutlich besseren Chancen. Bale ist 33 Jahre alt und kommt bei seinem Verein Los Angeles FC nur noch sporadisch zum Einsatz.

Der frühere Champions-League-Sieger war über weite Strecken der Iran-Partie abgetaucht und erzielte diesmal - im Gegensatz zum 1:1 gegen die USA - auch kein Tor. 

+++ 14:27 Uhr: Ausfallzeit von Brasilien-Star enthüllt +++

Es war ein Schock für die brasilianischen Titelhoffnungen, als PSG-Star Neymar Jr. kurz vor Spielende beim 2:0-Auftakterfolg über Serbien mit einem angeschwollenen Knöchel das Feld verlassen musste. Jetzt enthüllt "Sport.es" die mutmaßliche Ausfallzeit des Superstars.

Brasilien plane demnach, Neymar in der Gruppenphase nicht mehr zum Einsatz kommen zu lassen. Der Dribbelkünstler solle nur am dritten Gruppenspieltag gegen Kamerun nur dann zum Einsatz kommen, wenn das Weiterkommen Brasiliens gefährdet ist, berichtet die spanische Zeitung.

Ein Einsatz gegen die Schweiz am kommenden Montag (17:00 Uhr) sei dagegen keine Option. Neymar konzentriere sich dagegen voll auf seine geplante Rückkehr im Achtelfinale, so der Bericht weiter.

+++ 14:23 Uhr: Neuer appelliert an deutsche Fans +++

Manuel Neuer erhofft sich für das WM-"Endspiel" der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Spanien am Sonntag Rückenwind durch den Anhang.

"Es ist wichtig, dass wir die Unterstützung der deutschen Fans und unserer Gesellschaft bekommen, dass wir gepusht werden und davon profitieren. Das war nicht immer der Fall", sagte der Kapitän im "ARD"-Interview.

-> Mehr dazu hier!

+++ 14:22 Uhr: Argentinien will für Maradona spielen +++

Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni will am Samstag auch für Diego Maradona das WM-Ruder herumreißen. Die Fußball-Legende war vor genau zwei Jahren am 25. November 2020 gestorben. "Hoffentlich können wir Maradona eine Freude bereiten, vielleicht schaut er uns ja aus dem Himmel zu. Immer wenn wir Bilder von ihm sehen, ist es unglaublich, dass er nicht mehr hier bei uns ist", sagte Scaloni am Freitag.

"Die Niederlage war ein harter Schlag, den wir wegstecken mussten. Jetzt müssen wir zurückschlagen. Wir brauchen noch vier oder sechs Punkte", sagte Scaloni.

+++ 14:14 Uhr: Was steckte hinter Ronaldos Griff in die Hose? +++

Ein Kaugummi? Ein Energieriegel? Oder am Ende doch etwas ganz anderes? Der seltsame Griff von Portugals Superstar Cristiano Ronaldo in seine Hose beim WM-Auftakt gegen Ghana hat in den sozialen Netzwerken und in portugiesischen Medien für Rätselraten und Spekulationen gesorgt.

Vom 3:2 gegen Ghana wurden Fotos und Videos veröffentlicht, die zeigten, wie Ronaldo sich während der Partie in die Hose griff, dort sekundenlang etwas suchte, die Hand wieder herauszog und etwas in den Mund steckte.

-> Mehr dazu hier!

+++ 13:32 Uhr: Weiterer Protest? DFB fällt Entscheidung +++

Die deutsche Nationalmannschaft plant für das möglicherweise vorentscheidende Gruppenspiel gegen Spanien (Sonntag, 20:00 Uhr) scheinbar keine weitere Protestaktion.

"Wir haben unsere Position klargemacht in den letzten Tagen. Es ist hart für mich darüber wieder zu sprechen, aber unser Fokus ist zu 100 Prozent auf dem Fußball", sagte DFB-Star Kai Havertz auf der Pressekonferenz vor dem zweiten Gruppenspiel.

Bei der 1:2-Auftaktpleite gegen Japan hatte die DFB-Elf mit einer Hand-vor-den-Mund-Geste für Aufsehen gesorgt. Sie sendete damit ein Zeichen an die FIFA, die ihnen das Tragen der "One Love"-Kapitänsbinde verboten hatte.

+++ 13:25 Uhr: Dänemark-Coach will Eriksen klonen +++

Dänemarks Nationaltrainer Kasper Hjulmand setzt beim wichtigen WM-Vorrunden-Spiel gegen Weltmeister Frankreich auf die Qualität seines Spielmachers Christian Eriksen.

"Ich würde ihn gern klonen. Ich hätte ihn gern hinten im eigenen Strafraum und vorne vor dem anderen Tor", sagte der frühere Bundesliga-Coach von Mainz 05 bei seiner Pressekonferenz zum zweiten Gruppenspiel gegen Frankreich am Samstag (17:00 Uhr MEZ/ARD und MagentaTV).

"Ich habe schon an meinem ersten Arbeitstag als Nationaltrainer das gleiche gesagt wie mein Vorgänger Age Hareide und dessen Vorgänger Morten Olsen: Christian ist das Herzstück dieses Teams", sagte Hjulmand weiter.

Der 30 Jahre alte Eriksen erlitt im vergangenen Jahr bei der EM 2021 einen Herzstillstand, setzte seine Karriere danach aber mit einem Herzschrittmacher fort. Im Sommer wurde der Mittelfeldspieler sogar vom englischen Rekordmeister Manchester United verpflichtet.

+++ 13:15 Uhr: Iran darf weiter träumen +++

Erst verhaltenes Mitsingen bei der Hymne, dann ein lautes sportliches Statement: Der Iran kann bei der Fußball-Weltmeisterschaft etwas überraschend weiter vom Achtelfinale träumen.

Ungeachtet der politischen Unruhen in der Heimat bezwang das Team von Trainer Carlos Queiroz Wales um Rekordbrecher Gareth Bale völlig verdient mit 2:0 (0:0) - dank zwei Treffern in der Nachspielzeit.

-> Hier geht's zum Spielbericht!

+++ 13:00 Uhr: De Bruyne hadert trotz Sieg +++

Trotz Belgiens WM-Auftaktsieg gegen Kanada brodelt es in Kevin De Bruyne. Der Mittelfeldstar von Manchester City ist nicht zufrieden. Weder mit sich, noch mit den Red Devils.

"Als Mannschaft müssen wir mutiger sein, auch am Ball. Ich habe mich dem Niveau der gesamten Mannschaft angepasst und das hat nicht gereicht. Ich erwarte viel mehr", sagte der 31 Jahre alte Weltklassespieler im belgischen Trainingsquartier. 

Belgien war mit einem glücklichen 1:0 gegen Außenseiter Kanada ins Turnier in Katar gestartet. Nächster Gegner ist am Sonntag Marokko.

+++ 12:11 Uhr: Scholz lobt DFB-Geste +++

Bundeskanzler Olaf Scholz hat die deutschen Fußball-Nationalspieler für deren "deutliches" Zeichen gegen den Weltverband FIFA bei der WM in Katar gelobt.

Die Profis der DFB-Auswahl hatten sich vor dem ersten Spiel gegen Japan (1:2) beim Mannschaftsfoto demonstrativ die Hand vor den Mund gehalten, nachdem die FIFA das Tragen der "One Love"-Kapitänsbinde verboten hatte.

"Ich habe mich gefreut, dass unsere Fußballer ein Zeichen für eine offene Gesellschaft setzen wollten", sagte Scholz (SPD) in einem "Focus"-Interview. "Und es bleibt festzuhalten: Die Spieler des deutschen Teams haben einen Weg gefunden, ein deutliches Zeichen zu setzen."

Auf der Tribüne hatte Innenministerin Nancy Faeser während der Japan-Partie die "One Love"-Binde getragen und dabei auch neben FIFA-Präsident Gianni Infantino gesessen. Ob er selbst nach Katar reise, ließ Scholz offen. "Das entscheide ich, wenn es so weit ist", antwortete der Bundeskanzler auf die Frage nach den Reiseplänen, sollte Deutschland das Finale erreichen. Der DFB-Auswahl droht derzeit das Vorrundenaus. Ähnlich ausweichend antwortete Scholz auch auf die Frage, ob er dann die "One Love"-Binde trüge: "Alles zu seiner Zeit."

+++ 12:21 Uhr: Kein Glaube an DFB-Team +++

Fast die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland geht vor dem Spiel gegen Spanien bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar von einer weiteren Niederlage der deutschen Nationalmannschaft aus.

13 Prozent glauben stattdessen an ein Unentschieden, einen Sieg erwartet nur rund jeder Zehnte (11 Prozent). Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) gab an, das Spiel gegen Spanien nicht live im Fernsehen verfolgen zu wollen. Lediglich jeder Dritte plant, die Partie live anzuschauen.

Die Niederlage gegen Japan hat bei den meisten Befragten unterdessen keine starken Gefühle ausgelöst. 36 Prozent gaben an, Gleichgültigkeit zu verspüren, überrascht von dem Ergebnis waren lediglich 7 Prozent.

+++ 11:58 Uhr: Wirtz spricht über WM-Aus +++

Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz von Bundesligist Bayer Leverkusen hat die Entscheidung von Bundestrainer Hansi Flick, ihn nicht in den WM-Kader für Katar zu berufen, komplett akzeptiert.

"Ich war einfach noch nicht so weit, dass der Trainer sich zu einhundert Prozent auf mich verlassen kann, weil ich noch keine Spielminute hatte, noch kein richtiges Training mit Zweikämpfen", sagte der 19-Jährige im Interview mit "Transfermarkt.us".

Weitere Aussagen - auch über Jamal Musiala - gibt es hier!

+++ 11:37 Uhr: FIFA mahnt Regenbogen-Zulassung an +++

Der Fußball-Weltverband FIFA hat nach "dpa"-Informationen bei den katarischen Behörden und beim WM-Organisationskomitee die Zulassung von Regenbogenfarben in den Stadien angemahnt.

Die FIFA hatte vor der Endrunde bekannt gegeben, dass Regenbogensymbole erlaubt seien. Zuletzt war es aber vermehrt zu Zwischenfällen gekommen, bei denen Fans vor den Spielen entsprechende Utensilien abgenommen worden waren.

+++ 11:12 Uhr: Iranische Spieler singen Hymne mit +++

Die Fußball-Nationalspieler des Irans haben vor ihrem zweiten WM-Spiel gegen Wales bei der eigenen Nationalhymne allesamt wieder mitgesungen.

Von den Anhängern auf den Rängen gab es dafür anfangs leichte Pfiffe, die sich aber schnell mit Jubel mischten. Auf den Rängen waren allerdings auch in Tränen aufgelöste Fans zu sehen.

Zum Auftakt gegen England (2:6) hatte die Mannschaft noch ein Zeichen der Solidarität an die Regime-Kritiker in der Heimat gesetzt und während der eigenen Hymne geschwiegen.

+++ 11:11 Uhr: DFB-Team will "Turnaround" gegen Spanien schaffen +++

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will nach dem WM-Fehlstart gegen Japan den Bock umstoßen.

"Wir haben einen schlechten Moment, aber das Spiel kann der Turnaround für uns sein", sagte Kai Havertz vor dem zweiten Turnierspiel am Sonntag (20:00 Uhr MEZ/ZDF und MagentaTV) gegen Spanien: "Wir haben davon geträumt, solche Spiele zu spielen."

+++ 10:54 Uhr: Große Aufregung um niederländische Fake-Brüste +++

Die Fußball-WM in Katar hat ihren nächsten Fan-Aufreger: Kult-Fan Harry Goudsblom darf im Wüstenstaat sein auffälliges Markenzeichen nicht tragen. Im Normalfall besucht der Niederländer die Spiele seiner Nationalmannschaft mit riesigen, aufblasbaren Brüsten unter dem Oranje-Trikot. Nicht so in Katar.

 "Anfangs gab es überhaupt keine Probleme, nicht mit der Polizei, nicht mit der Security, alle wollten sogar Selfies mit mir machen, alles lief gut", erklärte Goudsblom dem "Algemeen Dagblad".

Es folgte allerdings ein Umschwung: "Nach dem Spiel beim Feiern tauchte auf einmal ein übereifriger Polizist auf und fing an, sich schwierig zu verhalten. Dann musste ich das Stadiongelände verlassen, begleitet von zwanzig Polizisten. Und nebenbei musste ich auch noch meine Brüste abnehmen. Sie sagten, es sei zu 'unmännlich'."

Besonders absurd: Goudsblom zählte zur Riege der bezahlten Fans, die in Katar für gute Stimmung sorgen sollen. Doch offenbar geht das Verständnis von "guter Stimmung" bei Ausrichter und Fans auseinander.

+++ 10:42 Uhr: Iran-Keeper fällt gegen Wales aus +++

WM-Außenseiter Iran startet seine zweite Partie bei dem Turnier in Katar ohne den am Kopf verletzten Ali Beiranvand. Der 30-Jährige, der gegen England (2:6) eine Gehirnerschütterung erlitten hatte, sitzt gegen Wales zunächst auf der Bank.

Stattdessen beginnt Hossein Hosseini, der gegen England bereits eingewechselt wurde. Nach Informationen der "Deutschen Presse-Agentur" hatte die FIFA dem iranischen Verband mitgeteilt, dass der Torhüter nicht spielen sollte. Die letzte Entscheidung über einen Einsatz lag aber beim iranischen Verband.

Wales wagt nach dem 1:1 gegen die USA etwas mehr Offensive. Stürmer Kieffer Moore, der gegen die USA erst eingewechselt wurde, darf an der Seite von Starspieler Gareth Bale beginnen. Der zuvor länger verletzte Routinier Joe Allen sitzt zunächst auf der Bank. Iran würde bei einer zweiten Niederlage schon sicher aus dem Turnier ausscheiden.

+++ 10:37 Uhr: Lewandowski darf weiter Polens Elfmeter schießen +++

Robert Lewandowski ist trotz seines verschossenen Strafstoßes unverändert der erste Elfmeterschütze der polnischen Fußballer. "Robert ist weiter unsere Nummer eins. Als Stürmer wird er die Entscheidung treffen, ob er schießt oder den Ball weitergibt. Er fühlt sich bereit, um für Polen zu treffen", sagte Nationaltrainer Czeslaw Michniewicz am Freitag in Doha über den Angreifer des FC Barcelona.

Lewandowski war beim 0:0 im ersten WM-Gruppenspiel gegen Mexiko in der zweiten Hälfte am gegnerischen Torhüter Guillermo Ochoa gescheitert. Der Ex-Spieler von Bayern München wartet weiter auf das erste WM-Tor seiner Karriere.

Polen trifft am Samstag auf Saudi-Arabien, das zum Auftakt sensationell Argentinien um Superstar Lionel Messi bezwungen hatte. "Sie standen hoch, es war sehr intensiv. Wir wissen genau, dass sie pressen werden", analysierte Michniewicz.

+++ 10:20 Uhr: Fünf Millionen Deutsche sehen Richarlisons Traumtor +++

Auch der erste Aufritt von Rekordweltmeister Brasilien hat den eher bescheidenen Trend bei den TV-Einschaltquoten in Deutschland nicht ändern können. Den 2:0-Erfolg der Selecao gegen Serbien mit dem Traumtor von Richarlison sahen in der Live-Übertragung des "ZDF" 5,02 Millionen Fußball-Fans. Der Marktanteil betrug 19,1 Prozent.

Das 3:2 von Ex-Europameister Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo gegen Ghana verfolgten im "Zweiten" 3,68 Millionen (MA: 21,9 Prozent). Beim torlosen Unentschieden zwischen Südkorea und Uruguay verzeichnete der Mainzer Sender 2,26 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (MA: 24,4 Prozent). 

+++ 10:17 Uhr: Frankreich gegen Dänemark auf Revanche aus +++

Nach zwei Niederlagen in der Nations League sinnt Frankreich bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar gegen Dänemark auf Revanche. "Wir brauchen keine Extra-Motivation. Sie sind ein sehr starkes Team, das Spiel wird für uns entscheidend werden", sagte Kapitän Hugo Lloris vor dem Topspiel der Gruppe D am Samstag (17:00 Uhr/"ARD" und "MagentaTV").

Es sei ein "anderer Wettbewerb", sagte Lloris, der einen "harten Kampf" erwartet. Nach dem 4:1-Auftakterfolg gegen Australien geht der Titelverteidiger beruhigt ins Spiel. "Dänemark wird nach ihrem Unentschieden alles für den Sieg tun. Wir müssen auf alles gefasst sein", sagte Lloris.

In diesem Jahr war Dänemark in beiden Vergleichen in der Nations League als Sieger vom Platz gegangen. "Wir kennen sie, sie kennen uns. Wir haben aus den Niederlagen gelernt", sagte Trainer Didier Deschamps. 

+++ 09:48 Uhr: Sorgen um weiteren WM-Fahrer des FC Bayern +++

Offensivspieler Kingsley Coman vom FC Bayern hat am Donnerstag bei der Fußball-WM in Katar das Training der französischen Nationalmannschaft abgebrochen.

Ein vom Journalisten Andréa La Perna auf Twitter veröffentlichtes Video zeigt Coman, wie er während der Einheit in den Katakomben verschwindet. Der 26 Jahre alte Flügelstürmer läuft dabei etwas unrund.

Mehr dazu hier!

+++ 09:31 Uhr: Interne Kritik der DFB-Stars an Spielerfrauen-Besuch? +++

Der überraschende Familienbesuch im Teamhotel der deutschen Fußball-Nationalspieler nach der Auftaktniederlage bei der WM in Katar sorgt einem Medienbericht zufolge intern für Ärger.

Mehr dazu hier!

+++ 09:17 Uhr: Schulfrei in Ecuador +++

Es gibt Länder mit deutlich größerer WM-Euphorie als Deutschland. Zum Beispiel in Lateinamerika. In Ecuador etwa gilt während der WM-Spiele von La Tri, wie das Nationalteam genannt wird, schul- und unifrei.

Schüler, Studenten, Lehrer und Dozenten können in der Zeit ihren Alltag unterbrechen, um Fußball zu schauen. Das teilte das Bildungsministerium des Landes offiziell vor dem zweiten WM-Spiel Ecuadors gegen die Niederlande in Katar mit. Die Erlaubnis wurde mit dem Ziel ausgesprochen, "zum Zugehörigkeitsgefühl, zur nationalen Einheit und zum ecuadorianischen Stolz beizutragen". 

+++ 09:15 Uhr: DFB ersetzt Sponsor mit "One Love"-Symbol +++

Nach dem Rückzug von Sponsor Rewe hat der Deutsche Fußball-Bund dessen Logo auf der Werbetafel im WM-Medienzentrum der Nationalmannschaft in Al-Shamal mit dem "One Love"-Symbol ersetzt. 

-> Mehr dazu hier!

+++ 08:57 Uhr: Neymar meldet sich zu Wort +++

Brasiliens Fußball-Superstar Neymar hat die Hoffnung auf ein WM-Comeback offenbar längst nicht aufgegeben. Nach seiner Sprunggelenksverletzung beim 2:0-Auftaktsieg gegen Serbien meldete sich der 30-Jährige via Instagram mit einem philosophischen Post.

"Glauben haben", lautete die Überschrift der Buchseite, die der Angreifer von Paris Saint-Germain postete. "Das ist daran zu glauben, dass alles trotz Chaos gut sein wird. Das ist die Sicherheit, dass das Beste noch bevorsteht. Es ist das Verständnis dafür, dass alles seine Zeit hat", hieß es unter anderem darin. 

+++ 08:15 Uhr: Power Ranking: DFB-Team abgehängt +++

Die Fußball-WM 2022 in Katar ist gestartet. Welche Chancen kann sich die deutsche Nationalmannschaft nach der peinlichen Auftakt-Niederlage gegen Japan ausrechnen? Kann der von Verletzungen gebeutelte Titelverteidiger Frankreich erneut triumphieren? Wer könnte für eine Überraschung sorgen?

Das große Power Ranking klärt auf!

+++ 07:51 Uhr: Wirbel um Ritter-Kostüm +++

Englische Fans als Kreuzritter verkleidet - ein Bild, das man von großen Turnieren durchaus gewöhnt ist. In Katar kommt die Verkleidung aber weniger gut an.

In einem Video bei Twitter ist zu sehen, wie verkleidete Three-Lions-Anhänger vor dem Spiel gegen den Iran abgewiesen werden.

Das Kostüm in Anlehnung an den heiligen Schutzpatron St. George soll in Katar Konnotationen mit den Kreuzzügen hervorgerufen haben, eine Reihe von Religionskriegen, die im Mittelalter von Christen gegen Muslime geführt wurden.

+++ 07:46 Uhr: Zweifel an Hansi Flick im DFB-Team +++

Zwei Tage vor dem "Endspiel" bei der Fußball-WM 2022 in Katar gegen Spanien herrscht Unruhe im Lager der deutschen Nationalmannschaft. Teamintern soll es nach dem Auftakt-Debakel gegen Japan auch Zweifel an Bundestrainer Hansi Flick geben. Der wiederum verfolgt wohl einen Notfallplan mit einem Star des FC Bayern. -> Mehr dazu hier!

+++ 07:22 Uhr: Flick plant gegen Spanien mit freien Köpfen +++

Mit Mut, Charakter und freien Köpfe gegen Spanien: Für das Endspiel gegen den drohenden WM-K.o. aktiviert Hansi Flick jetzt auch alle mentalen Kräfte. Mehr dazu hier!

+++ 07:20 Uhr: Lahm warnt vor Schuldzuweisungen +++

Philipp Lahm sieht angesichts des drohenden Ausscheidens der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar die Führungsspieler in der Pflicht. Im "Endspiel" gegen Spanien am Sonntag (20:00 Uhr MEZ/ZDF und MagentaTV) seien "die Jungs gefordert, die solche oder ähnliche Situationen in ihren Klubs schon zigfach erlebt haben", sagte Lahm dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland".

Der Weltmeister-Kapitän von 2014 ist optimistisch. "Die Qualität, die individuelle Klasse, um auch dort zu bestehen, haben wir nach wie vor", betonte er. Die DFB-Auswahl dürfe jetzt aber "nicht den Fehler machen, sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe zu schieben – das wäre das Schlimmste, was passieren kann".

Auch Lahm übte Kritik an den Auswechslungen von Bundestrainer Hansi Flick beim 1:2 zum Auftakt gegen Japan: "Dadurch ging die Stabilität, die Sicherheit verloren."

Außerdem mangle es in der deutschen Defensive an der Abstimmung. Lahm: "Wir sind hier bei einer WM. Wenn ich an Jérôme Boateng oder Benedikt Höwedes 2014 denke – die hatten die Gier, jeden Zweikampf zu gewinnen. Genau das habe ich in den entscheidenden Situationen vermisst."

+++ 07:17 Uhr: Richarlison spricht über sein Zaubertor +++

Die Flaute brachte Richarlison fast zur Verzweiflung. Keine gescheiten Pässe, keine maßgenauen Flanken - also zählte er seine Mitspieler zur Pause erstmal an. "Ich habe meinen Kollegen in der Halbzeit gesagt, dass ich Bälle brauche. Und ihnen versprochen: Wenn ich Bälle bekomme, werde ich treffen", berichtete der brasilianische Mittelstürmer. Gesagt, getan - und wie! Nach einem Abstaubertor in der 62. Minute schuf er in der 73. Minute ein Kunstwerk.

Nach Außenristflanke von Vinicius Junior von der linken Seite lupfte der Angreifer von Tottenham Hotspur den Ball mit dem ersten Kontakt über den eigenen Kopf, drehte sich einmal um die eigene Achse und vollendete wuchtig per Seitfallzieher ins linke Eck zum 2:0-Endstand gegen Serbien. "Es war ein wunderschönes Tor, es war akrobatisch - wahrscheinlich eines der schönsten meiner Karriere und auch des Turniers", meinte Richarlison. 

Er habe allerdings sowohl bei Fluminense als auch bei Everton schon ähnliche Treffer erzielt, führte der 25-Jährige aus: "Es macht mich glücklich, Tore zu schießen. Man muss immer heiß darauf sein, Tore zu schießen. Wenn ich im nächsten Spiel einen Ball bekomme, werde ich ihn wieder reinschießen." Die Schweiz und Kamerun sollten also gewarnt sein.

+++ 07:16 Uhr: Van Gaal schwärmt von Gakpo +++

Der niederländische Nationaltrainer Louis van Gaal hat Cody Gakpo eine große Zukunft vorhergesagt. Für den 71-Jährigen hat der Torschütze zur Führung gegen den Senegal das Potenzial, bereits die laufende WM zu prägen.

"Er ist ein Spieler mit ganz viel Talent, aber er ist sehr jung. Ob er hier schon zum Star wird, weiß ich nicht. Aber das Potenzial hat er. Er kann ein Star werden", sagte van Gaal vor dem zweiten Spiel gegen Ecuador am Freitag (17:00 Uhr MEZ/ARD und MagentaTV). Den Auftakt hatte die Elftal gegen den Senegal 2:0 gewonnen.

Ein fertiger Profi ist Gakpo mit seinen 23 Jahren laut van Gaal noch lange nicht. "Er entwickelt sich noch und hat noch viel Luft nach oben. Aber er hat die Persönlichkeit, um es zu schaffen", betonte der Bondscoach. Gakpo wird von van Gaal als offensiver Mittelfeldspieler hinter der Doppelspitze eingesetzt. Der Profi von der PSV Eindhoven ist momentan enorm wichtig für die Oranje-Offensive, da Stürmerstar Memphis Depay nach einer langen Verletzungspause noch nicht fit für 90 Minuten ist.

+++ 07:13 Uhr: Addo fordert mehr afrikanische Teams +++

Ghanas Trainer Otto Addo hat sich für eine Erhöhung der afrikanischen Teilnehmer bei Fußball-Weltmeisterschaften ausgesprochen.

"Das Turnier ist nicht unter gleichen Voraussetzungen gestartet. Afrika hatte weniger Plätze, was nicht fair ist", sagte der gebürtige Hamburger in Doha. Afrika stellt in Ghana, dem Senegal, Kamerun, Tunesien und Marokko fünf Teilnehmer. Aus Europa kommen 13 Mannschaften, aus Asien sechs, aus Südamerika vier sowie vier aus Mittel- und Nordamerika.

Beim Turnier in Katar haben erstmals alle Trainer der afrikanischen Teams Wurzeln in dem jeweiligen Land. Nach dem ersten Spieltag hat jedoch noch keine der fünf Mannschaften ein Spiel gewonnen. "Die afrikanischen Teams haben nicht gewonnen, aber sie haben alle mitgehalten mit den Gegnern. Die Ergebnisse sind nicht gut und wir müssen uns verbessern", sagte Addo. Die Wahrscheinlichkeit, einen Sieg zu feiern, sei bei nur fünf Mannschaften allerdings auch geringer als etwa bei den Europäern.

+++ 07:02 Uhr: Brasilien bangt um Neymar +++

Brasiliens Fußball-Superstar Neymar hat im WM-Auftaktspiel gegen Serbien (2:0) am Donnerstag eine Verstauchung des rechten Knöchels erlitten. "Es gab einen direkten Kontakt mit dem Knie des serbischen Spielers", sagte Teamarzt Rodrigo Lasmar am späten Abend nach dem Spiel in Lusail: "Wir haben direkt die Behandlung gestartet, auf der Bank schon mit Physiotherapie angefangen. Wir müssen 24 bis 48 Stunden warten, um eine genauere Diagnose abgeben zu können."

Coach Tite gab sich aber zuversichtlich, dass der Ausnahmespieler bald wieder mitwirken kann.

Neymar, Stürmer von Paris Saint-Germain, war nach einem Foul von Nikola Milenkovic in der Schlussphase ausgewechselt worden, unter Tränen ließ er sich das Fußgelenk mit Eis kühlen. Später humpelte er durch die Mixed Zone.

Nationaltrainer Tite zeigte sich dennoch optimistisch, "dass Neymar die WM weiterspielen kann". Vor einer weiteren Untersuchung muss das Abschwellen des Knöchels abgewartet werden. Brasilien spielt am Montag gegen die Schweiz.

+++ 24.11.2022, 22:04 Uhr: Richarlison zaubert Brasilien zum Sieg +++

Pelé bestellte - und Brasilien zauberte. Mit der Motivation seiner größten Fußball-Ikone hat der Rekordweltmeister die Jagd auf den sechsten WM-Titel glanzvoll eröffnet.

Superstar Neymar, Doppel-Torschütze Richarlison und die anderen Ballartisten bezwangen Serbien an dem Ort 2:0 (0:0), wo sie am 18. Dezember unbedingt den "Hexacampeonato" feiern wollen: im Finalstadion von Lusail.

-> Hier geht's zum Spielbericht!

+++ 24.11.2022, 20:43 Uhr: Wales bestätigt Regenbogen-Go +++

Die walisischen Fans dürfen bei den kommenden Spielen bei der Fußball-WM in Katar mit ihren Hüten und Fahnen in Regenbogenfarben ins Stadion, ohne Sanktionen fürchten zu müssen. Das teilte der Fußball-Verband von Wales bei Twitter mit.

Der Weltverband FIFA hätte das vor dem Gruppenspiel am Freitag gegen den Iran bestätigt. "Alle WM-Austragungsorte wurden kontaktiert und angewiesen, die vereinbarten Regeln und Vorschriften einzuhalten", teilten die Waliser mit.

Walisische Fans hatten zum WM-Start Ärger beim Einlass ins Stadion bekommen, weil sie Hüte in Regenbogenfarben getragen hatten. Diese wurden weiblichen Anhängern vor dem 1:1 ihres Teams gegen die USA am Montagabend im Ahmad bin Ali Stadion von Al-Rajjan abgenommen. Die traditionellen Kopfbedeckungen namens Buckets hatten Fans mit farbigen Streifen als Zeichen der Solidarität mit der LGBTQI+-Community herstellen lassen.

*Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.

03.12.2022 16:00
Niederlande
Niederlande
3
2
Niederlande
USA
USA
USA
1
0
03.12.2022 20:00
Argentinien
Argentinien
2
1
Argentinien
Australien
Australien
Australien
1
0
04.12.2022 16:00
Frankreich
Frankreich
3
1
Frankreich
Polen
Polen
Polen
1
0
04.12.2022 20:00
England
England
3
2
England
Senegal
Senegal
Senegal
0
0
05.12.2022 16:00
Japan
Japan
1
1
1
1
Japan
Kroatien
Kroatien
Kroatien
3
0
1
1
05.12.2022 20:00
Brasilien
Brasilien
4
4
Brasilien
Südkorea
Südkorea
Südkorea
1
0
06.12.2022 16:00
Marokko
Marokko
0
Marokko
Spanien
Spanien
Spanien
0
06.12.2022 20:00
Portugal
Portugal
0
Portugal
Schweiz
Schweiz
Schweiz
0

Torjäger 2022 in Katar

#Spieler11mTore
1FrankreichKylian Mbappé05
2SpanienÁlvaro Morata03
NiederlandeCody Gakpo03
FrankreichOlivier Giroud03
ArgentinienLionel Messi13