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Segeln

Boris Herrmann im Ziel der Transatlantik-Regatta

24.11.2022 08:25
Die zwölfte Auflage des Segel-Klassikers absolvierte Boris Herrmann in 14 Tagen, 15 Stunden, 21 Minuten und 41 Sekunden
© Loic Venance/AFP/dpa
Die zwölfte Auflage des Segel-Klassikers absolvierte Boris Herrmann in 14 Tagen, 15 Stunden, 21 Minuten und 41 Sekunden

Der Hamburger Weltumsegler Boris Herrmann hat bei der Route du Rhum das Ziel erreicht. Am frühen Morgen des 24. November kreuzte er mit seiner Rennyacht "Malizia - Seaexplorer" um 5.36 Uhr deutscher Zeit die Ziellinie als 24. der Imoca-Klasse.

Wenig später machte der 41-Jährige am Dock im Hafen von Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe fest. Dort wurde er nach dem Finale der 3542 Seemeilen langen Regatta von Saint-Malo über den Atlantik von seinem Team in karibischer Nacht stürmisch begrüßt.

Die zwölfte Auflage des alle vier Jahre ausgetragenen Klassikers absolvierte Herrmann in 14 Tagen, 15 Stunden, 21 Minuten und 41 Sekunden. Damit brauchte er 2 Tage, 21 Stunden, 45 Minuten und 16 Sekunden länger als Imoca-Sieger Thomas Ruyant.

Für Herrmann war es die erste Soloregatta seit der Vendée Globe, die er am 28. Januar 2021 als Fünfter beendet hatte. Mit dem jungen Neubau "Malizia - Seaexplorer" bestritt er die Route du Rhum in der Optimierungsphase des Bootes defensiv und vermied ein hohes Risiko. Technische Probleme hatten ihn zudem zur Vorsicht gezwungen. Das Minimalziel der Teilnahme aber ist erreicht: Herrmann hat sich mit der absolvierten Route du Rhum für die Vendée Globe 2024/2025 qualifiziert.