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Skispringen

Skisprung-Star vor Wechsel nach Estland?

17.11.2022 08:50
Sophie Sorschag plant im Skispringen das Team zu wechseln
© Koji Aoki via www.imago-images.de
Sophie Sorschag plant im Skispringen das Team zu wechseln

Sophie Sorschag sorgte mit ihrer Wechsel-Ankündigungen im Skispringen zuletzt für großes Aufsehen. Eine heiße Spur führt nun offenbar nach Estland.

Für welche Nation geht Sophie Sorschag künftig im Skispringen an den Start? 2021 gewann die 24-Jährige mit der österreichischen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Oberstdorf noch die Goldmedaille.

Künftig wird die Wintersportlerin jedoch wohl nicht mehr für den ÖSV an Wettkämpfen teilnehmen.

"Paukenschlag" im Skispringen

"In Österreich ist die Tür leider zu. Am 27. April wurde ich total unvorbereitet vom Verband ausgeschlossen. Deshalb und da ich meinen geliebten Sport weiterhin ausüben möchte, musste ich den Nationenwechsel beantragen", wurde Sorschag zuletzt von der "Kronen Zeitung" zitiert. Das Blatt schrieb in diesem Zusammenhang gar von einem "Paukenschlag".

"Es gibt mehrere Optionen, hoffentlich können wir das bald abschließen", führte die Noch-Österreicherin aus. Offenbar könnte es Sorschag in das Skisprung-Team Estlands ziehen.

Skispringen: Heiße Spur führt nach Estland

Wie die Zeitung "Ohtuleht" berichtet, will die 24-Jährige das baltische Land im Skispringen vertreten. "Ich werde mich nächste Woche damit befassen", wird Rauno Loit, Mitglied des Management-Teams Estlands, vom Boulevardblatt zitiert.

In Österreich sorgte Sorschags pikante Ankündigung indes für Verwunderung. "Für uns ist es schade, denn wir wollten sie behalten. Aber Sorschag selbst hat im Juni von sich aus den Antrag auf den Nationenwechsel bei der Präsidialkonferenz eingereicht", reagierte ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher gegenüber der "Kronen Zeitung" auf die Neuigkeiten.

Bezüglich eines möglichen Wechsels stehen Sorschag allerdings noch bürokratische Hürden im Weg. Laut "Ohtuleht" akzeptiert Estland keine doppelte Staatsbürgerschaft. Das letzte Wort scheint in der brisanten Skisprung-Angelegenheit also noch lange nicht gesprochen.