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Biathlon

Biathlon-Star spricht über "unglaubliche Erfahrung"

03.10.2022 13:38
Biathlon-Star Elvira Öberg blickte auf die Saison 2021/22 zurück
© IMAGO/JON OLAV NESVOLD
Biathlon-Star Elvira Öberg blickte auf die Saison 2021/22 zurück

In der vergangenen Wintersport-Saison wurde Biathlon-Star Elvira Öberg in der Weltcup-Gesamtwertung starke Zweite. Auch bei den Olympischen Spielen in Peking räumte die Schwedin ab. Nun sprach die 23-Jährige über ihren steilen Aufstieg.

"Ich kann nicht sagen, dass ich solche Ergebnisse erwartet hätte", gab sich Öberg in einem Interview mit dem Portal "biathlonworld.com" kleinlaut. Die 23-Jährige betonte aber: "Ich wusste, dass ich mich im Sommer 2021 enorm verbessert hatte und dass es möglich sein würde, zum ersten Mal im IBU Weltcup zu gewinnen."

Den Gesamtweltcup der Biathletinnen schloss Öberg hinter der Norwegerin Marte Olsbu Röiseland als Zweite ab. Öberg hatte zudem das Pech, dass sie in drei weiteren Wertungen lediglich Zweite wurde. So fehlten ihr im Sprint, im Massenstart und in der Verfolgung jeweils nur wenige Punkte für den Gewinn der kleinen Kristallkugel.

"Es war eine völlig neue Erfahrung für mich", betonte Öberg und blickte zurück: "2019/2020 wurde ich 24., 2020/2021 war ich 12. In der vergangenen Saison wurde ich Zweite hinter Marte, und es war eine unglaubliche Erfahrung, mich daran zu gewöhnen, auf dem Podium zu stehen."

Elvira Öberg "stolz" auf Umgang mit Staffel-Druck

Auch bei den Olympischen Spielen in Peking überragte Öberg mit Silbermedaillen im Sprint und in der Verfolgung sowie Gold in der Staffel.

Den Olympischen Sprint hatte die Schweden während der ganzen Saison im Kopf. "Ich hatte das Gefühl, dass das der Wettbewerb war, in dem ich liefern sollte." Durch ein fehlerfreies Schießen katapultierte sich Öberg aufs Podest - und tankte Selbstvertrauen für die Staffel.

Dort als Schlussläuferin für die favorisierten Schwedinnen anzutreten, sei für die Biathletin "keine leichte Aufgabe" gewesen. "Ich bin stolz darauf, wie ich mit dem Druck umgegangen bin", sagte Öberg.