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Biathlon

23 Millionen Euro! Antholz macht sich schick für Olympia

26.09.2022 13:03
Antholz ist Olympia-Standort 2026
© Christian Einecke via www.imago-images.de
Antholz ist Olympia-Standort 2026

Beim Forum Nordicum in Slowenien haben internationale Sportjournalisten zuletzt drei Tage lang die Zukunft des nordischen Skisports diskutiert. Einige Aufmerksamkeit wurde dabei dem Standort Antholz, wo 2026 die olympischen Biathlon-Wettkämpfe stattfinden sollen, zuteil.

Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele in dreieinhalb Jahren in Südtirol auf Hochtouren. Auch in Antholz, berühmt für sein riesiges Angebot an Langlaufloipen und bereits sechs Mal Austragungsstätte von Biathlon-Weltmeisterschaften, wird fleißig gearbeitet.

Beim Forum Nordicum stellten Repräsentanten aus Antholz jetzt den Fortschritt der Arbeiten hinsichtlich der Winterspiele 2026 vor und führten die bisher veranschlagten Kosten transparent auf.

Biathlon-Stadion in Antholz erhält Waffenlager

So kostet die neue Beschneiungsanlage samt Wasserspeicher stolze 6,5 Millionen Euro. Ebenfalls nicht ganz günstig sind die Umbauten in und rund um die Südtirol Arena, die überwiegend vom IOC vorgegeben wurden. Unter anderem benötigt das höchstgelegene Biathlon-Stadion im Weltcup ein Waffenlager.

Insgesamt kommt so eine Summe von rund 23 Millionen Euro zusammen, die in die Infrastruktur gesteckt wurde bzw. noch wird. Die Ausgaben sind immerhin fast komplett durch öffentliche Gelder abgesichert.

Antholz-Vertreterin Erika Pallhuber nutzte die Gelegenheit für eine Einladung an alle Interessierten, zum Tag der offenen Tür am 9. Oktober nach Antholz zu kommen, um sich selbst ein Bild vom Status quo machen zu können.

Im Vorfeld der Weltmeisterschaften 2007 war das Stadion zuletzt weitläufig umgebaut worden. Damals wurden die Zuschauertribünen vergrößert und ein neues Servicegebäude errichtet.

Seither sind die Zuschauerzahlen rasant gestiegen. Für die Olympischen Winterspiele, deren offizielle Ausrichter Mailand und Cortina d’Ampezzo sind, werden neue Höchstwerte erwartet.