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"Es würde mehr freie Cockpits geben, aber ..."

Elftes Team in der Formel 1? Domenicali wird deutlich

22.09.2022 09:30
Die Formel-1-Strecken sind bereits dieser Tage oft gut mit den Boliden gefüllt
© IMAGO/DPPI
Die Formel-1-Strecken sind bereits dieser Tage oft gut mit den Boliden gefüllt

Viele Formel-1-Fans hofften zu Jahresbeginn, dass es in den kommenden Jahren endlich wieder ein elftes Team in der Königsklasse des Motorsports geben wird. Doch diese Hoffnung bleibt wohl unerfüllt. F1-Boss Stefano Domenicali hat nun erklärt, warum er dagegen ist.

Weil sich Andretti Global bis zuletzt intensiv um einen Platz in der Formel 1 bewarb, rechnete manch einer damit, dass in 2024 erstmals seit Langem wieder elf Teams in der Königsklasse unterwegs sind. Letztmals war das vor zehn Jahren in der Saison 2014 der Fall gewesen. Doch laut Formel-1-Boss Stefano Domenicali ist mit der aktuellen Anzahl von zehn Teams bereits das Limit erreicht.

"Wie immer im Leben muss man die Balance wahren", sagte Domenicali gegenüber "Sky Sports F1" und fügte an: "Man muss aber den Blick auf das große Ganze werfen. Und da gibt es aus meiner Sicht eine Grenze, die man nicht überschreiten sollte."

Dass es im Falle eines Einstiegs eines oder sogar zwei weiterer Teams mehr Plätze für die zahlreichen Anwärter geben würde, ist für den F1-Boss kein Argument. "Man hätte zwar mehr zu besetzende Cockpits. Aber wir müssen trotz allem die richtigen Dimensionen wählen, die den Sport so erfolgreich machen." Und das scheint aus Sicht des Italiener ein maximal zwanzigköpfiges Fahrerfeld zu sein.

Domenicali: Weiteres Formel-1-Team hat "keine Priorität"

Zwar schloss Domenicali nicht aus, dass irgendwann in ferner Zukunft einmal ein weiteres Team hinzustößt, derzeit sei ein elfter Rennstall aber "mit Blick auf die Nachhaltigkeit der Teams nicht wirklich eine Notwendigkeit für die Formel 1" und habe keine "Priorität", wurde der 57-Jährige deutlich.

Derzeit sei die Formel 1 mit zehn Teams "extrem wettbewerbsfähig", das ganze System sei genau wie es ist sehr stabil und soll es auch in vielerlei Hinsicht - vor allem in finanzieller - bleiben, so der F1-Verantwortliche. 

Deshalb möchte Domenicali ganz genau hinschauen, wenn es darum geht, neue Mitbewerber in den Sport zu holen. Er sei jederzeit bereit, "in die Zukunft zu investieren, aber wir müssen das mit Balance tun". Er sage also nicht, dass es nie mehr ein weiteres Team in der Formel 1 geben werde, "aber wir müssen das Schritt für Schritt" angehen.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1NiederlandeMax VerstappenRed Bull Racing335
2MonacoCharles LeclercFerrari219
3MexikoSergio PérezRed Bull Racing210
4GroßbritannienGeorge RussellMercedes-AMG Petronas203
5SpanienCarlos SainzFerrari187
6GroßbritannienLewis HamiltonMercedes-AMG Petronas168
7GroßbritannienLando NorrisMcLaren88
8FrankreichEsteban OconAlpine F1 Team66
9SpanienFernando AlonsoAlpine F1 Team59
10FinnlandValtteri BottasAlfa Romeo F1 Team46
11FrankreichPierre GaslyAlphaTauri22
12DänemarkKevin MagnussenHaas F122
13DeutschlandSebastian VettelAston Martin F1 Team20
14AustralienDaniel RicciardoMcLaren19
15DeutschlandMick SchumacherHaas F112
16JapanYuki TsunodaAlphaTauri11
17ChinaGuanyu ZhouAlfa Romeo F1 Team6
18KanadaLance StrollAston Martin F1 Team5
19ThailandAlex AlbonWilliams Racing4
20NiederlandeNyck de VriesWilliams Racing2
21KanadaNicholas LatifiWilliams Racing0
22DeutschlandNico HülkenbergAston Martin F1 Team0

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