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Biathlon

DSV erklärt Fehlen von deutschen Biathlon-Stars

09.08.2022 11:23
Biathlon-Star Franziska Preuß muss aktuell kürzer treten
© Christian Einecke via www.imago-images.de
Biathlon-Star Franziska Preuß muss aktuell kürzer treten

Die deutschen Biathlon-Stars bereiten sich aktuell in Südtirol auf den kommenden Winter vor. Franziska Preuß und Franziska Hildebrand fehlten allerdings beim Höhenlehrgang. Der Deutsche Skiverband klärt auf.

Im Sommer wird der Grundstein für die anstehende Biathlon-Saison gelegt. Das ist selbstverständlich auch der deutschen Frauen-Mannschaft bewusst, die sich derzeit in Italien vorbereitet. Mit dabei sind unter anderem Einzel-Olympiasiegerin Denise Herrmann, Vanessa Hinz und Janina Hettich.

In Lavazè absolvierte das Team zu Beginn neben Schießtraining und Stabilisationstraining ebenfalls ein Intervall-Training auf rund 1800 Metern Höhe. Franziska Preuß und Franziska Hildebrand waren hier nicht mit von der Partie. Da sich einige Fans über diesem Umstand wunderten, hat der Deutsche Skiverband nun Stellung bezogen.

"Franziska Preuß war im Frühjahr gesundheitlich angeschlagen, weshalb sie einige Wochen an Training verloren hat. Sie ist jetzt wieder voll im Training aber natürlich noch nicht auf dem gleichen Niveau wie die anderen. Deshalb kämen Trainingsblöcke in der Höhe einfach zu früh", teilte der DSV in seiner Instagram-Story mit.

Trainingssteuerung bei Biathlon-Stars wichtig

Geplant sei, dass Preuß "Ende der Woche in Obertilliach zum Team stößt", heißt es. "Grundsätzlich gilt es im August für Franzi jetzt große Umfänge zu trainieren, dafür aber weniger Intensitäten", schrieb der DSV weiter. Ziel sei es, Preuß im Winter "in Top-Verfassung dabei zu haben".

Franziska Hildebrand sei hingegen nach dem Lehrgang in Lillehammer "erkrankt" und "deshalb nicht in Lavazè dabei".

"Ob sie nach Obertilliach kommt, ist noch unklar, je nach Genesung. Als erfahrene Athletin wissen sie und ihre Trainer genau, wie die Trainings zu dosieren sind und die Form im Winter zu haben und zu halten können", so der DSV. Eine genaue Trainingssteuerung sei dabei "elementar wichtig".