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Kurioses eSports-Verbot für NFL-Star

08.08.2022 13:04
Kyler Murray stellt einen großen eSports-Fan dar
© Darren Lee via www.imago-images.de
Kyler Murray stellt einen großen eSports-Fan dar

Kyler Murray, Star-Quarterback des NFL-Teams Arizona Cardinals, verlängerte vor Kurzem seinen Vertrag bis 2028. Dieser enthielt eine ungewöhnliche Klausel: Ein eSports-Verbot.

Der 25-jährige schaffte es bereits zwei Mal in den Pro-Bowl und wurde 2019 als Offensive Rookie of the Year ausgezeichnet. Zudem ist der Footballer regelmäßig als Call-of-Duty-Streamer auf Twitch aktiv.

Der Vertrag zwischen Kyler Murray und den Cardinals wurde kürzlich um fünf Jahre mit einem Gesamtvolumen von rund 230 Millionen US-Dollar verlängert. Der Amerikaner steigt damit zum am zweitbesten bezahlten Spielmacher der NFL auf.

Der kuriose Paragraf, welcher auf ein eSports-Verzicht abzielte, bezog sich auf die Trainings- und Analysezeiten des Teams. Denn in der Vergangenheit fiel Murrays Leidenschaft für Call of Duty seinem Team schon öfter negativ auf.

So gewannen die Cardinals im Jahr 2020 beispielsweise extrem knapp gegen die Buffallo Bills. Doch anstatt den Sieg danach gemeinsam mit den Mannschaftskollegen zu feiern, fuhr der Quarterback unmittelbar nach Hause und präsentierte seinen Twitch-Zuschauern eine Runde Call of Duty.

Nachdem die Arizona Cardinals haufenweise Kritik für den geleakten Paragrafen geerntet haben, entschied man sich jedoch dafür, die eSports-Klausel wieder aus dem Vertrag zu streichen.

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