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eSports-Turnier führt zu Massenverhaftungen

04.08.2022 13:52
Der eSports-Titel PUBG Mobile ist in mehreren Ländern verboten
© David Talukdar via www.imago-images.de
Der eSports-Titel PUBG Mobile ist in mehreren Ländern verboten

Obwohl das beliebte Spiel PUBG Mobile in Bangladesch von der Regierung verboten wurde, organisierte eine Gruppe ein geheimes eSports-Turnier. Die Polizei bekam Wind von der Zusammenkunft und löste die Veranstaltung kurzerhand auf.

Das Turnier wurde zunächst online geplant und dann ohne jegliche Genehmigung und gegen geltendes Gesetz in einem Community Center durchgeführt. Die Polizei war aus diesem Grund dazu gezwungen, eine Razzia durchzuführen und das Turnier zu beenden.

Dabei wurden insgesamt 108 eSportler festgenommen. Alle Jugendlichen unter 18 Jahren wurden zu zwei Tagen Gefängnis verurteilt.

Alle erwachsenen Teilnehmer und die sechs Organisatoren erwarten voraussichtlich härtere Strafen. Bereits seit August 2021 ist PUBG in Bangladesch verboten.

Entschieden wurde dies als Reaktion auf eine Petition. Die Initiatoren gingen davon aus, dass eSports-Spiele wie PUBG die mentale Gesundheit von Kindern schädigen.

Zum Schutze der eigenen Bevölkerung wurde daraufhin dieses Verbot ausgesprochen. Eine unabhängige wissenschaftliche Studie, die derartiges beweist, gibt es jedoch nicht.

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