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T3 bleibt ADAC GT Masters erhalten

22.06.2022 17:51
T3 Motorsport wird in Zandvoort am Start stehen: Bald neuer Name?
© MST
T3 Motorsport wird in Zandvoort am Start stehen: Bald neuer Name?

Maximilian Paul und Marco Mapelli werden auch beim ADAC GT Masters in Zandvoort am Start stehen.

Ungeachtet der Tatsache, dass T3 Motorsport zuletzt in der DTM in Imola nicht dabei war und sich Nicki Thiim öffentlichkeitswirksam vom Team trennte, wird der Lamborghini Huracan GT3 Evo in der Deutschen GT-Meisterschaft in den Niederlanden wieder an den Start rollen.

Der Grund ist, dass das Engagement im ADAC GT Masters von den Aktivitäten des Teams in der DTM getrennt ist.

Daran würde auch eine Insolvenz von T3 Motorsport, die Mitbegründer und Gesellschafter Stefan Jugel gegenüber "Motorsport-Total.com" ins Gespräch gebracht hat, nicht allzu viel ändern.

Engagement im ADAC GT Masters nicht gefährdet

Denn das Auto und die Werkstatt gehören Tobias Paul und seiner Firma Paul Motorsport, dem Vater von Fahrer Maximilian. Auch ein großer Teil des Equipments gehört zu Paul Motorsport. T3 Motorsport nimmt die Einsätze vor.

Das bedeutet, dass im Falle einer T3-Insolvenz das Engagement im ADAC GT Masters durch Paul Motorsport fortgesetzt werden könnte. Das Team würde sich dann umbenennen. Das sei aber nur eine von mehreren Möglichkeiten, bestätigt Jugel.

Allerdings bestätigen sowohl Jugel als auch Tobias Paul gegenüber 'Motorsport-Total.com', dass sein Sohn und Lamborghini-Werkspilot Marco Mapelli in Zandvoort weiterhin unter der Bezeichnung "T3 Motorsport" an den Start gehen werden. Danach? "Das werden wir sehen."

Familie Paul ebenfalls an T3 Motorsport beteiligt

Die Familie Paul ist ebenfalls an T3 Motorsport beteiligt. Das Team wurde 2019 gegründet, um Maximilian Paul Rennsporteinsätze zu ermöglichen. Der 22-Jährige und Mapelli liegen derzeit mit 15 Zählern auf Platz 17 der Gesamtwertung im ADAC GT Masters.

Geplant waren außerdem Gaststarts mit einem weiteren Lamborghini im Laufe der Saison. Ob diese jetzt noch zustande kommen, bleibt abzuwarten. Für Zandvoort wird jedenfalls erst einmal ein Huracan gemeldet.

Teamchef Jens Feucht ist übrigens aus dem Krankenhaus entlassen worden und arbeitet nun wieder in Teilzeit im Büro.