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Bilder zeigen: Feuer zerstört deutsche Skisprungschanze

13.06.2022 14:50
Die Skisprungschanze in Biberschlag wurde zerstört (Symbolfoto)
© Steffen Proessdorf via www.imago-images.de
Die Skisprungschanze in Biberschlag wurde zerstört (Symbolfoto)

Schlechte Nachrichten für alle Freunde des Skispringens im thüringischen Biberschlag: Dort hat ein Feuer die Schanze bis auf Weiteres zerstört.

Es sind schreckliche Bilder, die in den sozialen Medien die Runde machen. Die Landezone der Skisprunganlage im südthüringischen Biberschlag wurde durch ein Feuer zerstört. Kunststoffmatten waren in Brand geraten. Die Polizei schätzt den Schaden auf 70.000 bis 100.000 Euro.

Am Sonntagmorgen soll sich das Feuer bereits in den frühen Morgenstunden im Ortsteil der Gemeinde Schleusegrund auf der großflächigen Anlage ereignet haben. Die örtlichen Behörden schließen Brandstiftung nicht aus, wie die Polizei am Montag gegenüber der "dpa" mitteilte.

Laut den Experten der Kriminalpolizei ist davon auszugehen, dass das Feuer fahrlässig oder vorsätzlich gelegt wurde. Wie ein Einsatzleiter der Feuerwehr im "MDR" berichtete, brannte es kurz, aber offenbar sehr intensiv. 

Innerhalb von zwanzig Minuten soll der Brand schließlich gelöscht worden sein. Zerstört wurden durch das Feuer nicht nur besagte Landematten, sondern auch darunter liegende Metallgitter. Die Schanzen sind derzeit nicht benutzbar. Wie der ansässige Verein, der SV Biberau mitteilte, muss der gesamte Unterbau erneuert werden.

Skispringen: Betroffenem Verein fehlen die Worte

Die Skisprungschanzen im Roßbachtal wurden zuletzt von bis zu 50 Kindern für das Skispringen und die Nordische Kombination genutzt. Derzeit kann auf der zerstörten Anlage kein Training mehr stattfinden. Auch ein geplanter Schülerwettkampf, der am kommenden Wochenende geplant war, muss verlegt werden. Der SV Biberau will ein Spendenkonto einrichten.

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Bei Instagram schrieb der Wintersport-Verein: "Traurig, fassungslos, wütend. Uns fehlen die Worte." Gleichzeitig bedankte sich der SV Biberau bei der Feuerwehr und für die Anteilnahme in den sozialen Netzwerken. "Wir lassen uns nicht unterkriegen und geben nicht auf", schrieb der Verein.