Suche Heute Live
Ninja Warrior

European Ninja League präsentiert neuen Modus zum Saisonstart

Ninja League: Schüßler und Schreiber mit Auftaktsieg

08.06.2022 13:59
Artur Schreiber holte sich den Sieg bei der ersten ENL-Vorrunde
© European Ninja League/Toni Koeln
Artur Schreiber holte sich den Sieg bei der ersten ENL-Vorrunde

Die Allstars-Staffel wurde im Mai ausgestrahlt, in Köln laufen aktuell die Vorbereitungen für die Aufzeichnung der 7. Staffel Ninja Warrior Germany und dennoch befinden sich viele Ninja-Athlet:innen aktuell im Wettkampf-Modus. Die European Ninja League (ENL) hat im Juni ihren Saisonstart gefeiert.

Mit dabei sind nicht nur viele Top-Ninjas aus der Show, sondern auch ein neues System, das die 2019 gegründete Liga nun präsentiert hat. Am ersten Juni-Wochenende konnten die Athlet:innen erstmals Punkte sammeln. Ganz oben auf dem Treppchen landeten bei Frauen wie Männern bekannte Gesichter aus der TV-Show, probieren dürfen sich jedoch alle Ninjas.

Wer konnte sich beim ersten Wettkampf der Saison durchsetzen? Wie geht's in der Ninja-Liga weiter? Und was unterscheidet das System von der Show? sport.de liefert Antworten!

Das ist die European Ninja League

Die European Ninja League wurde 2019 von Florian Schiffer aus dem Parcours-Team von Ninja Warrior Germany sowie den Ninja-Athlet:innen Isabell Sabellek und Mirko Künstler, beide auch bekannt aus der TV-Show, gegründet. Ziel war es, den Sport einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen und dabei auch den Top-Ninjas eine Möglichkeit zu bieten, sich außerhalb der TV-Aufzeichnungen zu messen.

Die Liga ist die erste in Deutschland. Bereits seit 2018 veranstaltet das Gründer-Trio zudem Wettkämpfe im europäischen Raum, 2021 beispielsweise auch ein Turnier für alle Ninjas, die in dem Jahr keine Einladung zur Aufzeichnung von Ninja Warrior Germany bekommen hatten

Das ist der neue Modus

Die European Ninja League veranstaltet in dieser Saison vier Vorrunden, in denen die Teilnehmenden Punkte sammeln können. Ziel ist es dabei, sich zunächst für das große Finale im Herbst zu qualifizieren. Gewertet werden jeweils maximal die besten drei Events der Athlet:innen, sodass nicht jede Vorrunde absolviert werden müsste, um im Rennen zu bleiben.

Die besten 80 Erwachsenen, 30 Kinder und 30 Jugendlichen messen sich im Saisonfinale. Es ist allerdings auch möglich, außerhalb der Wertung an einem Vorrunden-Event teilzunehmen und Erfahrungen im Ninja-Sport zu sammeln.  

Jede Vorrunde wird im neuen Modus der ENL in drei Phasen unterteilt. Den Beginn bildet die Skills Challenge, bei der die Teilnehmenden innerhalb von drei Stunden an 15 Hindernissen unterschiedliche Fähigkeiten zeigen müssen. Hierbei sammeln die Athlet:innen Punkte, um sich für die zweite Runde, die Speed Stage, zu qualifizieren. Bei dieser Stage handelt es sich um einen verhältnismäßig einfachen Parcours, der so schnell wie möglich absolviert werden muss.

Über diese temporeiche Runde können sich die Ninjas schließlich für das jeweilige Tagesfinale qualifizieren. Hier wartet eine von Parcours-Bauer Florian Schiffer gestaltete Stage, die an den anspruchsvollen Parcours aus der TV-Show erinnert. Nach Planungen der ENL treten damit jeweils 15 Männer und 10 Frauen im Tagesfinale an, dazu Kinder und Jugendliche in ihrer eigenen Wertung. 

So lief die erste Vorrunde

Den Saisonauftakt bildete am ersten Juni-Wochenende ein Event im Stuntwerk Krefeld. Und kurz vor dem Beginn der Aufzeichnungen der 7. Staffel Ninja Warrior Germany waren prominente Ninja-Athlet:innen vertreten, um sich auch abseits der Kameras zu messen. Ninja-Athlet Frank Schmidpeter freute sich dabei nicht nur über die eigene Leistung, sondern auch über das neue System der ENL: "Der neue Modus macht mega Spaß und testet alle Ninja-Fähigkeiten: Skill, Speed und Stage", sagte er nach dem Auftaktevent.

 

Schmidpeter sicherte sich den zweiten Platz in der Männer-Wertung, "Spiderman" und NWG-Dauergast Artur Schreiber war in Krefeld nicht zu schlagen und holte den Tagessieg. Auf Platz drei folgte mit Jonathan Jung ebenfalls ein Athlet mit TV-Erfahrung.

Bei den Frauen haben zwei Top-Athletinnen die ersten beiden Plätze unter sich ausgemacht: Arleen Schüßler, erste deutsche Last Woman Standing, siegte letztlich vor Astrid Sibon, erste Last Woman Standing bei Ninja Warrior Germany Allstars und Ninja Warrior Switzerland. Auf Platz drei folgte Stefanie Drach.

Im Mittelpunkt stand jedoch nicht der Kampf um Punkte, wie Mit-Organisatorin Isabell Sabellek betont: "Mein persönliches Highlight war, dass die Mädels die Skills-Challenge als Gruppe durchgeführt haben und sich damit gegenseitig unfassbar unterstützt haben." Generell bietet der neue Modus den Ninjas die Möglichkeit, sich mehr untereinander auszutauschen und sich auszutesten.

So geht's weiter

Der Weg zum Finale führt über drei weitere Vorrunden. Das nächste Event findet am 16. und 17. Juli das Stuntwerk Rosenheim. Startplätze sind noch vorhanden und Publikum ist - wie bei allen Events - willkommen.

Weiter geht es zur dritten Vorrunde, die am 6. und 7. August beim "Eat Play Love"-Festival am Fühlinger See in Köln, gefolgt von der letzten Vorrunde am 17. und 18.9. im Stuntwerk Köln. Das große Finale wird am 8. und 9. Oktober im Stuntwerk Senden ausgetragen, das der amtierende Allstars-Sieger Lukas Kilian kürzlich eröffnet hat.