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Sechs mögliche Haaland-Nachfolger im Check

So ist der Stand bei Dortmunds Sturm-Kandidaten

18.05.2022 12:33
Die BVB-Bosse suchen einen neuen Neuner
© IMAGO/Thomas Voelker
Die BVB-Bosse suchen einen neuen Neuner

Nach dem Abgang von Erling Haaland hat Borussia Dortmund schnell reagiert und die Verpflichtung des deutschen Nationalstürmers Karim Adeyemi unter Dach und Fach gebracht. Doch der Youngster alleine wird die Torjäger-Lücke beim BVB wohl kaum schließen können, weshalb die Bosse noch nach einem weiteren Angreifer mit größerer physischer Präsenz Ausschau halten sollen.

Einige prominente Namen tauchten zuletzt bereits in der westfälischen Gerüchteküche auf - sport.de macht den Kandidaten-Check!

Hugo Ekitike | 19 | Stade Reims | Vertrag bis 2024

Einer der Shootingstars der auslaufenden Ligue-1-Saison. Neun Saisontore sind eine beachtliche Quote, acht davon erzielte Ekitike allerdings in der Hinserie. 2022 verpasste der Teenager einen Großteil der Spiele aufgrund einer Oberschenkelverletzung.

Nichtsdestotrotz soll der französische U21-Nationalspieler nach "Transfermarkt"-Informationen "das Hauptziel" der Borussen sein, rund 15 Millionen Euro würden für einen Deal wohl fällig. Als Mitbewerber gilt das neureiche Newcastle United.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bezeichnete einen möglichen Ekitike-Einkauf unlängst in der "Süddeutschen Zeitung" bereits als "mutig".

Für einen Transfer des Stürmers sprechen seine wuchtige Statur (1,90 Meter) und sein enormes Potenzial, gegen ihn seine bislang äußerst überschaubare Erfahrung auf Top-Niveau.

Sébastien Haller | 27 | Ajax Amsterdam | Vertrag bis 2025

Seit Wochen wird der Ivorer mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Was erst noch lose Spekulationen waren, wurde zuletzt immer konkreter.

Denn der Angreifer will offenbar zum BVB wechseln, Gespräche laufen laut "Sport1" bereits. Nach Informationen des "Spiegel" beruht das Interesse auf Gegenseitigkeit.

Einziger Haken: Haller hat eine überragende Saison gespielt und seinen Marktwert dadurch deutlich gesteigert. Entsprechend üppig dürften die Forderungen von Ajax ausfallen, spekuliert wird über eine Ablöse von mindestens 35 Millionen Euro.

Hallers Mix aus Körperlichkeit, Kaltschnäuzigkeit und Erfahrung würde dem Team von Marco Rose garantiert gut tun, außerdem kennt der Ex-Frankfurter die Bundesliga schon. Einen allzu hohen Wiederverkaufswert hätte der bald 28-Jährige jedoch nicht.

Sasa Kalajdzic | 24 | VfB Stuttgart | Vertrag bis 2023

Ähnlich wie Haller würde der Zwei-Meter-Riese die vom BVB erhoffte "Wucht und die Körperlichkeit" (O-Ton Sebastian Kehl) definitiv mitbringen und damit ein passender Partner für den schnellen und wendigen Adeyemi sein.

Positiv ist darüber hinaus aus Dortmunder Sicht, dass der VfB für den Österreicher ein Jahr vor Vertragsende keine Unsummen mehr aufrufen kann. Dennoch hat sich die Verhandlungsposition der Schwaben durch den Klassenerhalt verbessert.

Kalajdzics Lieblingsbeschäftigung: Flanken einköpfen
Kalajdzics Lieblingsbeschäftigung: Flanken einköpfen


Spannend dürfte werden, wie konkret die Avancen des ebenfalls gehandelten FC Bayern tatsächlich sind. Sollte Robert Lewandowski den Rekordmeister verlassen, wäre Kalajdzic eine günstige Alternative - und die Borussia im Falle eines Transfer-Zweikampfs wohl chancenlos.

Luka Jovic | 24 | Real Madrid | Vertrag bis 2025

Bei den Königlichen ist der frühere Torjäger von Eintracht Frankfurt nie wirklich angekommen, ein Abschied im Sommer gilt als wahrscheinlich. Doch der angeblich interessierte BVB dürfte bei der Kosten-Nutzen-Analyse eines Transfers skeptisch werden.

Unübersehbar ist Jovics Karriere gewaltig ins Stocken geraten: In der auslaufenden Saison durfte der Serbe nur 549 Minuten in Pflichtspielen mitwirken, verteilt auf 19 Einsätze. Ein Tor und zwei Vorlagen sind seine frustrierende Ausbeute.

Nach "Sport1"-Informationen soll die Dortmunder Chefetage von Jovic daher nicht vollends überzeugt sein. Skepsis gebe es sowohl mit Blick auf den Fitnesszustand als auch die fehlende Spielpraxis des Serben.

Zudem soll es noch ein weiteres Problem geben: Jovics exorbitantes Gehalt. Zwar soll Real bereit sein, den 24-Jährigen schon für 20 Millionen Euro ziehen zu lassen, allerdings soll er bei den Königlichen derzeit über zehn Millionen Euro pro Saison verdienen.

Und das vielleicht größte K.o.-Kriterium: Jovic ist ein klassischer, auf den Abschluss spezialisierter Mittelstürmer, der nicht sonderlich spielstark ist. Beim BVB ist Kombinationsfreude jedoch Pflicht.

Adam Hlozek | 19 | Sparta Prag | Vertrag bis 2024

Ein schwieriger Fall! Der Tscheche ist einerseits eines der begehrtesten Sturmtalente Europas und mit kolportierten 20 Millionen Euro Ablöse bezahlbar. Auf der anderen Seite stehen eine durchwachsene Rückrunde und gewisse Vorbehalte, was seine Paradeposition betrifft.

Obwohl Hlozek mit einem Gardemaß von 1,88 Metern ideal ins BVB-Profil passen würde, versteht sich der Nationalspieler nicht als klassischer Neuner. Am liebsten agiert er als Halbstürmer oder Spielmacher, dort führt in Dortmund jedoch kein Weg an Kapitän Marco Reus vorbei.

Dass Hlozek 2021/2022 mehr Assists (15) als Tore (12) gesammelt hat, spricht für sich. So groß sein Potenzial auch sein mag - momentan dürften Mitbewerber wie Haller oder Ekitike die besseren Karten haben.

Benjamin Sesko | 18 | RB Salzburg | Vertrag bis 2026

In Österreich wurde der Slowene schon als legitimer Nachfolger von Erling Haaland betitelt. Noch fehlt dem Teenager aber einiges, um an den norwegischen Star heranzukommen. Das ist für einen 18-Jährigen wahrlich nichts Ungewöhnliches, könnte den BVB allerdings zum Abwinken bewegen.

Fünf Tore in der Liga und kein einziger Treffer in der Champions League sind Seskos durchwachsener Arbeitsnachweis in der Spielzeit 2021/2022. Den Ansprüchen von Borussia Dortmund dürfte diese Quote nicht genügen.

Nach Karim Adeyemi einen zweiten hochveranlagten, aber unfertigen Youngster aus Salzburg zu holen, dürfte für die überaus ambitionierten Westfalen ein zu großes Risiko darstellen.

Heiko Lütkehus

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