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Bei Wettkampf in Garching

Tragödie: Münchner Boxer stirbt im Ring

16.05.2022 12:23
Tragödie im Boxring (Symbolbild)
© imago sportfotodienst
Tragödie im Boxring (Symbolbild)

Der Münchner Boxer Musa Askan Yamak stirbt im Ring und das, obwohl Hilfe unmittelbar in der Nähe war. Zunächst hatte es geheißen, Fans sollen den Rettungseinsatz verhindert haben.

Doch nach ersten Erkenntnissen der Polizei sei eine Erkrankung die Todesursache des 38-Jährigen. Trotzdem musste die aufgebrachte Menge beruhigt werden, heißt es seitens der Polizei.

Am Samstagabend spielte sich in Garching, in der Nähe von München, ein fürchterliches Drama ab. Wie "Boxen1" berichtet, wollte der Boxer Musa Askan Yamak "zur dritten Runde antreten, sackte dann jedoch zusammen".

Während der notfallmedizinischen Behandlung wurde dann die Polizei von den Einsatzkräften des Rettungsdienstes zur Unterstützung angefordert.

Denn etwa 50 Menschen seien von dem schrecklichen Ereignis so emotional betroffen gewesen, dass sie die Rettungssanitäter bei ihren Maßnahmen "bedrängt und gestört haben", berichtet die Polizei.

Heftiger Schlag gegen den Kopf

Es musste eine Spezialeinheit der Polizei mit 15 Streifen zum Boxwettkampf in München anrücken. Währenddessen soll der 38-jährige Boxer bewusstlos im Ring gelegen haben, nachdem er einen Schlag gegen den Kopf bekommen haben soll.

Auch auf dem Weg ins Krankenhaus kam es weiterhin zu Störungen. Wie die Polizei berichtet, waren etwa 30 Personen vor Ort und mussten polizeilich betreut werden. Erst um drei Uhr in der Nacht beruhigte sich die Situation.

Wie die Plattform "Boxen1" berichtet, ist Musa Yamak an den Folgen seines Herzinfarktes im Krankenhaus verstorben. Die Polizei ermittelt nun weiter.

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