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FIS-Direktor sieht "Schritt in die Zukunft des Skispringens"

12.05.2022 15:34
FIS-Renndirektor Sandro Pertile sieht das Skispringen auf einem guten Weg
© Ulrich Wagner via www.imago-images.de
FIS-Renndirektor Sandro Pertile sieht das Skispringen auf einem guten Weg

FIS-Renndirektor Sandro Pertile hat die Neurungen im Weltcup als "Schritt in die Zukunft des Skispringens" bezeichnet.

"Es wird mindestens zwei aufregende Änderungen geben", sagte der Italiener in einem Interview auf der Homepage des Verbands. "Erstens erlauben wir zum ersten Mal überhaupt einen Skiflug-Wettbewerb für die Frauen. Das ist ein großer Schritt für unseren Sport."

Auch vom Vorhaben, den Weltcup-Auftakt im polnischen Wisla (5. und 6. November 2022) in einer Art Hybrid-Version auf Eisspur und Matten auszutragen, schwärmte Pertile: "Das sendet eine ganz klare Botschaft an die Welt, dass Skispringen nachhaltig und ein Vierjahreszeiten-Sport für das ganze Jahr ist."

Auch auf das Chaos um die Materialkontrollen beim olympischen Mixed-Skispringen in Peking will die FIS reagieren. "Wir müssen ehrlich zugeben, dass wir in Peking einige Herausforderungen zu bewältigen hatten und natürlich reagieren wir darauf", sagte Pertile. "Wir wollen einen fairen Sport für alle. Aktuell arbeiten wir sehr hart daran, präzise Regeln vorzubereiten und unser Kontrollsystem in Zukunft transparenter zu machen." Die FIS sehe er in diesem Zusammenhang "auf dem richtigen Weg".

Skispringen: Saison 2021/2022 eine "Herausforderung"

Die zurückliegende Saison bezeichnete der Pertile als "Herausforderung", insbesondere wegen der sich ständig ändernden Corona-Regelungen. "Ich bin sehr froh, dass wir das mit großartigem Teamwork durchziehen konnten", sagte der FIS-Direktor. "Wir hatten viele verschiedene Sieger, das zeigt, dass unsere Wettbewerbe offen sowie sehr kompetitiv sind und alles passieren kann."

Er selbst hege "eine große Leidenschaft" fürs Skispringen, schwärmte Pertile, der zur Saison 2020/2021 die Nachfolge von Walter Hofer angetreten hatte. "Es ist ein Vergnügen, mit so vielen professionellen Menschen, Teams, Organisatoren, Partnern und Kollegen mit unterschiedlichem Hintergrund und aus unterschiedlichen Nationen zusammenzuarbeiten."