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Trainerfrage bei Norwegens Skispringern weiter ungeklärt

11.05.2022 07:05
Alexander Stöckl trainerte bis zuletzt die norwegische Skisprung-Mannschaft
© Eibner-Pressefoto /EXPA/Angerer via www.imago-imag
Alexander Stöckl trainerte bis zuletzt die norwegische Skisprung-Mannschaft

Alexander Stöckl hat dem norwegischen Skispringen in den letzten Jahren zu Höhenflügen verholfen. Unter seiner Regie als Nationaltrainer holten Anders Bardal und Halvor Egner Granderud den Gesamt-Weltcup, zuletzt feierte Marius Lindvik in Peking den Gewinn der Olympischen Goldmedaille. Die weitere Zukunft des Erfolgstrainers bei den Norwegern ist offen - noch. 

Eigentlich ist es kaum denkbar, dass sich die Wege des 48-Jährigen und des norwegischen Skiverbands schon in Kürze trennen werden. Zu erfolgreich war die Arbeit des Tirolers für Norwegen.

In der jüngeren Vergangenheit hatten sowohl der Verband als auch Stöckl selbst mehrfach betont, die Zusammenarbeit fortsetzen zu wollen. Doch Stand heute ist es noch zu keiner Einigung über einen neuen Vertrag gekommen. Das Arbeitspapier des norwegischen Nationaltrainers beim Verband läuft Ende des Monats aus. 

Norwegen-Trainer Stöckl betont: "Ich bin geduldig"

Stöckl selbst zeigte sich jetzt betont gelassen ob der ungeklärten Zukunftsfrage: "Ich hoffe, es geht jetzt so schnell wie möglich. Es geht um Formalitäten", erklärte er gegenüber der norwegischen Nachrichtenagentur "NTB". Stöckl zeigte sich dabei entspannt und fügte hinzu: "Ich bin geduldig."

Der ehemals selbst aktive Skispringer ist mittlerweile längst einer der dienstältesten Verbandstrainer überhaupt im Weltcup-Zirkus. Laut norwegischer Medienberichte gehe es aktuell darum, die Zusammenarbeit sogar langfristig bis zu den kommenden Olympischen Spielen 2026 in Italien auszudehnen.

Vor elf Jahren übernahm er den Verband, der bis dahin bereits seit 24 Jahren auf einen Sieger im Gesamtweltcup gewartet hatte. Zuvor war das letztmalig Vegard Oppas im Jahr 1987 gelungen. 

Im Laufe dieser Woche soll nicht nur die Personalie des Nationaltrainers bei den Norwegern, sondern auch die Zusammenstellung des Weltcup-Teams geklärt sein. Der Kader soll noch am Dienstag offiziell vorgestellt werden, heißt es nach Verbandsangaben.