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Jack Aitken bilanziert sein Debüt im ADAC GT Masters

09.05.2022 14:25
Teilweise auf Abwegen: Der Emil-Frey-Lambo #63 in Oschersleben
© MST
Teilweise auf Abwegen: Der Emil-Frey-Lambo #63 in Oschersleben

Formel-1-Test- und Ersatzfahrer Jack Aitken ist im ADAC GT Masters angekommen - und hat beim Saisonauftakt in Oschersleben gleich die Höhen und Tiefen der Deutschen GT-Meisterschaft kennengelernt.

Nach einem verkorksten Samstags-Rennen holten er und Emil-Frey-Lamborghini-Teamkollege Albert Costa im Sonntags-Lauf den fünften Platz.

Mit Startplatz sieben hatte das Duo auch für das Samstags-Rennen eine gute Ausgangsposition, diese warf Aitken durch einen Fehler in der ersten Runde jedoch weg. "Bei der Anfahrt zu Kurve 4 fuhr ich Seite an Seite mit einem anderen Auto und bin in die Kurve gegangen, habe leider dort das Heck verloren", erzählte der Brite 'Motorsport-Total.com' danach.

"Ich bin nur leicht auf das Gras gekommen, und in diesem Moment ist man dann in großen Problemen. Leider habe ich dann lange gebraucht, um wieder zurück auf die Strecke zu kommen. Da habe ich alle Plätze verloren. Letztlich war es ein kleiner Fehler von mir mit großen Folgen. Das tut mir leid", entschuldigte er sich bei Emil Frey Racing dafür.

Doch das war nicht der einzige Fauxpas an dem Tag: Auch Teamkollege Albert Costa leistete sich später noch einen Ausrutscher. Am Ende sprang der 19. Platz für die nominelle Lamborghini-Speerspitze im ADAC GT Masters 2022 heraus. Im Sonntags-Rennen pilotierte Aitken das Emil-Frey-Fahrzeug nach dem Boxenstopp.

Er behauptete sich in der Schlussphase gegen die Audis #29 von Land (Feller/J. Owega) und #27 von Rutronik (Marschall/Schramm). Und durch den Zweikampf vor ihm zwischen dem Landgraf-Mercedes #48 (Marciello/Aberdein) und dem Schubert-BMW #20 (Catsburg/Krohn) schien in der Schlussphase sogar das Podium in Reichweite.

Jack Aitken wünscht sich mehr Überholmöglichkeiten

Dazu kam es nicht, auch weil Überholmöglichkeiten in der Motorsport Arena Oschersleben aufgrund der Streckencharakteristik Mangelware sind. "Das ist eine schöne Strecke, sehr technisch. Ich wünschte mir nur, es gäbe ein paar mehr Überholmöglichkeiten, denn das Racing ist sehr schwierig hier", sagt Aitken deshalb auch.

Insgesamt blickt Aitken aber zufrieden auf das Sonntags-Rennen zurück: "Ich denke, das war heute das Maximum. Albert hat ein gutes Qualifying gezeigt und wir haben versucht, im Rennen ein wenig nach vorn zu kommen, aber wir hatten ein wenig Pech beim Stopp."

"Da haben wir Plätze verloren." Genauer gesagt: Eine Position an den Land-Audi #29, die Aitken gleich wieder zurückeroberte. Doch danach war das Ende der Fahnenstange für den Lamborghini #63 erreicht, denn: "Ehrlich gesagt hatte ich auch nicht die Pace, um mich nach vorne zu kämpfen. Ich war einfach froh, die Position halten zu können."

Und so gehen Aitken und Costa mit elf Punkten auf dem Konto auf Platz zehn in der Fahrerwertung zum zweiten Rennwochenende des ADAC GT Masters in Spielberg. Ob es dann für das Duo weiter nach vorne geht? Der Red-Bull-Ring jedenfalls lag in der Vergangenheit anderen Fahrzeugen besser, als dem Lamborghini Huracan GT3.