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WTA 1000 Madrid

Geständnis nach Achtelfinal-Aus in Madrid lässt tief blicken

Bitter! Raducanu hatte "keine Ahnung" von ihrer Gegnerin

04.05.2022 12:53

Bei den Madrid Open wurde Tennis-Star Emma Raducanu am Dienstagabend im Achtelfinale von der Ukrainerin Anhelina Kalinina besiegt. Ein neuerlicher Rückschlag für die US-Open-Siegerin, die seit Monaten im Tief steckt. Mittlerweile gab die Britin zu, vor ihrem Match nichts über ihre Gegnerin gewusst zu haben.

2:6, 6:2, 4:6 - nach drei Sätzen war für Emma Raducanu in Madrid Endstation. Gegen Anhelina Kalinina, aktuell die Nummer 37 der Welt, fand die 19-Jährige nur kurzzeitig zu ihrem Spiel und setzte damit ihren Tiefflug fort.

Seit ihrem sensationellen US-Open-Triumph als Qualifikantin im vergangenen September verlor die Teenagerin knapp zwei Drittel ihrer Matches, unterlag dabei nicht selten Gegnerinnen, die auf dem Weg in die nächste Runde eigentlich nur als Durchgangsstation gedacht waren.

Schon seit einiger Zeit wird Raducanu vorgeworfen, sich zu sehr um ihre Sponsoren und zu wenig um ihr Spiel zu kümmern. Mit einigen Aussagen nach der jüngsten Pleite gegen Kalinina befeuerte sie die Kritik weiter.

Raducanu gab nämlich zu, vor dem Spiel "keine Ahnung" von Kalinina gehabt zu haben, da sie sich ohne die Hilfe eines Vollzeittrainers hätte vorbereiten müssen.

Hintergrund: Erst vor wenigen Tagen hatte sich die Tennisspielerin überraschend von ihrem deutschen Coach Torben Beltz getrennt. Die Zusammenarbeit hatte nur ein knappes halbes Jahr gedauert.

Tennis: Raducanus Aufschwung jäh gestoppt

Am Dienstag schlug sich Raducanu allerdings auch mit Rückenschmerzen herum, die sie im ersten Satz zu einer medizinischen Auszeit zwangen.

Ihr erhoffter Aufschwung wurde durch das Aus in Madrid jedenfalls jäh gestoppt. Die ersten beiden Runden schadlos überstanden zu haben, war Raducanus größter Erfolg seit den US Open, sie sprach gar davon, ihrer Top-Form wieder näher zu kommen.

Die mangelhafte Vorbereitung auf ihre Gegnerin wurde der Britin nun jedoch zum Verhängnis.