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Huch, spielfreies Wochenende?

Warum die Bundesliga nun eine Woche pausiert

24.01.2022 11:23
Thomas Müller und der FC Bayern haben ein spielfreies Wochenende vor sich
© Bernd Feil/M.i.S./Pool
Thomas Müller und der FC Bayern haben ein spielfreies Wochenende vor sich

Warum spielen eigentlich FC Bayern, BVB und Co. am kommenden Wochenende nicht? Fußball-Bundesliga und die 2. Liga machen auf einmal eine Pause, viele Fußballfans haben die Unterbrechung nicht auf dem Zettel. Ein Beschluss von vor fast anderthalb Jahren ist der Grund. Die Topklubs blicken der spielfreien Zeit unterschiedlich entgegen.

Nach der Winterpause rollt endlich wieder der Ball in der Fußball-Bundesliga und in der 2. Liga. Von der Corona-Pandemie geprägt können zwar (fast) keine Zuschauer in die Stadien, doch Fußballfans jubeln und leiden mit ihren Teams aus dem Wohnzimmer wie schon nach dem Re-Start der Saison im Frühjahr 2020. Doch auf einmal wird am kommenden Wochenende der Spielbetrieb nach nur drei (Bundesliga) respektive zwei Spieltagen (2. Liga) seit der Pause jäh unterbrochen. Vom 28. bis 30. Januar (Freitag bis Sonntag) finden keine Partien in den Topligen statt. Wie kommt's?

Wer nun die nächste Runde des DFB-Pokals am Wochenende vermutet, liegt falsch. Allerdings: Immerhin die Auslosung der Paarungen für das Viertelfinale mit dem ehemaligen Skistar Felix Neureuther als Losfee findet am kommenden Sonntag (19:15 Uhr/ARD und im sport.de-Liveblog) statt. Es werden also dennoch fußballerisch spannende Tage, denn alle Pokalsieger der vergangenen 29 Jahre sind bereits ausgeschieden, im Lostopf befinden sich neben den Bundesligisten Union Berlin, SC Freiburg, RB Leipzig und VfL Bochum noch die Zweitligisten FC St. Pauli, Hamburger SV, Karlsruher SC und Hannover 96 im Wettbewerb. Die Viertelfinalspiele werden aber erst am 1. und 2. März ausgetragen.

Auch liegt daneben, wer an weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft unter Neu-Trainer Hansi Flick denkt. Der Nachfolger von Joachim Löw mit der perfekten Bilanz von sieben Siegen in sieben Spielen hat frei am kommenden Wochenende. Das gilt allerdings nicht für einige seiner internationalen Kollegen. Und genau dahinter steckt die kommende kurze Bundesliga-Pause.

Messi und Neymar im Einsatz

Die Ligen werden tatsächlich für Länderspiele unterbrochen. Und zwar solche, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt und verschoben werden mussten. Der Beschluss dafür fiel schon vor fast anderthalb Jahren. Im August 2020 entschied der FIFA-Ratsausschuss: "Das Länderspielfenster vom 31. August bis 8. September 2020 wird durch ein Fenster vom 24. Januar bis 1. Februar 2022 ersetzt - für alle Konföderationen außer der UEFA." Das heißt, das DFB-Team hat in den Tagen kein Länderspiel, genauso wenig die anderen Nationalmannschaften Europas.

Doch während die DFB-Elf erst Ende März wieder ran muss gegen Israel und die Niederlande, finden außerhalb des europäischen Kontinents, in vielen Teilen der Welt, etliche Partien statt, für die die europäischen Topklubs ihre Spieler abstellen müssen. Es pausiert also nicht nur die Bundesliga, sondern auch die englische Premier League, die spanische La Liga, die italienische Serie A - und so weiter.

Die internationalen Partien sind keineswegs Freundschaftsspiele. Auf mehreren Kontinenten -in Asien, Nord-/Mittelamerika und Karibik sowie Südamerika - finden Qualifikationsspiele für die WM in Katar statt. Brasilien mit Superstar Neymar tritt in Ecuador an, Argentinien mit Lionel Messi bei Erzfeind Chile. Auch die USA und Kanada treffen aufeinander, genauso wie Japan und China sowie Irak und Iran. Die WM-Quali-Playoffs des Kontinentalverbandes UEFA spielen erst am 24. und 29. März die Halbfinal- und Endspiele aus.

Gute Pause, schlechte Pause

Für manche der deutschen Topklubs kommt diese Pause gerade richtig, für andere zur Unzeit. Borussia Dortmund etwa, das derzeit noch auf die Diagnose der Verletzung seines Torjägers Erling Haaland wartet, ist sicherlich froh über etwas mehr Zeit bis zum nächsten Bundesligaspiel. Auch das Duo Manuel Akanji und Thomas Meunier kann sich bis dahin auskurieren. Borussia Mönchengladbach - nur ein Sieg und ein Unentschieden bei sieben Niederlagen in den vergangenen neun Pflichtspielen - und der VfB Stuttgart - vier Pleiten und ein Remis in den letzten fünf Partien - werden die Pause zur Prüfung aller Stellschrauben begrüßen.

Union Berlin dagegen - die Köpenicker stehen seit dem Wochenende auf einem Champions-League-Platz - hätte seine Serie von vier Siegen aus den vergangenen fünf Spielen sicherlich gerne direkt fortgesetzt. Genauso geht es der seit vier Partien unbesiegten SpVgg Greuther Fürth und in der 2. Bundesliga Werder Bremen. Unter Neu-Trainer Ole Werner haben die Hanseaten alle ihrer fünf Partien gewonnen. Am 4. Februar rollt der Ball dann wieder in Ober- und Unterhaus.

David Bedürftig

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34. Spieltag

  • Spielplan
  • Tabelle
15.05.2022 15:30
SV Werder Bremen
SV Werder
2
1
SV Werder Bremen
Jahn Regensburg
Regensburg
Jahn Regensburg
0
0
SV Darmstadt 98
Darmstadt
3
3
SV Darmstadt 98
SC Paderborn 07
Paderborn
SC Paderborn 07
0
0
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
2
2
1. FC Heidenheim 1846
Karlsruher SC
Karlsruhe
Karlsruher SC
0
0
FC St. Pauli
St. Pauli
2
0
FC St. Pauli
Fortuna Düsseldorf
Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf
0
0
1. FC Nürnberg
Nürnberg
1
0
1. FC Nürnberg
FC Schalke 04
Schalke 04
FC Schalke 04
2
1
Hannover 96
Hannover 96
3
1
Hannover 96
FC Ingolstadt 04
Ingolstadt
FC Ingolstadt 04
2
1
SV Sandhausen
Sandhausen
3
3
SV Sandhausen
Holstein Kiel
Holstein Kiel
Holstein Kiel
1
0
Dynamo Dresden
Dresden
0
0
Dynamo Dresden
Erzgebirge Aue
Aue
Erzgebirge Aue
1
0
Hansa Rostock
Rostock
2
1
Hansa Rostock
Hamburger SV
Hamburger SV
Hamburger SV
3
0
    #MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
    1FC Schalke 04FC Schalke 04Schalke 0434205972:442865
    2SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder34189765:432263
    3Hamburger SVHamburger SVHamburger SV341612667:353260
    4SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98Darmstadt341861071:462560
    5FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli34169961:461557
    61. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim341571243:45-252
    7SC Paderborn 07SC Paderborn 07Paderborn341312956:441251
    81. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnberg341491149:49051
    9Holstein KielHolstein KielHolstein Kiel341291346:54-845
    10Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorf3411111245:42344
    11Hannover 96Hannover 96Hannover 96341191435:49-1442
    12Karlsruher SCKarlsruher SCKarlsruhe349141154:55-141
    13Hansa RostockHansa RostockRostock3410111341:52-1141
    14SV SandhausenSV SandhausenSandhausen3410111342:54-1241
    15Jahn RegensburgJahn RegensburgRegensburg3410101450:51-140
    16Dynamo DresdenDynamo DresdenDresden347111633:46-1332
    17Erzgebirge AueErzgebirge AueAue34682032:72-4026
    18FC Ingolstadt 04FC Ingolstadt 04Ingolstadt34492130:65-3521
    • Aufstieg
    • Relegation
    • Relegation
    • Abstieg

    Torjäger 2021/2022

    #Spieler11mTore
    1FC Schalke 04Simon Terodde230
    2Hamburger SVRobert Glatzel122
    3SV Werder BremenMarvin Ducksch321
    4SV Werder BremenNiclas Füllkrug219
    Karlsruher SCPhilipp Hofmann019