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Was passiert eigentlich mit gestohlenen FUT-Karten?

13.01.2022 11:19
Die FIFA-Szene setzt sich aktuell mit den Folgen zahlreicher Hacks auseinander
© LaPresse via IMAGO
Die FIFA-Szene setzt sich aktuell mit den Folgen zahlreicher Hacks auseinander

Der aktuelle Hack-Skandal in FIFA 22 forderte prominente Opfer wie Trymacs, die tausende von Euros in Ultimate Team gesteckt haben, bevor der Account gehackt und leergeräumt wurde. Doch was passiert eigentlich mit den gestohlenen Karten?

Die Konsequenzen eines Hacks stellen sich oftmals folgendermaßen dar: Bis auf ein paar Coins und untauschbare Spieler ist der Account leer gefegt.

Der Grund für die Hacks ist wahrscheinlich der Coin-Schwarzmarkt. Denn dort können die Hacker ihre erbeuteten FUT-Coins verkaufen.

Hacker, die in einen FIFA-22-Account eingedrungen sind, stoßen die Karten ihrer Opfer meist direkt ab. Es handelt sich wohl häufig um Schnellverkäufe unter dem eigentlichen Marktwert.

Um die Coins im Anschluss auf den Account des Hackers zu transferieren, gibt es eigentlich nur die Option eines überteuerten Kaufs eines relativ wertlosen Spielers. Wenn sich die Bestohlenen dann wieder in ihren Account einloggen, ist dieser bereits leer.

Wer gehackt wurde, kann sich mit dem EA-Support auseinandersetzen. Häufig bestand die Möglichkeit, den ungefähren Marktwert der FUT-Karten in Coins zu erhalten.

Im Falle von Trymacs handelte es sich beispielsweise um 85 Millionen Coins. Denn der Content-Creator investierte nach eigenen Aussagen über 26.000 Euro in FIFA 22.

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