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Haas-Pilot hat sich für 2022 viel vorgenommen

Schumacher verrät Marschroute fürs zweite F1-Jahr

13.01.2022 12:29
Mick Schumacher startet in seine zweite Formel-1-Saison
© Charles Coates via www.imago-images.de
Mick Schumacher startet in seine zweite Formel-1-Saison

Nach einer Rookie-Saison mit großen Lerneffekten und einem zwölften Platz als bestes Renn-Resultat strebt Mick Schumacher in seinem zweiten Jahr in der Formel 1 nach Höherem. 2022 dürfte ein entscheidendes Jahr für den weiteren Karriereverlauf des Sohns von Rekordweltmeister Michael Schumacher werden.

2021 noch in einem klar unterlegenen Haas-Boliden in praktisch jedem Rennen chancenlos am Ende des Feldes unterwegs, will der 22-Jährige in der kommenden Saison deutliche Fortschritte erkennen. Sowohl an der Leistungsfähigkeit seines Autos, als auch bei sich selbst. 

"Hoffentlich haben wir etwas am Auto, das uns zumindest am Anfang einen kleinen Vorteil gibt", meinte Schumacher im Gespräch mit "auto motor sport". Das Haas-Team hatte das letztjährige Modell VF-21 nicht weiterentwickelt, sparte sich alle möglichen Ressourcen für das völlig neu designte Auto für 2022 auf.

Schumacher hofft auf mehr Zweikämpfe in 2022

Mit seinem neuen Wagen, den Schumacher selbst übrigens bislang weder auf der Strecke noch im Simulator getestet hat, soll der Anschluss an das Mittelfeld im Formel-1-Fahrerfeld gelingen. "Die Hoffnung ist schon, dass alle enger beisammen sind und man gegeneinander fahren kann", will sich der Formel-2-Champion von 2020 endlich mehr in direkten Zweikämpfen mit der Konkurrenz messen und sich weiterentwickeln.

"Natürlich hätte ich gerne mehr (Zweikämpfe, Anm. d. Red.), und natürlich hoffe ich, dass ich nächstes Jahr daran wachsen und mich entfalten kann", so Schumacher, der sich in seinem Debütjahr in der Königsklasse des Motorsport zumeist nur mit seinem Teamkollegen Nikita Mazepin duellieren konnte. 

Vor seinem zweiten Jahr in der Formel 1 denkt Schumacher nach eigener Aussage noch nicht daran, künftig den Wechsel zu einem der Top-Teams im F1-Zirkus zu schaffen. Vorgemacht hat ihm das zuletzt vor allem George Russell, der nach drei lehrreichen Jahren im Hinterbänkler-Team Williams den Sprung zum Rekord-Weltmeisterteam Mercedes geschafft hat. 

"Mein Fokus liegt auf dem nächsten Jahr. Alles andere ist zu weit weg. Ich muss erst einmal nächstes Jahr eine gute Leistung bringen", weiß Schumacher, der vor allem bei Ferrari immer wieder als potenzieller Stammpilot für die Zukunft gehandelt wird.