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"Es gibt nur ein Problem: Ronaldo"

Irre Enthüllungen um Zukunft von Jogi Löw

12.01.2022 13:49

Lange Zeit war es ruhig geworden um Joachim Löw. Doch ein türkischer TV-Journalist enthüllt nun brisante Details zu den angeblichen Zukunftsplänen des früheren Bundestrainers.

Moderator Ertem Sener von "TV 100" zeigte in der Sendung "Var odasi" das Protokoll eines Facetime-Telefonats zwischen Löw und Ali Koc, seines Zeichens Präsident des Istanbuler Top-Klubs Fenerbahce. Darin sei es um eine mögliche Anstellung Löws als Fener-Trainer gegangen.

 

"Herr Präsident, ich führe Gespräche mit Manchester United. Dort gibt es nur ein Problem: Ronaldo. Ronaldo hat der Führung gesagt: 'Wenn ihr einen Manager holt, ohne mich zu fragen, dann werde ich den Klub verlassen'", wird Löw zitiert.

Der 61-Jährige soll weiter ausgeplaudert haben: "Ich bin sehr überrascht. United hätte mich gerne, aber ich höre zum ersten Mal, dass ein Verein die Erlaubnis eines Spielers möchte. Selbst wenn Ronaldo die Erlaubnis erteilt, werde ich wegen dieser Haltung nicht zu Manchester United gehen. Dieses Angebot würde ich nicht annehmen."

Immer wieder Gerüchte um Jogi Löw und Fenerbahce

Dass Jogi Löw so eine Offerte des englischen Rekordmeisters tatsächlich ausschlagen würde, darf bezweifelt werden, doch laut Sener fing Ali Koc daraufhin an zu lachen und antwortete: "Bei uns will Mesut Özil dich unbedingt. Aber das Wichtigste: Die Fenerbahce-Fans wollen dich. Wir glauben an dich. Lass' es uns nicht weiter hinauszögern. Ich bringe diesem Verein einen der weltbesten Trainer – und das bist du. Aber wie schon gesagt: Ich glaube daran, dass du uns bei kleinen Detailfragen entgegenkommen wirst."

Zwar gab es in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Gerüchte, dass Fenerbahce den Weltmeister-Trainer von 2014 gerne verpflichten würde, doch das Management von Jogi Löw dementierte diese Meldungen immer wieder.

Daher darf man bezweifeln, ob das angebliche Facetime-Gespräch wirklich so stattgefunden hat. Zumal auch mehrere Journalisten bereits in der Sendung ihre Zweifel anmeldeten und einen Fake vermuteten.