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Youngster kommt in Dortmund einfach nicht auf Touren

Reiniers Vater ledert erneut gegen den BVB

06.12.2021 09:44
Reinier (r.) sitzt beim BVB die meiste Zeit nur auf der Bank
© Christian Schroedter via www.imago-images.de
Reinier (r.) sitzt beim BVB die meiste Zeit nur auf der Bank

Die allermeiste Zeit sitzt Reinier bei Bundesligist Borussia Dortmund nur auf der Ersatzbank. Darf der Leihspieler von Real Madrid dann mal von Beginn an mitwirken, sind seine Leistungen allenfalls durchschnittlich - wie zuletzt beim bitteren 1:3 des BVB gegen Sporting in der Champions League. Reiniers Vater hat nun erneut die Dortmunder verantwortlich dafür gemacht, dass sein Filius auch im zweiten Jahr in schwarz-gelb noch nicht durchstartet.

"Borussia hat ihn nicht auf wichtige Momente vorbereitet", lautete der jüngste Vorwurf von Mauro Brasilia im Interview mit der spanischen Sportzeitung "as". Es gehe ihm und seinem Sohn gar nicht primär um einen Stammplatz im BVB-System unter Cheftrainer Marco Rose, "sondern um Einsatzminuten, damit er sich entwickelt", erklärte Reiniers Vater.

In der laufenden Saison kommt Reinier bislang auf lediglich fünf Kurzeinsätze in der Bundesliga, keiner davon war von Beginn an. Berichte über einen möglichen vorzeitigen Abschied aus Dortmund schon in diesem Winter machen längst die Runde.

Auch sein Vater macht kein Geheimnis mehr daraus, dass der Offensivspieler bestenfalls schon im Januar zurück nach Madrid kehren soll: "Wir versuchen, Reinier zurück nach Spanien zu holen, aber die Borussia wollte die Leihe letztes Jahr nicht auflösen und ich glaube nicht, dass sie es jetzt tun wollen."


Mehr dazu: Reinier-Zukunft beim BVB wohl erneut auf der Kippe


Mauro Brasilia sieht seinen Sohn eigentlich längst deutlich verbessert, sowohl fußballerisch als auch körperlich. Dass es trotzdem kaum zu Einsatzzeiten in der Bundesliga für die Westfalen reicht, stößt bei ihm nur noch auf Unverständnis: "In der ersten Saison hieß es, er sei im taktisch-physischen Bereich nicht auf dem gleichen Niveau wie seine Teamkollegen, aber jetzt gibt es keine Ausreden mehr."

Trotz des Reservistendaseins des 19-Jährigen zeigte sich Vater Mauro Brasilia zuversichtlich, dass Reinier derzeit eine lehrreiche Zeit bei Borussia Dortmund verlebe: "Er wird hier gestärkt herauskommen. Reinier geht mit jedem professionell um. Er versteht sich gut mit seinen Kollegen, er arbeitet sehr hart."

Der langfristige Karriereplan des brasilianischen Juwels bleibe es ohnehin, sich beim spanischen Rekordmeister Real Madrid durchzusetzen. Bei den Königlichen besitzt Reinier noch einen langfristigen Vertrag bis 2026. Spätestens im kommenden Sommer endet das bis dato missglückte Leihgeschäft mit dem BVB.

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